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In Zukunft sollen bei Zielpunkt die Kunden stärker in die Produktentscheidungen eingebunden werden.
Wien - Zielpunkt will in Zukunft seine Kunden mitbestimmen lassen, welche neuen Produkte in die Regale geschlichtet werden und welche wieder rausfliegen. Die Lebensmittelkette führt in vorerst 35 ihrer rund 300 Filialen ein eigenes Regal ein, in dem nur Produktneuheiten präsentiert werden. Alle sechs Wochen soll das sogenannte "Innovationsregal" mit im Schnitt 70 neuen Artikeln bestückt werden, kündigte Zielpunkt-Chef Jan Satek am Mittwoch vor Journalisten an.
Jene Produkte, die bei den Kunden gut ankommen, werden dauerhaft gelistet. Was sich nicht verkauft, fliegt - wie schon bisher - raus. Die Konsumenten werden dazu aufgerufen, die Produkte auf der Website zu bewerten und Feedback zu geben. Darüber hinaus wurden fünf Testfamilien rekrutiert, die ein halbes Jahr lang alle sechs Wochen sämtliche Produkte zugestellt bekommen und testen sollen.
"Wir leiden in Österreich an einer Produktarmut", findet Satek. Eine Produktneuheit, das sei nicht, wenn ein bekannter Produzent eine neue Joghurtsorte auf den Markt bringt, stellte Satek klar. In das Regal dürften nur "echte" Innovationen. Neben heimischen sollen auch internationale Kühl-, Tiefkühl- und Trockenprodukte in das Regal, die es sonst nirgends zu kaufen gibt.
Mit der (länger geplanten) Aktion wolle man sich vom "Mainstream" des Lebensmittelhandels abheben - und freilich auch neue und mehr Konsumenten ansprechen. Als vergleichsweise kleiner Player in einer von Rewe (Billa, Merkur & Co.), Spar und Hofer dominierten (Lebensmittel)handelswelt tut sich Zielpunkt schwer und verlor zuletzt Marktanteile. Derzeit stagnieren sie bei 3,5 Prozent. Rewe beherrscht den Markt zu fast 35 Prozent, Konkurrent Spar kommt auf knapp 30 Prozent.
Im ersten Halbjahr 2012 setzte die Kette um knapp 6 Prozent mehr um als im Jahr davor, sagte Satek heute auf Nachfrage. Der Aktionsanteil sei dabei aber gleich hoch wie im Vorjahr gewesen. Zielpunkt macht etwa 30 Prozent des Umsatzes mit Aktionen. Besonders gut liefe der Seniorentag am Mittwoch. Wer vor 1950 geboren ist, bekommt einen Preisnachlass von 10 Prozent auf den gesamten Einkauf.
An dem Ziel, heuer auf EBITDA-Basis profitabel zu sein, hält Satek weiter fest. 2013 soll das auch unter dem Strich gelingen. Der Umsatz dürfte im Gesamtjahr auf 570 Mio. Euro steigen, erwartet der Zielpunkt-Chef. 2011 machte die Lebensmittelkette bei einem Umsatz von 540 Mio. Euro einen EBITDA-Verlust von 5 Mio. Euro. (APA, 29.8.2012)
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wieder nur eine pr partie
die realität ist: der kunde ist alles andere als der könig
in unserem ort, habens ALLE non food aktionen seit einem jahr nicht mehr. zettel klebt an der scheibe.
da fühlt man sich gleich versitzfleischt, wenn man den prospekt anschaut und natürich die artikel sieht, die man gerne hätte und nicht kriegen kann.
außer man fährt 30km zum nächsten zielpunkt
genau was i net brauch
sie sollten mal die kunden hier abstimmen lassen, was sie drüber denken, nicht mit allen artikeln beliefert zu werden, wie die die zb in wien einkaufen.
kunden 2. klasse, aber sonst dürfen wir den erstklassigen preis zahlen
da hilft der PROHASKA als werbefigur auch nicht weiter
billig ist der zp auch nicht mehr so richtig.
next
"wer ist das gesicht der zp reklame?"
der hier:
http://www.youtube.com/watch?v=hKsi70FeBz4
http://www.zielpunkt.at/image/upl... ampage.pdf
Zwischen Prohaska und Zielpunkt gibt es keine Verbindung.
Ich habe jedenfalls keine gefunden.
ich finde jede Alternative REWE/Spar gut. Leider sind die Zielpunktmärkte halt gar so ramschig, alleine schon dieses Orange und die Regale - erinnert mich immer an den "Konsum in der DDR" in den 80er Jahren. Der Non-Food-Bereich ist zersplittert & auf x-Stellen im Geschäft verteilt wo gerade Platz ist. Der Name Zielpunkt ist leider verschlissen. Man sollte zu LÖWA zurückkehren - der war nie als Diskonter positioniert und hatte ein gutes Image und der Name gehört ja dem Unternehmen.
Schirnhofer ist in der Tat eine Bereicherung. Nicht daß Qualität oder Preis so viel besser wären als bei den anderen, aber das Personal ist freundlich, sauber und bemüht, und v.a. die einzigen in Österreichs Supermärkten, die korrekt abwiegen und einem nicht die (womöglich auch noch unnötig umfangreiche) Verpackung zum ohnehin schon hohen Warenpreis mitverrechnen. Sowas muß auch mal lobend erwähnt werden.
Abgesehen davon, jede Konkurrenz zum unverschämten REWE/Spar/Hofer-Oligopol ist zu begrüßen (auch wenn Zielpunkt schon ein bisschen grindig ist und nicht unbedingt ein grßartig anderes Sortiment hat, aber daran scheinen sie nun ja endlich zu arbeiten).
Speziell die BIO Linie, welche es auch beim Unimarkt gibt, hat wirklich was zu bieten. Außerdem bin ich der Meinung, dass es notwendig ist neben REWE und SPAR noch andere Supermarktketten zu haben damit die Großen nicht ihre Markstellung nicht so ohne weiteres mißbrauchen können.
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