Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Roma wie Dervo Sejdic werden in Bosnien-Herzegowina diskriminiert.

Die Dayton-Verfassung verwehrt Juden wie Jakob Finci einige Ämter.
Der nächste Schritt von Bosnien-Herzegowina (BiH) in die EU bleibt weiterhin blockiert, weil Minderheiten nach wie vor nicht für bestimmte Ämter kandidieren dürfen. Die drei Posten im Staatspräsidium und die 15 Abgeordnetensitze in der Völkerkammer sind für Bosniaken, Kroaten und Serben reserviert. Die EU hat BiH bis zum 31. August, also bis morgen, eine Frist gesetzt, um einen Ge setzesvorschlag für eine Verfassungsänderung zu machen. Doch die sechs Parteiführer konnten sich bisher nicht einigen. Von der Verfassungsänderung hängt aber ab, ob BiH einen Antrag auf EU-Mitgliedschaft stellen kann.
Der Hintergrund: Der bosnische Rom Dervo Sejdic und der bosnische Jude Jakob Finci hatten 2006 beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) geklagt. 2009 erklärte das Gericht die bosnische Verfassung für menschenrechtswidrig. Damit bricht diese auch das EU-Abkommen, das deshalb noch nicht in Kraft trat. Im Juni hat EU-Erweiterungskommissar Štefan Füle eine Roadmap erstellt und eine Diskussion über die EU-Bewerbung im Dezember in Aussicht gestellt. Damit ist nach dem Ablauf der Frist nun aber nicht mehr zu rechnen.
Die Verfassungsänderung scheiterte bisher vor allem an der "kroatischen Frage". Die kroatischen Parteien fühlen sich ohnehin schon diskriminiert, weil zurzeit keiner der drei Mitglieder des Staatspräsidiums aus ihren Reihen kommt. Sie fürchten nun, dass eine Änderung der Verfassung die Vertretung der bosnischen Kroaten in den Institutionen weiter schwächen könnte.
Die "kroatische Frage" ist heikel, denn in der EU befürchtet man, dass Kroatien, das im Juli 2013 der EU beitritt, die Vertretung der bosnischen Kroaten im Rahmen der Erweiterungspolitik zu einem Veto-Thema machen könnte, zumal die meisten bosnischen Kroaten auch eine kroatische Staatsbürgerschaft haben. Der Fall Sejdic/Finci wirft zudem fundamentale Verfassungsfragen auf, denn nicht nur Minderheiten sind benachteiligt, sondern auch jene Bürger, die sich überhaupt nicht ethnisch definieren wollen.
Aber auch Serben in dem Landesteil Föderation und Kroaten und Bosniaken in dem Landesteil Republika Srpska (RS) sind schlechtergestellt. Der Bosniake aus der RS Ilijaz Pilav hat deshalb auch beim EGMR geklagt. Das Urteil wird bald erwartet und könnte weitergehende Verfassungsänderungen nötig machen. (Adelheid Wölfl, DER STANDARD, 30.8.2012)
Weil ein schwerkrankes Baby wegen eines fehlenden Gesetzes keinen Pass bekommen konnte, schlossen Demonstranten ihre Parlamentarier ein
Proteste auch in Tuzla und Bihac wegen fehlender Regelung zu Personenregisternummern
Der neue Großmufti in Bosnien-Herzegowina, Husein Kavazovic, will die Balkan-Muslime unter einem Dach vereinen und erinnert an die Rolle der Monarchie für die Muslime
"Ich glaube nicht an die Fortdauer von Bosnien-Herzegowina"
Zahlreiche französische Initiativen zu Gedenken an Ersten Weltkrieg in Bosnien - Präsident der Republika Srpska vermutet "antiserbischen Plan"
Ministerpräsident räumt Verfehlen der wirtschaftlichen Ziele ein
Zivko Budimir wegen Korruptionsverdachts bereits knappes Monat in Untersuchungshaft
Ostbosnische Kleinstadt war 1992 Schauplatz des größten Massakers nach Srebrenica
Nach vielen gescheiterten Anläufen zu einer Verfassungsreform in Bosnien-Herzegowina hat die EU die Perspektive für einen Beitritt eingefroren
Abgeordnetenhaus von Bosniens größerem Landesteil sprach sich am Dienstagabend gegen bisherige Regierung aus
"Ich knie und bitte um Gnade" - Serbischer Präsident stellt jedoch Völkermord von Srebrenica infrage
Laut Behörden wurde eine Person mit 1.680 Gramm TNT festgenommen
Veselin Vlahovic werden Morde, Folter, Vergewaltigungen, Misshandlungen sowie gesetzwidrige Gefangennahmen angelastet
Mevludin Jasarevic hatte im Vorjahr 105 Geschoße gegen Botschaftsgebäude abgefeuert
Urteil wegen Entführung und Mord an muslimischen Zivilisten in Visegrad in zweiter Instanz bestätigt
Mit dem EU-Beitritt tritt Kroatien aus dem regionalen Freihandelsabkommens Central European Free Trade Agreement aus. Bosnien-Herzegowina befürchtet hohe Exporteinbußen.
Verbände der Familienangehörigen: Vereinte Nationen seien für den Völkermord verantwortlich
Tatverdächtiger war 2006 nach Israel ausgewandert
Dodik: Vorschlag zur Demilitarisierung des gemeinsamen Heers an Serben-Parlament übermittelt
Sollen Passanten angegriffen haben
Partei der Demokratischen Aktion und Serbische Demokratische Partei in Führung
Chef der Republika Srpska verliert Gemeindewahlen
In Mostar wurde keine neue Lokalverwaltung gewählt, weil sich Bosniaken und Kroaten nicht auf ein Wahlgesetz einigten
Übersetzer Nuhanovic bat das niederländische UN-Bataillon vor 17 Jahren vergeblich, seine Familie zu schützen - Die Niederlande berufen gegen ein Urteil, das sie verantwortlich macht
…Deshalb schreibt nun auch niemand geringerer, als das US-Regime die neue Verfassung für Bosnien-Herzegowina vor:
http://stratrisks.com/geostrat/8421
Die islamischen Länder der Welt haben registriert, dass es einen europäischen Islam in Bosnien gibt und versuchen nun im Sinne des Islamismus Einfluss zu gewinnen. Der europäische Islam Bosniens ist gefährdet.wenn dann noch solche wie sie Benzin ins Feuer giessen dann wird es bstimmt nicht besser.
es wird viel aus arabien lybien... finanziert.
in bosnien sind fast die Hälfte arbeitslos deswegen sind sie auch auch auf solche gelder angewiessen.
Soviel ich weiss bekommt ein Mann der sich dem wahabitismus witmet um die 700KM das ist in bosnien viel geld.
Ich als bosnischer Moslem sehe das nicht gerne wenn eine Frau komplett Verschleiert daher kommt geschweige denn ein Kroate 061 =)
Da sollte eigentlich der Staat mehr dagegen tun!
Das ist schlicht und einfach falsch, dass ihm irgendetwas passieren wird aufgrund seiner nationalen Identität, wenn er durch Bosnien fährt. Was er sich vielleicht einbildet, dass ihm passieren könnte weil er seine eigenen Vorstellungen nach aussen projeziert/in andere hineinprojeziert ist natürlich eine andere Frage. ;-) Ich denke der durchschnittliche Bosnier kümmert sich mehr darum sich und seine Familie durchzubringen anstatt darauf zu achten wer da gerade an ihm vorbeifährt.
Hier ein bisschen weiterführende Literatur zum Thema "Bye Bye Bosna":
http://translate.google.com/translate... 89371.html
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.