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Iranische Spieler haben derzeit keinen Zugang zu WoW und dem Battle.net.
Um dem neuen, verschärften Wirtschafts- und Handelsembargo der USA gegen den Iran zu entsprechen, hat Blizzard den Zugang für Spieler aus dem Land gekappt. Das berichtet Computer & Video Games.
Schon zuvor herrschte Rätselraten als zahlreiche Nutzer sich über Probleme beim Login beklagten. Zuerst war vermutet worden, dass das iranische Regime die Blockade initiiert haben könnte. Laut The Verge wurde von offizieller Seite über Flugblätter Stimmung gegen World of Warcraft gemacht, da das Spiel Aberglaube, Gewalt und Freizügigkeit propagieren soll.
Nun hat das Unternehmen Stellung genommen.
„Wir können nichts über die Schilderungen sagen, nach denen die iranische Regierung ihre Bevölkerung von Spielen fernhält. Was wir wissen ist, dass US-Handelsrestriktionen und die wirtschaftlichen Sanktionen Blizzard verbieten, Geschäfte mit den Einwohnern bestimmter Nationen, darunter dem Iran, zu machen. Wir haben neulich unsere Maßnahmen verschärft, um diesen Gesetzen zu entsprechen. Das bedeutet, dass wir den Zugriff auf unsere Spiele für Nutzer aus diesen Nationen beschränken müssen."
Wann iranische Spieler wieder Zugriff auf World of Warcraft und das Battle.net haben werden, ist unklar und hängt von weiteren Maßnahmen der US-Regierung ab. Blizzard verweigerte gegenüber Polygon jede weitere Stellungnahme zu diesem Thema. In den Foren hagelte es zeitweise Beschwerden von Betroffenen. (gpi, derStandard.at, 29.08.2012)
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Äh - ok, ist klar, dafür kann Blizzard wohl kaum etwas, weil es ein US-Gesetz ist - und die Intention, dem Iran zu schaden ist wohl auch sinnvoll.
Aber: So wie die meisten anderen Poster hier geschrieben haben: Das ist ja komplett kontraproduktiv, wenn man vermutlich eher "westlicheren" Iranern die Möglichkeit nimmt, diese Onlineprodukte zu nutzen - das wird die eher gegen den Westen als gegen das eigene Regime aufbringen.
DAS treibt das dortige Volk erst Recht in die Hände derer, denen sich die USA entledigen wollen. Mit welch völkerrechtlichen Argumenten auch immer.
Besonders toll ist, dass auch genau diese Nation anderen Vorschriften macht, und die Regulierung der Finanzmärkte kategorisch ausschließt.
Äääähm ok.
was? dort gibt es computer? und sogar welche, auf denen wow läuft?
ich dachte die treiben dort nur ihre kamele, und nehmen an staatlichen terrorausbildungsakademien teil. dann haben die nicht den ganzen tag gebetet, sondern auch wow gespielt?
mein iranbild hat sich gerade in den grundfesten erschüttert.
oder moment...
das ist bestimmt eine inszinierung von diesem regim! die religiösen fanatiker wollen dem westen ein falsches bild einflößen, um im geheim die bombe zu bauen!
Lasst euch nicht blenden! die bösen wurzeln dieses terrorstaates haben bereits den standard druchwuchert! Auf! greift zu den heckenscheren!
junger iraner wollen bei einem westlichen spiel mitspielen. könnten dort vielleicht ein paar neue freunde machen oder auch ev. einblicke in den täglichen umgang bekommen, der doch etwas anders als im osten aussieht.
das wiederum würde das umfeld der jungen iraner ebenfalls verändern, in manchen fällen mehr, in manchen weniger.
aber so - werden junger mit neugierde für westliche spiele ausgesperrt - und ausgegrenzt.
... dass die Iraner kein World of Warcraft mehr spielen können ist wohl das kleinste Problem des Embargos! Das Embargo umfasst gesperrte Importe/Exporte auf ziviler und militärischer ebene, also sind da die gesperrten WoW accounts ein tropfen Wasser auf dem heissen Stein.
Und wer trotz aller Welt sein Atomprogramm durchsetzen will, und sich einfach nicht kooperativ zeigt, der muss nunmal mit Sanktionen rechnen, und wie gesagt, die Sperrung des Battlenet Diestes dürfte weder den Iran noch die USA oder die EU interessieren!
eine halbwegs intelligente Regierung wüßte was genau sie sanktioniert. Solche Aktionen die praktisch nur westlich orientierte Iraner treffen beweisen wie stupide das System ist. Den eifrigen Koranschüler, den Atomwissenschaftler oder den Revolutionsgardisten werdens damit nicht treffen.
Kopfschüttel, nach soviel zerschlagenem Porzellan sollte man der Meinung sein das US-Empire würde dazulernen.
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