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Tampa - Die US-Republikaner wollen nach einem Wahlsieg im Herbst Amerika entschlossen aus der Krise führen. Ihr Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten, Paul Ryan, versprach, in den nächsten vier Jahre zwölf Millionen Jobs zu schaffen. "Amerika braucht eine Wende", rief der 42-jährige Ryan am Mittwoch dem Parteitag in Tampa (Florida) zu. Er akzeptierte in seiner Rede seine Nominierung. Zuvor forderten mehrere Redner, die USA müssten wieder eine globale Führungsrolle übernehmen. Die Welt brauche ein starkes Amerika. Präsident Barack Obama habe außenpolitisch versagt.
Der Parteitag endet an diesem Donnerstag mit der offiziellen Nominierungsrede des frisch gekürten Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. Romney hatte Ryan erst vor wenigen Wochen zum Vizekandidaten ernannt. Ryan gilt als Verfechter harter Sparpläne mit massiven Eingriffen im Sozialbereich. Obama warf ihm deshalb "Sozialdarwinismus" vor.
"Wir haben einen Plan für eine stärkere Mittelschicht mit dem Ziel, zwölf Millionen neuer Jobs zu schaffen", sagte Ryan. Außerdem sollten die staatliche Ausgaben auf 20 Prozent des Wirtschaftsprodukts begrenzt werden. Ryan machte auch klar, dass die Republikaner bei einem Wahlsieg die Gesundheitsreform Obamas abschaffen wollen. Obama habe auf der ganzen Linie versagt. "Was im Weißen Haus fehlt, ist Führungskraft." Das größte Versagen sei aber das Anwachsen der Staatsschulden. "Wir dürfen kein Geld ausgeben, das wir nicht haben."
Ex-Außenministerin Condoleezza Rice mahnte, die USA dürften ihre militärische Überlegenheit nicht verlieren. "Frieden kommt durch Stärke." Obama warf sie vor, die politische Führungsrolle der USA in der Welt verspielt zu haben. "Jeder in der Welt fragt sich derzeit: Wo steht Amerika?." Die USA kämen den politischen Dissidenten in China ebenso wenig zu Hilfe wie den politischen Gefangenen im Iran. Ähnlich äußerte sich auch der frühere Präsidentschaftskandidat John McCain.
Der vor vier Jahren gescheiterte republikanische Präsidentschaftskandidat, John McCain, beklagte eine Abkehr Washingtons von seiner traditionellen Führungsrolle in der Welt. McCain kritisierte den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama unter anderem für die Nennung eines Datums für den Abzug aus Afghanistan und angespannte Beziehungen zu Israel. Der republikanische Herausforderer Romney hingegen wisse, dass Erfolg zu Hause an eine Führungsrolle in der Welt geknüpft sei.
Auch die Krise in der Eurozone war für US-Republikaner ein willkommenes Wahlkampfargument. Die Politik von Präsident Barack Obama werde zu einem Niedergang wie in Europa führen, mahnte der republikanische Minderheitsführer im Senat, Mitch McConnell: Die Europäer "machen Versprechen, die sie nicht halten können, und schreiben Schecks, die sie nicht einlösen können. Aber das ist nicht, wer wir sind." Connell sagte, Obama wolle von der Regierung auferlegte Gleichheit durchsetzen, die Westeuropa binnen einer einzigen Generation verändert habe. In Europa seien Leistung, Erfindergeist und Innovation einst gefeiert und hoch geschätzt worden. Nun würden dort Wahlen über die Frage abgehalten, "ob Leute arbeiten müssen sollten". (APA, 30.8.2012)
Links:
New York Times: Rousing G.O.P., Ryan Faults ‘Missing' Leadership
Huffington Post: Video und Text der Ryan-Rede in Tampa
Die Grand Old Party identifiziert in einem Bericht die Gründe für ihre Niederlage - Nicht alle in der Partei sind mit dem Ergebnis zufrieden
Insgesamt 332 Wahlmänner für Amtsinhaber, 206 für Romney
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In seiner ersten wichtigen Rede nach der Wiederwahl forderte Obama die Republikaner zur Zusammenarbeit auf
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Experten erwarten, dass Obama nach seiner Wiederwahl mutiger agieren wird
Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
Barack Obama ist der erste schwarze Präsident im Weißen Haus. In den ersten vier Jahren seiner Amtszeit hat sich für die benachteiligten Afroamerikaner aber kaum etwas geändert. Trotzdem haben sie ihn wieder mit großer Mehrheit gewählt
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Der wiedergewählte US-Präsident hat zwar das Momentum auf seiner Seite, die Situation ist aber dieselbe wie vor der Wahl
Amtsinhaber gelingen entscheidende Siege in den Swing States - Romney gesteht Niederlage ein
Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
Drei von vier Wählern sind weiße Amerikaner - Früher waren es mehr als 90 Prozent - Die Republikaner brauchen eine neue Strategie
Von Anfang an war Mitt Romney nur eine Verlegenheitslösung, die Niederlage war absehbar
Liveticker-Nachlese: Mit Obamas Sieg in Ohio war die Niederlage Romneys besiegelt - Das Rennen in Florida ist zwar noch nicht entscheiden, tut aber nichts mehr zur Sache - Romney gestand Niederlage ein
Obamas Sieg könnte richtungsweisend für die Zukunft der Republikaner sein
Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl herrschte in den USA vielerorts ausgelassene Partystimmung - Eindrücke eines langen Wahlabends
Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
Wo man auch hinblickt. Ohne die Vorreiterrolle, den Innovationen und den Mut Amerikas würden die Europäer in Höllen wohnen. Was für die Welt nicht so schlecht wäre...
Die technischen Grundlagen des Internets:
* Packet Switching (Donald Davies)
* Datagram Switching (Louis Pouzin)
Beliebte Anwendungen des Internets:
* WWW (Tim Berners-Lee)
* Skype (Niklas Zennström)
* Bing Maps (Studenten der TU-Graz)
Digitale Mobiltelefonnetze:
* GSM
Die Republikaner sollten gaaanz leise und andächtig bleiben, wenn es um technologische Innovationen geht. Ein Gutteil davon kommt aus Europa, Japan, Indien etc.
Ist schon ziemlich unverfroren und dreist die Krise die ja - wie immer in der Vergangenheit - von den USA ausgegangen ist auch noch den Anderen in die Schuhe zu schieben!
Auslöser der "Krise" waren ja wie man weiss die dramatisch erhöhten Kreditzinsen (werden übrigens von der FED und ihren Besitzern festgelegt!) was dazu führte dass Millionen Amerikaner ihre Kredite nicht mehr zahlen konnten und Haus und Hof verloren. Das Überschwappen dieser "Krise" auf den Rest der Welt nannte man dann elegant "platzen der Immobilienblase"!
Nun behelfen sich die Oligarchen - wie immer - mit endlosem Gelddrucken! Geld welches die Welt - ebenfalls wie immer - abkaufen muss denn sonst kommt die "Freiheitsarmee" und bombt alles in Grund und Boden!
"On the other hand, to anyone paying the slightest bit of attention to facts, Ryan’s speech was an apparent attempt to set the world record for the greatest number of blatant lies and misrepresentations slipped into a single political speech. On this measure, while it was Romney who ran the Olympics, Ryan earned the gold."
http://www.foxnews.com/opinion/2... p=trending
was nicht heisst das die Republikaner es besser können, denn diese stehen für die bisher höchste Staatsverschuldung, finanziert vom ROW und für einen unter Vorspiegelung falscher Gründe begonnenen Krieg im Irak, fortgesetzt mit einer militärischen Intervention bzw. einem Krieg in Afghanistan. Was wohlweislich auf dem Parteitag verschwiegen wird. Was die USA brauchen, ist eine neue, frische und am Gemeinwohl orientierte politische Kraft. Die Demokraten kommen diesem Ziel unter Obama näher aber nicht nahe genug. Ein geeint auftretendes Europa könnte der Welt besser dienen, weil es diese Vormachtstellung, die die USA anstreben, nicht erreicht.
Wie beschränkt sind doch manche Leute, wenn sie doch tatsächlich glauben, ihr Volk sei einzigartig und "besser" als der Rest der Welt.
Das hatten wir doch schon einmal.
Wie um alles in der Welt ist so ein Gedankengut wieder akzeptabel ?
Wer ist militärisch dem Rest turmhoch überlegen? Wessen Sprache ist die Weltsprache? Wer dominiert die Unterhaltungsindustrie? Wer ist weltweit meinungsbildend durch seine Medienmacht? Wer führt jedes Hochschulranking an? Woher stammen meisten Zukunftstechnologien? An welchem Land orientieren sich die asiatischen Aufsteigerstaaten und in welches Land wandern Ostasiaten und Inder am liebsten aus?
Die USA verfügen nicht nur über die größte "hard power", sondern auch mit Abstand über die größte "soft power" - eine Vorherrschaft auf allen Ebenen, auf neudeutsch "full spectrum dominance". So schaut die bittere Wahrheit für uns Kontinentaleuropäer aus, die zwar auch ich gewiss bedaure, die aber nichtsdestotrotz ein unleugbares Faktum ist.
Oh mann.
>Wer ist militärisch dem Rest turmhoch überlegen?
Russland/China/USA stehen in etwa gleich wenn man die Masse gegenüber der Ausrüstungsqualität in betracht zieht.
>Wessen Sprache ist die Weltsprache?
ENGLISCH, das kommt, hoho, aus ENGLAND.
>Wer dominiert die Unterhaltungsindustrie?
Je nach Land unterschiedlich
>Wer ist weltweit meinungsbildend durch seine Medienmacht?
Wieder je nach Land und Zielgruppe unterschiedlich
>Wer führt jedes Hochschulranking an?
Briten UND Amerikaner
>Woher stammen meisten Zukunftstechnologien?
Indien
>An welchem Land orientieren sich die asiatischen Aufsteigerstaaten
China ohne Kommunismus (d.h. im Prinzip Taiwan) - Früher UK und Europa (und auch immer noch)
Hinzukommt die bessere Demographie: Die USA werden bis 2050 über 100 Millionen Menschen hinzugewinnen, die EU-Staaten in ihrer Gesamtheit dagegen stagnieren. Die USA sind darüber hinaus der größte Agrarproduzent der Welt - in Zukunft wird dies eine herausragende Rolle spielen, wenn Energiepflanzen eine immer größere Bedeutung erlangen und irgendwann Nahrungsmittelexporte gezielt als politisches Druckmittel gegen diesbezüglich schlechter gestellte Konkurrenzmächte und andere missliebige Länder eingesetzt werden. Und zu guter Letzt verfügen die USA auch noch über gewaltige, für europäische Verhältnisse unvorstellbare natürliche Rohstoffvorkommen, die das Land in Bälde energieunabhängig machen könnten.
Das ist eine der beliebten Taktiken der Republikaner: den Waehlern Furcht einfloessen, und ihnen dann weismachen dass der richtige "starke Fuehrer" Politiker notwendig ist um sie von dieser oder jener Katastrophe zu schuetzen.
In Wahrheit sind die ueberwiegende Mehrzahl der amerikanischen Bevoelkerung beim (insbes. gegenwaertigen) republikanishchen politischen Programm die Verlierer (diese Politik die die Republikaner gegenwaertig vertreten ist nur fuer die Elite, vielleicht die Top 5% oder Top 10% von wirtschaftlichen und sozialen Vorteil, und das auch nicht unbedingt auf lange Sicht).
Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, dass die europäischen Kommentatoren überwiegend der Meinung zu sein scheinen, die Rede Ryan's sei stark gewesen:
Allein der Habitus der streberhaft und rechthaberisch vorgetragenen Angriffe auf Obama war ein Brechmittel.
Sicher, Hardcore-Rep's hat's vielleicht gefallen, auf alle anderen aber wirkt das in höchstem Maße unsympathisch.
Das Beste aber ist, dass viele der Angriffe von vorn bis hinten verlogen und falsch waren. Chris Matthews hat ihn heute regelrecht gegrillt.
Ich denke, der Schuss geht nach hinten los. Beste Vorlage für das Obamateam zum zurückkeulen.
des guten Geschmacks kein Attentäter mal auf so eine stupide REP-Veranstaltung und zeigt diesen Waffennarren und Lügnern das so herrliche Amerika....
So eine Verdummung ist doch nicht mehr zum auszuhalten. Aber Bush&Consorten haben es schon gezeigt dass es mit absoluter Verblödung am besten geht in diesem Land.Grausam...1/3 zuckerkrank und überfettet,Analphabeten,total verschuldet und dieser Hirnochs redet von Niedergang ?
Die Vereinigten Staaten entwickeln sich immer mehr zu einem Fluch für diesen Erdball. Wo auch immer sie die Finger im Spiel haben, wendet es sich zum Schlechten. Soviele Diktaturen, die Amerika geschaffen hat (vor allem in Lateinamerika), soviel Kriege, soviel Leid. Dazu kommt die Dollar Diktatur, Monsanto, die Pharma-Mafia, die Medien-Mafia, die "Nahrungs"-Mafia wie McDonalds und Burger King,
das Technologiemonopol, das durch die CIA gnadenlos ausgeübt wird, usw.
Ein Präsident, der jeden Dienstag Drohnen-Todesurteile gegen "mutmaßliche" militante Personen unterschreibt.
Dieses Land ladet sich soviel Schuld auf, zuviel. Und praktisch alle Länder gehorchen willig.
Aber bis jetzt ist noch jedes tyrannische System gescheitert.
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