Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die niedrigen Anschaffungskosten für Reptilien dürften ein Hauptgrund für die zunehmenden Aussetzungen sein.
Klagenfurt/Linz - Die ausgelegten verwesten Hühner hat "Sachsi" beinhart ignoriert. Auch für die im dichten Gestrüpp im Uferbereich angebrachten Wildkameras hatte das Krokodil bislang keinen Blick übrig. Gut eine Woche nach der Sichtung am Ufer der Drau nahe Sachsenburg gibt es somit keinen Hinweis auf den Exoten im Fischwasser von FPK-Obmann Kurt Scheuch. Um das Krokodil doch noch aufzuspüren, soll jetzt am Fluss die Nacht zum Tag gemacht werden. Konkret wird überlegt, den Abschnitt der Drau mit Scheinwerfern der Feuerwehr auszuleuchten. "Die Augen des Krokodils müssten auf jeden Fall das Licht reflektieren", erklärt Reptilienexpertin Helga Happ.
Für die Leiterin des Reptilienzoos in Klagenfurt ist die Jagd nach Exoten in Österreichs "freier Wildbahn" übrigens nichts Ungewöhnliches. "Vor wenigen Jahren waren ausgesetzte Reptilien noch eine Seltenheit, heute müssen wir fast jede Woche exotische Tiere einfangen", erzählt Happ im Standard-Gespräch. Im Juni ereilte die Expertin zum Beispiel ein "Notruf" aus dem Klagenfurter Strandbad: Zwei Bartagamen hatten es sich dort zum Sonnenbaden gemütlich gemacht.
Den Grund für die steigende Zahl an ausgesetzten Reptilien sieht Happ vor allem auch im günstigen Anschaffungspreis: "Früher waren die Tiere extrem teuer, man hat sie gehütet wie einen Augapfel. Heute sind sie sehr billig - und man trennt sich daher rasch."
Dazu komme, dass Reptilien relativ unkomplizierte Haustiere seien. Happ: "Sie sind stumm und können alleingelassen werden." Die Anschaffung an sich sei heute kein Problem: "Ein paar Klicks im Internet, und die Grüne Mamba kommt mit der Post."
Sollte sich einmal eine Boa für einen Ortswechsel aus dem Terrarium in Nachbars Vorgarten entschieden haben, ist Vorsicht geboten. "Auf keinen Fall selber einfangen, immer Fachleute verständigen. Aber wenn möglich das Reptil verfolgen, um später dann das Einfangen zu erleichtern", rät Daniela Artmann, Zoologin im Zoo Schmiding. (mro, DER STANDARD, 30.8.2012)
Billig gekauft, bald überfordert: Noch nie wurden so viele Schlangen, Spinnen und Schildkröten im Wiener Tierschutzverein abgeliefert
Das Haustier hat Probleme mit dem Auftrieb, kann aber mit Hilfe einer speziellen Konstruktion seines Halters im Wasser treiben
Zweieinhalb Meter lange Boa Constrictor und zwei Jungschlangen mangelernährt - Anzeige wegen Tierquälerei
Reptilienexpertin Helga Happ über einen Führschein für exotische Tiere und warum das "Krokodil in der Drau" ein Waran sein könnte
Zweiter Fund innerhalb einer Woche - Das zweieinhalb Meter lange Tier wurde vermutlich mit den anderen Würgeschlangen ausgesetzt
Mehr als 80.000 Kokons von Schmetterlingen werden jeden Monat von Costa Rica in die ganze Welt exportiert
In Berlin gibt es den größten Fachshop für Ameisen. Auch das Online-Geschäft floriert
Die "Koiflüsterin" Tamara Frank über die Grundlagen der Koihaltung - Bei richtiger Haltung können die edlen Fische aus Japan bis zu 60 Jahre alt werden
die tiere sollten vor dem verkauf gechipt werden.
die 80 euro (zumindest beim hund kostet es soviel) sollten einfach auf den kaufpreis aufgeschlagen werden.
einer der so ein tier wirklich will, wird den betrag bezahlen, einer dem es das nicht wert ist sollte sich ohnehin nicht so ein tier anschaffen.
damit sind die tiere zwar nicht vor dem ausgesetzt werden geschützt aber wenigstens kann man den besitzer dann ausfindig machen und gegebenenfalls bestrafen. und so manch einer wird das tier dann doch lieber im tierheim abgeben als das risiko eingehen das es gefunden und er bestraft wird.
Da schwimmt ein Krokodil,
und denkt, es sei im Nil,
aber nein, es ist die Drau,
das Wasser frisch und gar nicht lau.
Hat Hunger, dieses arme Tier,
beißt in den Schlapfen, voller Gier,
bringt Panik unter alle Leute,
schwimmt davon, ganz ohne Beute.
War nicht so einsam, dieser Strand,
es will nur weg vom Kärntnerland,
schnell schwimmt nun das Krokodil,
den weiten Weg hinab zum Nil.
2Boas, 1 Schwarze Mamba und die Schwarze Witwe... bei Visazahlung, bekommst noch a Tarantel und 200 Grillen als Futter gratis.
"... hearst, do is a Packal für die kumman... i mochs schnö auf, woart kurz am Telefon!";)
… Invasion in Wien: http://www.youtube.com/watch?v=7QMUaBR4gYc
Aber es kann dich niemand davon abhalten Schlangen zu züchten und sie dann übers Internet weiter zu verkaufen.
Die Zucht ist nicht ganz einfach aber spannend.
Schlangen entkommen auch nicht einfach so bei richtiger Haltung. Sie brauchen kaum Platz und sind zufrieden so lange sie Futter bekommen.
eine misslungene Story-aka G'schichtl.
a) lebt die Gruene meist in Baeumen oder zumindest Gebuesch - daher auch der Name DENDRO-aspis ...
b)zieht sich eine Mamba in freier Wildbahn zurueck, laang bevor Mensch ueberhaupt in der Naehe ist.
c) im unwahrscheinlichen Fall, dass Sie ihr tatsaechlich so nahe gekommen waeren, koennten Sie hier nicht mehr posten. Durchschnittswerte bei einem Erwachsenen der einem Biss ausgesetzt wurde-20 Minuten bis zum Einsetzen der Atemlaehmung, hohes Risiko eines Herzstillstandes kurz danach.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.