USA: Intensivphase des Wahlkampfs beginnt

29. August 2012, 07:29
  • Zusammenfassung der Nominierungszeremonie Romneys.

  • Die Rede von Ann Romney. Sie spricht über die Liebe zu ihrem Ehemann und die Rolle der Frauen. Nicht alle sind davon überzeugt, dass sie die weichere Seite ihres Mannes sein soll. The Atlantic über Ann Romneys Auftritt: Ann Romney Is Not Her Husband's 'Softer Side'.

    Mitt Romney wird erst am Donnerstag vor die Delegierten treten.

  • Der Auftritt von Chris Christie, Gouverneur von New Jersey.

    Mehr Videos sind auf dem offiziellen Youtube-Channel des Parteitages zu sehen.

  • Die Buh-Rufe der Anhänger von Ron Paul, die sich übergangen fühlten. 

Die Republikaner haben sich offiziell für Mitt Romney entschieden, der wird sich jetzt auf Barack Obama einschießen

Tampa - Die US-Republikaner haben den Multimillionär Mitt Romney offiziell zu ihrem Präsidentschaftskandidaten gekürt. Damit tritt der ehemalige Gouverneur von Massachusetts bei der Wahl am 6. November gegen den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama an. Eine überwältigende Mehrheit von 2.061 der 2.286 Delegierten sprach sich am Dienstagabend auf dem Parteitag in Tampa in Florida für den 65-Jährigen aus, weitere 190 Republikaner stimmten für den radikalliberalen Ron Paul.

Der Parteitag bestimmte den Kongressabgeordneten Paul Ryan zu Romneys Vizekandidaten. Die Delegierten sprachen sich per Akklamation für den 42-jährigen Nachwuchsstar der Partei aus. Romney hatte den Abgeordneten aus Wisconsin am 11. August als seinen zweiten Mann vorgestellt.

Vor vier Jahren gegen McCain verloren

Romney erzielte damit im zweiten Anlauf um die Kandidatur seinen bisher größten politischen Erfolg. Vor vier Jahren noch war er Senator John McCain unterlegen, der letztlich gegen Obama verlor. Hinter Romney liegen 15 Monate parteiinterner Wahlkampf. Der Republikaner hatte Anfang Juni 2011 erklärt, dass er sich um das Präsidentenamt bewirbt. In monatelangen zähen Vorwahlen setzte er sich dieses Jahr gegen rund ein Dutzend parteiinterner Kontrahenten durch. Die meisten hatten im Verlauf des Rennens aufgegeben.

Störaktion von Ron-Paul-Anhängern

Auf dem Parteitag sorgten Anhänger von Ron Paul und dessen Splittergruppe der Libertarier für Unruhe. Einige Dutzend Teilnehmer reagierten vor der entscheidenden Abstimmung mit wütenden Buhrufen auf eine Änderung der Parteitagsstatuten, von der sie sich schwer benachteiligt fühlten. Außerdem hatten sie gefordert, dass Ron Paul auf dem Parteitag reden dürfe.

Als feststand, dass Romney die nötige Delegiertenzahl von 1.144 erreicht hatte, brach unter der großen Mehrheit der Parteitagsbesucher Jubel aus. "Mitt, Mitt, Mitt", riefen sie, auf den vielen Bildschirmen in der Halle erschienen Bilder des frisch gekürten Kandidaten und seiner Familie.

Romney will seine Nominierung zum Abschluss des Parteitags am Donnerstag in einer großen Rede annehmen. Jedoch wurde das minutiös geplante Parteitagsspektakel vom gleichzeitig an der benachbarten Golfküste wütenden Hurrikan "Isaac" überschattet.

Intensivwahlkampf beginnt

Romney, der Gründer und ehemalige Chef einer lukrativen Investmentfirma, will die Schlacht um das Weiße Haus mit dem streng konservativen Kongressabgeordneten Paul Ryan an seiner Seite gewinnen. Gemeinsam kritisieren sie Amtsinhaber Obama massiv für dessen Wirtschaftspolitik, die sie angesichts der hohen Arbeitslosigkeit und des moderaten Wachstums als gescheitert bezeichnen. Romney und Ryan würden Amerika aus der Krise holen und die Wirtschaft wieder in Schwung bringen, sagte der republikanische Parteichef Reince Priebus.

Romney war erst Stunden vor seiner offiziellen Nominierung in Tampa angekommen. Gleichzeitig setzte Obama seinen Wahlkampf mit einem Auftritt im besonders umkämpften Bundesstaat Iowa fort, wo er vor 6.000 Studenten sprach. Den Parteitag der Republikaner bezeichnete er dabei als "ziemlich unterhaltsame Show", bei der die Republikaner sicher "wundervolle Dinge über mich sagen". Die Republikaner kritisierten Obamas Wahlkampfangriffe auf Romney als "verwerflich".

Demokraten treffen sich kommende Woche

Rund zehn Wochen vor der Präsidentenwahl läuten die Parteitage die heiße Wahlkampfphase ein. Obamas Demokraten halten ihr Treffen kommende Woche in Charlotte im Bundesstaat North Carolina ab. Laut Umfragen liefern sich Romney und Obama weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Für Romney, der vor seiner Zeit als Gouverneur von Massachusetts in der Wirtschaft Millionen verdiente, kommt es in Tampa vor allem darauf an, sein Image zu verbessern. Parteitagsstrategen haben daher eigens seine Ehefrau Ann auf die Redeliste gesetzt. Sie hat am Dienstagabend Romney als liebenswerten, sympathischen Menschen sowie als guten Ehemann und liebevollen Vater von fünf Kindern präsentiert. In der Öffentlichkeit wirkt Romney eher als kühler Erfolgsmensch, der im Umgang mit einfachen Leuten immer etwas hölzern wirkt.

Außerdem hat Romney die Aufgabe, die verschiedenen Flügel der Partei zu versöhnen und zu vereinen. So steht etwa die populistische Tea-Party-Bewegung noch immer nicht geschlossen hinter Romney. (APA, 29.8.2012)

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so

wo sind jetzt die ganzen ron paul schreier denen seit monaten hier erklärt wird dass der keine chance mehr hat und die wahrscheinlich jetzt noch die finger in den ohren stecken haben??? :]

ismawuascht!fürkohlebombichdiehalbeweltweg

http://www.youtube.com/watch?v=P... =endscreen

Die Republikaner haben einen Kandidaten, denn nicht einmal sie selbst haben oder wählen wollen.

Wobei man zur Verteidigung von Romney sagen muss, dass die Republikaner durch die Tea Party so verrückt geworden sind, dass es vermutlich gar keinen Kandidaten mehr geben kann, den alle in der Partei so halbwegs unterstützen.

Links ist wo der Daumen Rechts ist!!!

Mitt Romney in der Mitte zwischen seiner Frau Ann (rechts) und der ehemaligen Außeministerin Condoleezza Rice.

seine Frau steht aber irgendwie auf der linken Seite...

Sind die Söhne Klons des Vaters?

Die sehen alle wie Abbilder des Vaters aus - halt ein paar Jahre jünger.

Gruslig!

Ja, ist schon komisch wenn die soehne dem vater aehnlichsehen.
Bei aller hoeflichkeit, aber-bist du geistesbehindert?

stell dich nicht dumm :]

da is ja sogar die frisur täuschend ähnlich

ein sohn soll dem vater schon ähnlich schaun...aber doch ned wie ein klon :]]

Die genauen regeln wie sehr man seinem vater aehnlich sein darf, und wie sehr man ihn imitieren darf sind einfach noch nicht aus oesterreich in die USA vorgedrungen. Du solltest diese weltbewegenden einsichten einfach in einem buch zusammenfassen. Kann ja nur ein besteseller werden. und eine der wichtigsten errungenschaften oeseterreichs in den letzten Jahrzehnten. Gleich nach den diaetschlutzkrapfen.

ja gibts denn das

sie sind ja humorloser als der romney persönlich *G*

1. wird das sehr wohl oft als witzig angesehn wenn dem vater ein miniME nachläuft

2. finde ich es immer komisch wenn jugendliche + junge erwachsene nicht etwas rebellieren
in dem alter schon den langweiligen stil von daddy nachäffen, da hat sich jemand komisch entwickelt
was ja auch kein wunder wär bei dieser wahnsinns-religion *g*

Gestern Abend genuegte eine Stunde dieser Inszinierung als machtiger Ansporn zum Geschirrspuelen.
TV off.

Schöne Menschen!

Nicht angekränkelt vom zivilisatorischen Überdruss und venerischen Leiden!

Romney wird bei der Wahl haushoch gegen Obama verlieren.

Doch nicht wegen den Verdiensten von Obama, sondern allein wegen seiner eigenen Schwäche.

So einfach wird das wohl nicht, denn

Obama ist tatäschlich schwarz und angeblich Muslim und nicht in den USA geboren.

Es gibt genug Verrückte die das erste massiv stört und die die anderen beiden Dingen glauben.

Ich rechne eher damit, dass er aus diesen Gründen zwar verliert, glaube aber dennoch nicht, dass es haushoch sein wird, falls nicht noch sehr viel Komprimittierendes - vor allem in den Augen der Rep-Anhänger - zu Vorschein kommt.

denke auch, das wird so ähnlich wie Clinton vs. Bob Dole :) ein vorprogrammiertes Fiasko.

das penetranteste ever: paul-fans. da sind selbst noch die zeugen jehovas unaufdringlich dagegen.

Ganz ehrlich? Ich finde diejenigen, die auf die Protestrufe gegen eine unverschämte Regeländerung mit "USA, USA!" Rufen kontern, weitaus penetranter und stupider. Sie feuern da eine Partei an, die sich nichtmal an die eigenen Regeln hält.

pest und cholera. nein danke.

dieser christie schaut aus wie der zuträger eines mafiaboss' aus nem guten mafiafilm.

Wohn ich in Amerika oder warum bombardiert man mich hier mit dem US Wahlkampf?

haben sie sich verklickt? *g*

Typisch für einen Tellerrand-Strategen.

Wir wissen halt nicht, im Gegensatz zu Ihnen, dass Österreich der Nabel der Welt ist und die USA the end of the earth.

weil die wahl der führung der weltpolizei weltweite auswirkungen hat.

Es spricht Bände für diese verlogene Show, daß die eigentliche Story zu diesem Kabukitheater in keinem, großen Medium zu lesen ist. Was wohl auch mit der Grund ist, daß die "großen" Nach-Richt-Netzwerke immer kleiner werden…

…Einzig und alleine in der Sendung "Reality Check" (wieso wohl FOX?) wurde das Thema vom kaltlächelnden Betrug an den Wählern Ron Pauls gut aufbereitet und auch erklärt, wie auch vom FS3:
http://derstandard.at/plink/134... 5/27708791

Zusätzlich noch wurde auch Romney -samt seinem seltsam wunderlichen Muppetgehilfen- die Möglichkeit gegeben zu diesen Tatsachen im Interview Stellung zu nehmen, woraf er meinte, daß "er von nichts wisse"…
http://www.youtube.com/watch?v=Llg-a8FamJg

Eine optimale Einstellung für den nächstmöglichen, bankenabhängigen Befehlsemfänger.

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