Verleihsystem "Graz Bike" startet

  • Graz Bike erweitert  einen existierenden Verleihpool um neue Räder in einheitlichem Design und ein Echtzeit-Verleih-System.
    foto: grazbike

    Graz Bike erweitert einen existierenden Verleihpool um neue Räder in einheitlichem Design und ein Echtzeit-Verleih-System.

Neuer Fahrrad-Verleih in der Mur-Metropole - Mehr als 150 Leihräder an 13 Standorten

Seit 29. August gibt Graz Bike dem Fahrrad-Verleih in der Mur-Metropole ein neues Gesicht. Stadt-Radler können sich nun an verschiedenen Verleihstellen sogenannte "Graz Bikes" ausleihen.

Dabei handelt es sich nicht um Einheitsräder, sondern um eine breite Auswahl: Von Citybikes und E-Bikes über Kinderräder bis hin zu Lastenrädern ist für jeden Bedarf etwas dabei. "Wir haben für Graz ein maßgeschneidertes System entwickelt, da wir im Gegensatz zu anderen Städten bereits von einem sehr hohem Radfahreranteil ausgehen konnten und beinahe jeder Haushalt mindestens ein Fahrrad besitzt", sagt Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker über das Angebot.

Echtzeit-System

Graz Bike baut auf bestehenden Leihrädern auf, erweitert einen existierenden Verleihpool um neue Räder und brandet alle Räder in einheitlichem Design. Die Online-Buchungsplattform soll einfach zu bedienen sein und erlaubt es den Nutzern, sich einen raschen Überblick über das bestehende Angebot zu verschaffen, die örtlich nächste Verleihstelle ausfindig zu machen und Reservierungen und Buchungen zu tätigen - auch von unterwegs aus mit dem Handy und Tablet-Computer. Derzeit kann man aus mehr als 150 Leihrädern an 13 Standorten wählen.

Das System basiert auf moderner Software und passiert in Echtzeit: Die Nutzer können sehen, wo zur gewünschten Zeit tatsächlich Leihräder verfügbar sind. Abfragen und Reservierungen können dabei nicht nur vom Webbrowser am PC, sondern auch am iPhone, Android Smartphone und iPad getätigt werden. Weitere Anwendungen, wie die Bezahlung über Internet oder Smartphone, eigene Kundenkontos, die Vernetzung mit öffentlichen Verkehrsangeboten und Car-Sharing etc. sind in Planung. (red, derStandard.at, 29.8.2012)

grazbike.at

Informationen:

Graz Bike wurde gemeinsam von der Stadtbaudirektion und Bürgermeister-Stellvertreterin Lisa Rücker initiiert. Im Rahmen des Gemeinderatsbeschlusses vom März 2012 wurde grünes Licht für die Entwicklung des Leihradsystems gegeben. Unter Einbeziehung bestehender Verleihstellen wurde von den Projektpartnern, zu denen u.a. auch die Holding Graz, die Forschungsgesellschaft Mobilität und Symvaro zählen, ein System entwickelt, das auf die spezifischen Bedürfnisse der Fahrradstadt Graz eingeht. Betreibergesellschaft ist die e-mobility Graz GmbH.

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Der nächste Hit nach den Radtaxis! Die gibts mittlerweile auch längst nicht mehr. (bzw. nur mehr auf Vorbestellung wegen betrieblicher Umstrukturierungen..)

Ja hitverdächtig

Nur gut, daß die politische Verantwortlichkeit in Österreich nix bedeutet.

Keiner ist verantwortlich, egal welchen Unsinn man als Politiker auch verzapft.

Hauptsache man hat Schlagzeilen und die Grüne Radfahrorganisation VCÖ kann wieder einige hundertausend in der Statistik führen.

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Der Radverkehr hat in den letzten 30 Jahren drastisch abgenommen.

geht das auch mit nokia /symbian os

ja das geht ohne irgendein bescheuertes app

beim Kassieren kennen die keinen Schenierer

in der Stadtbibliothek Graz muß man für das Vorbestellen von jedem einzelnen Buch oder CD einen ganzen Euro berappen! Das läppert sich zusammen, hat sich was mit Kulturstadt, Abzockkultur, das schon

in wien genauso.

Vor 08:00 Uhr und nach 19:00 Uhr brauchst sowieso net glauben, daß du dir ein Rad ausborgen kannst.
Abgesehen davon scheint man davon auszugehen, daß das rechte Murufer ohnehin entweder Student ist und sein Rad einfach vom nächsten Radlständer klau(b)t, oder eh lieber den SUV nimmt und deswegen keine Verleihstationen braucht...

Das Ganze klingt schwer nach reinem Marketing ohne Substanz.
Für ein paar Touristen vielleicht und ansonsten evtl. noch die Lastenräder für ein paar Überzeugte oder Führerscheinlose wirds interessant sein, wobei ich als Tourist das Pariser System genial fand...

Für ein Kinderrad gibt es kein Stundenticket?

http://grazbike.at/web/pricing

es schrieb hier jemand man muß das rad an den ausleihstandort wieder zurückbringen - wirklich ?!

die seite ist eher mühsam in der navi und diese info fand/find ich dort nicht, wie auch eineges mehr was mich interessieren würde.

außerdem versuchte ich grade mal ein rad zu borgen - es gibt nur e bikes ???
weil ohne e antrieb gibts nichts zum auswählen...

hmmm - naja

kein Mensch versteht warum man in Graz nicht ein aehnliches System wie in Laibach verwendet. Das System in Laibach wird ist einfach, flexibel und wird sehr gut angenommen. Ein System bei dem man das Rad an den Ausgangspunkt zurueck bringen muss uns sich noch dazu ueber das Internet anmelden muss ist ineffizient, langsam und kompliziert das wird ein Rohrkrepierer. Wenn Graz sich nichts von Laibach aubschauen will kann man sich auch London, Lyon, Paris Barcelona usw. als Vorbild nehmen.

Einfache Antwort

Ganz einfach, denn in Graz muss immer die dümmstmögliche Lösung umgesetzt werden.

Viel teurer als z.B. in Wien,

und im Gegensatz zu vielen anderen Städten keine Standplätze, an denem man sich spontan und zu jeder Uhrzeit ein Radl ausborgen kann.

diese völlig überzogenen Preise zeigen wieder einmal

die Realitätsnähe von Rücker und KonsortInnen

Leider

wiedereinmal ein Beispiel für falsche Umweltpolitik der Grünen.

Die Glauben doch nicht wirklich, dass bei den Preisen das ein Erfolg wird??

100€/Monat? 2€/Stunde? Wer ist da die Zielgruppe? E-Rad haben sie übrigens keines

E-Bike 4 Stunden, 10 Euro ... Fahrrad 1 Tag, 11 Euro.

Das ist jetzt weder sooo schlimm, noch kann ich deine Behauptungen ("keine Ebikes" "100 Euro im Monat") anhand der Website nachvollziehen:

http://grazbike.at/web/about

Die Call-a-bike-Räder der deutschen Bahn sind übrigens recht beliebt, um 15 Euro pro Tag. Nicht unbedingt für jene, die ohnehin jeden Tag radeln; aber zB für Gäste und Touristen, für Leute deren normales Gefährt grad in der Werkstatt ist, und so weiter.

Die About-Seite ist ja nett, aber versuchen sie mal ein E-Bike auszuleihen. Wird nicht gelingen, denn es steht nicht auf der Preisliste

Die Preise sind zu hoch, jedenfalls sind sie mir das. Für 2€ bekomme ich ein Bim-Ticket, für einen 10er kommen sie mit dem Taxi überall in Graz hin.

Der 10 Tages bzw Monatsverleih ist so oder so für die Fisch, es geht darum das Rad zu nehmen, wohin zu fahren und dort zurückzugeben und nicht das Radl mit heim zu nehmen

Vergleichen sie mal die Preise mit dem ungleich grösseren Wien

Wien:
1 Stunde -> gratis
2 Stunden 1€

ab 4Stunden wird es dann teurer

Davon abgesehen, daß man bei Anfrage auf der Homepage nicht einmal ein normales, mittelgroßes, E-Motor-freies Citybike ausborgen kann:
Im Reservierungsformular kann man wählen zwischen mit oder ohne Elektroantrieb, interessant ist dabei die Prioritätensetzung:
Während mit Elektroantrieb - angeblich - alle Kategorien außer Mountainbike, Rennrad und Tandem vorhanden sind, ist der einzige Radtyp, den es nur (!) mit Elektroantrieb gibt, das Kinderrad...

warum soll man ein System das funktioniert nehmen? Graz erfindet das Rad neu.
In Wien sind sie schon nicht faehig das System auf die notwendigen 500 Stationen auszubauen in Graz sind sie noch duemmer. Ueberall wo ein aehnliches System wie in Wien ordentlich ausgebaut worden ist wird es sehr intensiv genuetzt.

In Wien kommen immer mehr Standorte dazu und sofern sie nicht in der absoluten Pampa wohnen haben sie in der Regel auch immer einen in Gehreichweite.

wie die Erfahrung aus anderen Staedten zeigt werden die Citybikes erst dann sehr intensiv genutzt wenn der Stationsabstand zw. 300 und 500m liegt und davon sind wir in Wien noch weit entfernt. Das Ziel der Stadt ist das die Menschen vom Auto auf andere Arten der Mobilitaet umsteigen, das Citybike wird erst dann wenn es richtig ausgebaut ist die Menschen zum Umsteigen animieren. Momentan sind die meisten Stationen bei der U-Bahn dort gehoeren sie auch hin aber links und rechts gehoeren auch Stationen, von U-Bahn Station zu U-Bahn Station kann man eh mit der U-Bahn fahren. Die Citybikes waeren ein optimaler Zubringer zu U und S-Bahn. Niemand faehrt mit diesen Raedern laengere Strecken (dafuer sind sie auch nicht gedacht)

Naja, viele der neugebauten Standorte sind sehr wohl abseits der Ubahnstationen und in einigen Gegenden ist die Dichte schon sehr hoch. Dauert halt noch ein wenig...

dann erklaeren sie mir warum die Raeder in anderen Staedten wesentlich oefter ausgeliehen werden als in Wien - vielleicht liegt es doch an der Dichte der Stationen? Uebrigens sind ca 55% der Stationen bei U-Bahn Stationen. Ich verstehe nicht warum man nicht einfach erfolgreiche Beispiele kopiert. Es wird immer geredet das die Menschen das Auto stehen lassen sollen, einfache kostenguenstige Alternativen die erprobt sind werden aber nicht umgesetzt. Manchmal hat man das Gefuehl dass ein Grossteil der Verantwortlichen in der SPOE schizophren sein muss.

Was wollens denn eigentlich? Es wird ja eh ausgebaut? Ich hab jetzt schon im Umkreis von 200m 3 Standorte.
Verantwortlich ist übrigens die Gewista, nicht die SPÖ Wien.

die Gewista hat das System entwickelt und betreibt es. Momentan werden die Stationen zu einem Viertel vom Bezirk und zu drei Viertel von der Stadt finanziert. Also liegt es doch an der SPOe. Komischerweise sind fuer den Garagen und Strassenbau Millionen vorhanden fuer ein vernuenftiges System fehlt das Geld aber.

Wozu will ich mir eigentlich ein Klapprad ausborgen?

Um es in den Öffis zu transportieren, die ich mir damit eigentlich ersparen wollte, oder doch eher, um es im Kofferraum einfacher Richtung Ostblock verfrachten zu können?

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