"Kuisa", "Tschoula" und "Higerle" beim Abstieg

Ansichtssache

Wie jedes Jahr zum Ende des Sommers ziehen die Almtiere in den nächsten Wochen wieder prächtig aufgeputzt in ihre Winterquartiere um. "Kuisa", "Tschoula" und "Higerle" sind nur einige der Namen, die die SennerInnen und Bauern verwenden, um das Vieh zu rufen. Von Bundesland zu Bundesland und sogar von Region zu Region gibt es verschiedene Lockrufe für die Tiere. Mit teilweise enormem Schmuckwerk behangen und mit riesigen Kuhglocken ausgestattet trotten Karavanen von Ein- und Paarhufern Anfang September österreichweit von den Almen hinunter in die Heimatställe, wo die Kühe, Ziegen, Schafe und Pferde den Winter verbringen. Ein volkstümliches Spektakel mit langer Tradition, das alljährlich Schaulustige anlockt, die sich diesen einmaligen "Catwalk" der Nutztiere nicht entgehen lassen wollen. (red, derStandard.at, 30.8.2012)
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