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Google hat den Bundestag aufgefordert, das vom Kabinett auf den Weg gebrachte neue Leistungsschutzrecht zu verhindern. "Wir hoffen, dass der Deutsche Bundestag dieses Gesetz stoppen wird", sagte Unternehmenssprecher Kay Oberbeck am Mittwoch. "Das ist ein schwarzer Tag für das Internet in Deutschland", kritisierte er. Das Gesetz treffe jeden Internetnutzer. Das Suchen und Finden im deutschen Netz werde massiv gestört. "Dieser Eingriff in das Internet ist weltweit ohne Beispiel", monierte Oberbeck. "Er bedeutet weniger Informationen, höhere Kosten und massive Rechtsunsicherheit." Die deutsche Internetgemeinde, Netzpolitiker aller Parteien, die Wirtschaft und führende Wissenschaftler lehnten das Unterfangen ab.
Verlegerische Leistung
Durch das geplante Gesetz können Presseverlage von Google und ähnlichen Anbietern für die Nutzung von Pressetexten künftig eine Gebühr verlangen oder ihnen die Nutzung der Texte untersagen. In dem Gesetzentwurf heißt es dazu: "Heute sehen sich ... Presseverlage zunehmend damit konfrontiert, dass andere Nutzer für die eigene Wertschöpfung systematisch auf die verlegerische Leistung zugreifen und diese in einer Weise nutzen, die über das bloße Verlinken weit hinausgeht."
Die christlich-liberale Koalition hatte ein solches Leistungsschutzrecht als Teil einer Reform des Urheberrechts bereits im Koalitionsvertrag 2009 angekündigt. Die Verlegerverbände hatten die Umsetzung noch in dieser Wahlperiode gefordert.
Klarstellung
Nach ihrer Ansicht ist die gesetzliche Klarstellung notwendig, um Leistungen von Verlegern und Journalisten besser zu schützen. In ersten Entwürfen des Justizministeriums war vorgesehen, dass etwa Blogger, die journalistische Texte zitieren oder auf sie verlinken, künftig Lizenzgebühren zahlen sollten. Dies wurde nach heftiger Kritik jedoch fallen gelassen. (APA/Reuters, 29.08. 2012)
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Die armen haben jetzt natürlich Angst um ihr Schnüffel-Geschäftsmodell...
Höchste Zeit, dass die einmal eine aufs Dach bekommen und in die Schranken gewiesen werden...
Aber wahrscheinlich fehlt den Verantwortlichen letztendlich dann ohnehin die Courage dafür... :(
Die Herstellung von Inhalten kostet Redaktionen oft sehr viel Geld und Zeit, das Angebot wird den Kunden des Verlages zur Verfügung gestellt. Der Verlag verdient mit Werbeanzeigen das nötige Geld, ansonsten gäbe es diese Inhalte eben nicht mehr.
Google und andere Dienste welche fremde Daten nutzen ziehen die Daten ab und verdienen mit eigener Werbung und der Verlag schaut oft durch die Finger, haben aber keine Kosten für die Entstehung zu tragen.
Wer kommerziell von der Nutzung von Daten Dritter profitiert, der sollte auch etwas dafür bezahlen müssen. Privatnutzer sind davon natürlich ausgenommen, diese sollten weiterhin immer das Recht haben möglichst vieles gratis nutzen zu können!
Geht es hier um Pressemitteilungen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Pres... mitteilung ) oder herkömmliche Zeitungs-Artikel?
In ersterem Fall ist das Gesetz ein absoluter Blödsinn, werden Pressetexte doch ausgeschickt, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen.
Google sollte nicht mehr auf die Verlagsseiten verlinken und schon werden die Verlage nach einer Woche wieder zurückgekrochen kommen...
Einige Verlage (und natürlich auch Politiker) haben einfach keine Ahnung wie das Internet funktioniert und was eine Suchmaschine eigentlich ist. Aber ja, das werden sie schon noch merken...
Der Gesetzgeber und diverse Branchen sind mit dem Internet einfach überfordert. Mehr als planlose, protektionistisch lobbygesteuerte Anlassgesetzgebung bringen die nicht mehr zustande, weil sie den Anschluss unaufholbar verloren haben, was wir jetzt erleben sind die letzten Zuckungen sterbender Branchen, die den Gesetzgeber zu Pallativmedizin nötigen.
Ich würde mal jeden Verlag, der dies unterzeichnet aus dem Index rausschmeißen. Und erst, wenn sie eine Gebühr an Google entrichten wieder aufnehmen.
Die habens immer noch nicht kapiert - was nutzt mir Content, wenn er nicht gefunden werden kann??
Na klar will Google was verdienen! Sonst würde diese Firma nicht mehr lange bestehen.
genauso sollten musikvideos der firmen, die sich am lautesten über das vorhandensein dieser videos auf youtube beschweren, probehalber für ein paar monate entfernt werden. es stellt sich nämlich da wie dort die frage, wer von wem mehr profitiert.
Verlage, die sich einer Exzerpierung durch Google oder sonstwen widersetzen wollen, schicken einfach einen geeigneten Eintrag im http-Header. Und Google trägt sie nicht in den Index ein.
So sind doch alle glücklich.
Google muß keine Gebühren zahlen, die Verlage scheinen nicht mehr bei Google auf und können ihren Serverpark auf die halbe Größe schrumpfen.
Was übersehe ich hier?
die verlage produzieren content, google greift den content in gewohnter gratis mentalität ab und macht kasse damit. wo ist also das problem?
es wird zeit dass diesem konzern mal gehörig die flügel gestutzt werden. der produziert nichts und bedient sich bei anderen und spioniert seine user aus.
dont be evil war gestern.
sollen sie halt google dienste in de abschalten, dann wird es wenigstens was mit bing, die mittlerweile bessere suchergebnisse statt werbung ausspuckt.
google macht nicht direkt kasse, sondern über die werbung. aber google macht auch werbung, weil die artikel dann oft erst gefunden werden. auch das ist gratis. eigentlich müssten die verlage, die für das einsetzen des contents (so sie richtig verlinkt sind) gebühren verlangen an google selbst werbegebühren zahlen.
dann funktionierts!
Ähnliches Thema gab es bei den Wiener Linien:
Google will die Daten gratis haben um damit Kohle zu scheffeln. Dass die Daten in der "Produktion" nicht gratis waren, schert Google einen feuchten Kehricht. Jedes Unternehmen muss seine Rohstoffe (Cpntent der Verlage) kaufen, sie weiterverarbeiten (indizieren und verlinken) um dann damit Geld zu verdienen (Google Werbung).
Aber für das gottgleiche Google müssen natürlich eigene Regeln gelten! Wo kommen wir denn dahin wenn Google keine Sonderstellung bekommt?!
Da verwechseln sie wohl etwas:
Die Wiener Linien sollten eigentlich kein Verlagshaus sein, sondern mit der Personenbeförderung Geld verdienen.
Somit müssten sie jedem Unternehmen dankbar sein, das ihre Fahrpläne bekannt macht.
Oder habe ich etwas verschlafen und die Wiener Linien haben sich jetzt auf das Fahrplan-Content-Geschäft spezialisiert.
Wenn nicht dann haben die einfach nicht begriffen, dass Google eigentlich ihnen und ihren Fahrgästen eine wertvolle Dienstleistung schenkt.
Das Digitalisieren der Fahrpläne ist durchaus Sache der Wiener Linien. Dafür müssen sie noch lange kein Verlagshaus sein...
Nun noch einmal speziell für Sie und alle anderen die nicht verstehen wollen hier noch einmal die Erklärung mit dem Google-Bezug in Klammern:
Ich als Unternehmer kaufe Eisenerz (Daten der Wr. Linien) an. Dieses Eisenerz hat in der Gewinnung Geld gekostet (Daten der Wr. Linien). Dieses Eisenerz verarbeite ich weiter zu Roheisen, wobei mir widerum kosten entstehen (Datenaufbereitung à la Google). Das "fertige" Eisen versuche ich nun mit Gewinn weiterzuverkaufen (Werbung die Google in seiner App schaltet).
Was ist nun unklar? Natürlich verschenkt man kein Rohmaterial wenn der Abnehmer gewinnorientiert ist!
Ja, und die Wiener Linien vergrößern ihren Gewinn (oder verkleinern ihren Verlust), indem ihre Fahrpläne möglichst unter Verschluss gehalten werden.
Die wollen mit Personenbeförderung Geld verdienen!
Mit dem Verkauf der eigenen Fahrpläne wird sich der Geldsegen in Grenzen halten.
Aber ich geb's auf, sie kapieren das ja offensichtlich nie. :-(
Der große Geldsegen würde sich vermutlich nicht einstellen. Denkbar wäre jedoch eine Variante, bei der die Wr.Linien am Umsatz der Android App beteiligt sind.
Somit hätte Google keine Fixkosten und alle wären zufrieden. Aber nicht mit Google. Die wollen es freilich gratis - immerhin ist man ja Google.
Und unter Verschluss werden die Fahrpläne natürlich nicht gehalten - wie kommen Sie darauf?!
Aber ich gebs auf... Mit einem Blinden über Farben zu diskutieren ist mir zu mühsam!
Die Daten der Wiener Linien wurden von den Fahrgästen bezahlt. Diese Daten sollten entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen für jedermann nutzbar sein (auch für Google). Im Unterschied zu Qando hatte Google es verstanden, die Daten sinnvoll zu nutzen ('Google-Öffis'). Das wurde leider abgedreht. Qando schafft es bis heute nicht und ist ein Musterbeispiel dafür, dass schlechte Qualität und Monopol eng zusammenhängen.
Die Wiener Linien verhindern seit Jahren sehr erfolgreich, dass Fahrgäste eine moderne und zeitgemäße Smartphone-App für die Navigation mit öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen können. Ich frage mich warum?
Ich frage mich auch, mit welcher Berechtigung 'Qando' vor Google und allen sonstigen anderen bevorzugt wird?
Google stellt die Suchergebnisse zwar gratis zur Verfügung, aber mit dem Umweg über Werbefinanzierung ist es dann letztendlich doch eine kommerzielle Nutzung!
Eric Schmidt wusste schon nicht mehr wohin mit dem Geld: "We've sooo much money!"
Also einen gerechten Beitrag leisten, anstatt das gesamte Internet durch Zukäufe an sich reißen und ganze Branchen auf den Kopf stellen...
Dieser Krake müssen einmal Grenzen gesetzt werden!
Die USA tun da deshalb nichts, weil die Vormacht großer IT-Unternehmen der US-Wirtschaft Vorteile bringt und den USA als globale Kontrollmöglichkeit dient...
Von der US-hörigen EU ist da auch nicht viel zu erwarten.
Einzig einige Schwellenländer haben da erkannt, was Sache ist und Gegenstrategien überlegt...
aso? die Wiener Linien verfolgen also höhere, hehre Ziele und zwingen mich dazu eine grottenschlechte App verwenden zu müssen? Das glaube ich Ihnen nicht. Da stecken ganz andere Überlegungen dahinter.
Meine Wahlmöglichkeit besteht allerdings nur darin, das Qando widerwillig oder gar nicht zu verwenden.
Sollen sich die Wiener Linien dem Wettbewerb doch stellen und eine bessere App machen! Sie können das Qando ja gerne weiter nutzen!
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