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Geht die rechtliche Änderung durch, kann das FBI künftig auch Fotos Nicht-vorbestrafter speichern.
Facebook und das Federal Bureau of Investigations (FBI) haben eine Gemeinsamkeit: Das soziale Netzwerk und die US-Bundespolizei finden Gesichtserkennung nützlich. Eine Ansicht, die ihnen auch einen gemeinsamen Gegner beschert: Datenschützer. Nur dürften diese im Fall des FBI auf ganz taube Ohren stoßen. Der Plan: Das FBI will die Verbrechersuche mithilfe einer neuen Gesichtserkennungssoftware automatisieren. Damit nicht genug: Das Programm soll nicht nur alle gespeicherten Fotos Vorbestrafter durchwühlen können. Sondern es soll auch Aufnahmen bisher unbescholtener Menschen berücksichtigen und auf sozialen Onlinenetzwerken herumschnüffeln dürfen.
Next-Generation Identification
Seit Ende 2011 testet das FBI in vier US-Staaten sein eine Milliarde Dollar (795 Mio. Euro) teures Programm Next-Generation Identification (NGI). 2014 soll es landesweit in jeder Polizeidienststelle genutzt werden können. Die Behörde verfügt bereits über eine riesige biometrische Datenbank mit Fingerabdrücken, Iris-Scans, Handabdrücken, Narben oder Tatoos von 100 Millionen US-Bürgern.
Fotos von jedermann
Nun soll die Gesichtserkennung forciert werden. Bis 2014 soll eine entsprechende Datenbank mit mindestens zwölf Millionen Fotos angefüllt sein, auf die dann mit der Universal-Face-Workstation-Software zugegriffen werden kann. Die Daten sollen automatisch an die anfragende Behörde weitergeleitet werden, ohne dass die Ergebnisse noch einmal von einem FBI-Mitarbeiter überprüft werden. Für besonders besorgniserregend halten es Bürgerrechtler, dass dafür die rechtliche Grundlage solcher Speicherungen ausgeweitet werden soll. Derzeit dürfen keine Fotos ohne Verhaftung genutzt werden. Den US-Behörden wäre somit möglich, auf der Datenbank Fotos von jedermann zu speichern. (kat, DER STANDARD, 29. 08. 2012)
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www.spiegel.de/fotostrec... 249-4.html
:-(
... notfalls halt mit den nötigen Vorwänden:
www.stupidedia.org/stupi/Al_... ida_Brezel
Wie sind vor einem Jahr über die USA (Zwischenlandung) nach Neuseeland geflogen.
Für das Auftanken des Flugzeuges und den damit verbundenen 3-Stundenaufenthalt in Seattle war es nötig
1) eine Einreisebewilligung zu beantragen und dafür Fragen wie "Waren sie an NS-Verbrechen beteitligt? Ja/Nein" zu beantworten
2) Fingerabdrücke aller 10 Finger sich am FLughafen abnehmen zu lassen (kommen zum Rest in Datenbank)
3) Sich fotografieren (Gesicht) zu lassen (kommt in Datenbank)
4) Einen Iris-Augenscan über sich ergehen zu lassen (man könnte sein Gesicht ja umoperieren lassen und dann funktioniert die automatische Gesichtserkennung nicht mehr (kommt in Datenbank)
5) Dafür auch noch einige Zehner Dollar zu zahlen
USA - Land der Freiheit?
.. hätte ich naiv angenommen, dass die erst in die USA gehen, wenn man eine Fluglinie nutzt, daher mein zweiter tipp.
Ich glaube nicht, dass jedes Photo auch noch mal bei Ausstellung des Passes in AT gespeichert wird - könnte aber sein, sie haben recht.
gespeichert wird heutzutage mal prinzipell alles, man weiß ja nie ob man es nicht doch noch mal vielleicht braucht/gegen jemand einsetzen kann oder die amis es vielleicht noch haben wollen.
und freiwillig geben die großkopferten solche durch die eu erzwungenen biometrischen daten nicht mehr her.
und falls doch heutzutage was "gelöscht" wird, wird es mal prinzipell auf andere datenträger ausgelagert oder eben wie bei facebook auf inaktiv gesetzt.
selbst das normale löschen auf deinem pc ist kein wirkliches löschen, solange die zuvor gespeicherten daten nicht überschrieben werden.
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