Pulitzerpreisträger und Kriegsfotograf Malcolm Browne gestorben

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Der Pulitzerpreisträger Malcolm Browne ist tot. Der legendäre Kriegsfotograf starb nach Angaben seines früheren Arbeitgebers, der "New York Times", am Montag in Hanover in New Hampshire, nördlich von New York. Browne wurde 81 Jahre alt. Er litt an Parkinson.

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Browne war eigentlich Chemiker und hatte dabei etwa nach einem Ersatz für den Pflanzensaft Chicle gesucht - damals noch Grundstoff für Kaugummi.

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Bei der Army sollte er im Nachkriegskorea für die Armeezeitung "Stars and Stripes" schreiben - und fand so zum Journalismus.

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Der Quereinsteiger machte erst bei der Associated Press (AP) Karriere, bevor er zur "New York Times" ging.

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In Vietnam schoss er 1963 eines der berühmtesten Pressefotos des 20. Jahrhunderts, als er bei der Selbstverbrennung eines Mönchs dabei war. Thich Qu Dhatte sich selbst in Brand gesetzt, um gegen die Unterdrückung seiner buddhistischen Glaubensbrüder zu protestieren.

Das Bild wurde zu einer Ikone der 60er Jahre. Der damalige US-Präsident John F. Kennedy sagte: "Kein Pressefoto hat weltweit mehr Gefühle ausgelöst als dieses hier." Fast 30 Jahre später fand es sich auf der Hülle der ersten Platte der Rockband "Rage Against the Machine" wieder. (APA, 29.8.2012)

Zum Thema: Nachruf in der "New York Times"

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Wahnsinn, ein echter Künstler mit der Kamera.

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