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Hmmmm? Also magisch-religiöse Glücksbringer? Wieso kein Kinderspielzeug? Nicht einfach 2 Statuetten um das Haus zu verschönern?
Es sind nicht die ersten Figurinen die ion dieser Gegend gefunden wurden, aber nicht mehr viele Archeologen trauen sich, das ganz einfach als religiös einzustufen.
Das wäre der typische Fall, wo der Fundzusammenhang ganz interessant wäre: hat man die Figuren in einem Wohnhaus gefunden (dann wär ein Spielzeug ganz naheliegend) oder in einem Tempel (dann wären andere Deutungen naheliegender).
Aber davon erfährt man in diesem Bericht nix.
Aber "eine Art Glaubenskult" ist schon extra-schluddrig. Entweder man weiß was, oder man sagt dazu, dass es nicht bekannt ist.
"eine Art Glaubens-Kult"
Dafür brauche ich einen Wissenschaftler, um mir zu mansplainen, dass Menschen in vorwissenschaftlichen Zeiten Erklärungen für nicht direkt beobachtbare Dinge gehabt haben, die uns heute als reiner "Glauben" vorkommen.
Na Prost.
Schon mal dran gedacht, dass Leute, die von Widdern umgeben sind, die ziemlich heftige und beeindruckende Balzrituale haben, beeindruckt waren und die Widder schlicht abgebildet haben? Oder ist jeder Künstler heute, der eine Blume pinselt, Anhänger eines Flora-Kultes?
Und äh, manchmal ist ein Penis einfach nur ein Penis. Ich mein, die Dinger können Spaß machen, aber wer aus jedem Penis einen Gott macht, sollte mal sein/ihr _eigenes_ Verhältnis zu Sexualität untersuchen.
dass alles, was sich die Archäologen in dem von ihrer (von Vorurteilen und fachspezifischer Borniertheit (meine Zufügung)) geprägten eigenem Weltbild nicht erklären können, einfach in die Rubrik "Religion" geschoben wird.
Ich habe das damals nicht geglaubt. Aber jede weitere Information, jeder weitere Fund und jede weitere Deutung derselben bestätigte ihn (der nicht studiert hatte, und dem deswegen die akademische Kariereleiter versagt gebliebene war).
Aber, man schaue sich nur mal die Museen an, alles, was sich nicht einordnen lässt, wo einem die Phantasie, die Lust oder das Geld fehlt um weitere Untersuchungen zu machen, alle Funde, die nicht gedeutet werden, werden als "religiöse Objekte" deklariert.
Es ist einfach nur lächerlich...
Konkret heißt das dann "Kultgegenstand".
Vorher wurde es zum "Schmuck" erklärt. Wenn's aber so schiach ist, dass sich heutige WissenschaftlerInnen nicht vorstellen können, das Ding freiwillig zu tragen und es auch nicht die richtige Größe hat, dann wird es zum "kultischen Gebrauch" schubladiert.
Bild 1 zeigt die Darstellung der Seitenansicht einer Schaumrolle auf dem Schaumrollenhalter.
Bei Bild 2 handelt es sich um die vereinfachte Darstellung der inneren Schaumfüllung in der Schaumrolle.
In Bild 3 erkennen wir den Querschnitt durch eine Schaumrolle, sowie den Schaumrollenhalter. Die Schaumrolle lag auf Holzzapfen, die aus dem Schaumrollenhalter ragten, auf demselben auf. Die Zapfen sind jedoch leider verlorengegangen.
Diese Theorie wird ganz klar dadurch bewiesen, dass die Objekte nahe eines Rundbaues entdeckt wurden.
Bei dieser Hand handelt es sich um den sogenannten Schaumrollenhalterhalter.
Da es sich, wie auf der photographischen Abbildung zu erkennen ist, um unterschiedliche Materialien zu handeln scheint, müssen wir hier von einer an sich nicht selten vorkommenden, in dieser Form jedoch bisher in der Schaumrollenfachliteratur undokumentierten Halter-Halter-Diskonkordanz ausgehen.
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