USA fordern von Iran Hinweise auf verschollenen Ex-FBI-Agenten

Robert Levinson ist vor 2.000 Tagen auf iranischer Insel verschwunden

Washington - Anlässlich des 2000. Tags seines Verschwindens haben die USA den Iran aufgefordert, das Schicksal des früheren FBI-Agenten Robert Levinson zu klären. Washington bekräftige seine Forderungen an Teheran, sämtliche Informationen zum Verbleib Levinsons zur Verfügung zu stellen, teilte US-Außenamtssprecherin Victoria Nuland am Dienstag mit. Es müsse sichergestellt werden, dass der frühere FBI-Agent "schnell und unversehrt" zu seiner Familie zurückkehren könne.

Levinson war am 8. März 2007 als Privatermittler auf die Insel Kisch vor der iranischen Küste geflogen und einen Tag später verschwunden. US-Vertreter gehen davon aus, dass er von einer Gruppierung im Grenzgebiet zwischen Afghanistan, Pakistan und dem Iran festgehalten wird. Die USA haben den Iran bereits mehrfach gebeten, den Verbleib des Mannes zu klären. Im März setzte das FBI eine Belohnung für Hinweise aus. Washington und Teheran unterhalten seit 1980 keine diplomatischen Beziehungen mehr. (APA, 29.8.2012)

Share if you care