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Bewohner der Gegend um New Orleans nahmen die Ankunft von Hurrikan Isaac gelassen. Weil Überlandleitungen beschädigt wurden, waren 390.000 Menschen am Mittwoch ohne Strom, 2000 mussten ihre Häuser verlassen. Mehr Bilder finden Sie hier.
Experten gingen davon aus, dass er weit weniger Schaden anrichten werde als Katrina vor sieben Jahren. Die Deiche in New Orleans halten, sagte die US-Armee.
Washington - Genau sieben Jahre nach der Katrina-Katastrophe hat der Hurrikan Isaac der US-Küste heftige Regenfälle und Überschwemmungen beschert. Isaac erreichte in der Nacht auf Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h Louisiana. Er bewegte sich mit gedrosselter Geschwindigkeit auf New Orleans zu und schwächte sich zum Tropensturm ab.
Das nach Katrina gebaute Deichsystem rund um die US-Südstaaten-Metropole New Orleans hält nach Angaben der Streitkräfte Isaac stand. "Wir haben Vertrauen in das System", erklärte das Pionierkorps der US-Armee am Mittwoch. Das System reagiere nach Plan.
Es wurde nicht damit gerechnet, dass der Sturm die Stadt direkt treffen werde, Auswirkungen sollten aber dennoch zu spüren sein. In der nahe der Stadt liegenden Ortschaft Plaquemines trat bereits Wasser über einen Damm und überschwemmte ein Wohngebiet. Diese Dämme gehören nicht zu dem nach Katrina errichteten Flutabwehrsystem.
New Orleans war am 29. August 2005 vom Hurrikan Katrina schwer getroffen worden, mehr als 1800 Menschen kamen in der Region ums Leben. Die Straßen von New Orleans waren am Mittwoch wie ausgestorben. Viele Einwohner hatten die Fenster ihrer Häuser verrammelt und Lebensmittel gehortet.
Manche Bewohner nahmen den Sturm gelassen: "Meine Nerven liegen überhaupt nicht blank", sagte John Demahy, der mit seiner Frau Misty durch den Regen marschierte. "Das ist ein kleiner Hurrikan. Ich denke, es wird der Stadt guttun, einen guten Hurrikan zu erleben." "Das wird etwas von dem Stress wegnehmen", ergänzte seine Frau.
Dennoch hielten sich mehr als 4000 Mitglieder der Küstenwache in Louisiana einsatzbereit, rund um New Orleans standen 48 bemannte Boote bereit.
390.000 Leute ohne Strom
Weil der Wind Überlandleitungen zerstörte, waren rund 390.000 Menschen am Mittwoch ohne Strom. In der auf einer Landzunge im Golf von Mexiko liegenden Ortschaft Plaquemines südlich von New Orleans trat Wasser über einen Damm und überschwemmte ein Wohngebiet, wie Bürgermeister Billy Nungesser CNN sagte. Demnach stand das Wasser in einigen Häusern bis zu 3,60 Meter hoch. Nungesser zufolge hatten sich mindestens die Hälfte der 2000 Bewohner der bedrohten Gegend vor dem Eintreffen des Sturms in Sicherheit gebracht.
US-Präsident Barack Obama rief am Dienstag den Notstand auch für den Bundesstaat Mississippi aus. Der Präsident drängte die Menschen in den bedrohten Gebieten dazu, den Aufforderungen zu Evakuierungen nachzukommen. In der Zwischenzeit meldete das Nationale Hurrikanzentrum einen neuen Tropensturm über dem Atlantik. "Kirk" werde wohl in den kommenden 48 Stunden an Stärke zunehmen. (DER STANDARD, 30.8.2012)
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jo und wenn so ein katastrophensturm wieder gekommen wäre, wem hätten wir diesesmal die schuld zugeschoben? der us regierung? oder gleich in obama?
damit wird man sich abfinden müssen. wenn man aus einer katastrophe nichts lernt und die schwachstellen nicht verbessert, dann ist jeder einzelne häuslbauer wohl selber schuld!
Damit sie sich dann in Sicherheit wähnen?
Dieser Sturm ist verhältnismässig schwach, da er aber jetzt lange über dem Gebiet verharrt, ist er trotzdem ganz schön gefährlich - ein ähnlicher Sturm der Kategorie 3+ und die Katastrophe hätte sich vermutlich wiederholt.
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