"Facekini" schützt Chinesinnen vor gebräunter Haut

Ansichtssache

Die Gesichtsmaske, die nur kleine Öffnungen für Augen, Nase und Mund bietet, lässt keine Sonnenstrahlen durch

Es sind keine Bankräuber an Chinas Stränden und auch keine Anhänger der russischen Punkmusikerinnen Pussy Riot: Der neue Trend unter Chinesinnen ist der "Facekini".

Die Gesichtsmaske, die nur kleine Öffnungen für Augen, Nase und Mund bietet, schützt vor Sonnenstrahlen.

Plantschen in der Huiquan Bay in der Stadt Qingdao, Provinz Shandong, Ost-China.

Anders als in westlichen Ländern, wo gebräunte Haut nach wie vor als schön und sportlich gilt, bevorzugen Asiatinnen traditionell weiße Haut.

Nicht nur Cremes mit Weißmachern sind sehr beliebt, sondern seit diesem Sommer besonders auch der "Facekini", der für 15 bis 25 Yuan (1,90 bis 3,10 Euro) zu haben ist.

Am liebsten wird die Gesichtsmaske mit Ganz-Körper-Anzügen gegen ultraviolettes Licht kombiniert, die außer den Formen der Figur sonst nichts mehr vom Aussehen ihrer Trägerin verraten. 

Chinesische Zeitungen raten dringend vom Einkauf oder gar Bankbesuch im "Facekini" ab. (APA, 29.8.2012)


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