Samsungs neue Ativ-Tablets mit magnetischen Keyboards

Pro-Version verfügt über ein 1080p-Display

Neben dem bereits im Juni vorgestellten Series 5 Tablet mit magnetischem Keyboard und optionaler Bedienung mit einem S-Pen hat Samsung am Mittwoch ein weiteres Tablet dieser Art vorgestellt, das Series 7 Slate - außerhalb der USA auch als "Ativ" bekannt. 

Magnetisch andockendes Keyboard

Wie Engadget berichtet, sehen die 11-Zoll-Tablets zwar gleich aus, die inneren Werte sind jedoch unterschiedilch. So kommt der Ativ Smart PC mit einem Atom-Clover-Trail-Prozessor und der Ativ Smart PC Pro mit einem i5-Prozessor. Beide Varianten sind für Eingaben mit dem S-Pen optimiert. Optional kann ein magnetisch andockendes Keyboard angefügt werden. 

Unterschiedliche Auflösungen

Laut Samsung soll der Ativ Smart PC in seiner Atom-Prozessor-Ausführung neun Stunden Akkulaufzeit haben und kommt deshalb ohne Lüftung zurecht. Die Pro-Version hält allerdings durch den energieraubenden i5-Prozessor nur vier bis fünf Stunden. Auch die Auflösung ist bei beiden Geräten unterschiedlich: Die Standard-Variante hat eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel, wohingegen die Pro-Version ein 1080p-Display vorweisen kann.

Portierte Apps

Als Betriebssystem dient wenig überraschend Windows 8, allerdings mit einem S-Launcher, der das fehlende Start-Menü von Windows 8 versucht auszumerzen. Die Apps, die mit dem Pen bedienbar sind - wie beispielsweise S Note - wurden von Android auf Windows 8 portiert. Mit einem Gewicht von 750 Gramm bzw. 860 Gramm sind die Tablets etwa 100 bis 200 Gramm schwerer als ein iPad. 

Unterschiedliche Preise

Europa-Preise und einen offiziellen Verkaufsstart gibt es noch nicht. Wie Engadget schreibt werden beide Tablets ab 26. Oktober verfügbar sein, die US-Preise sind allerdings schon bekannt: Der Ativ Smart PC wird 649 US-Dollar mit zwei Gigabyte RAM und 64 Gigabyte Speicher kosten. Die Pro-Version kostet 1.119 Euro mit vier Gigabyte RAM und 128 Gigabyte SSD-Speicher und einem Keyboard, welches sonst separat für 100 US-Dollar zu haben ist. Finderly hat sich die neuen Smarpt PCs angesehen:

 

(red, derStandard.at, 30.8.2012)

Share if you care