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Basketball: Ähnliche Regeln wie im "Fußgänger-Basketball". Die fünf Spieler werden je nach Grad ihrer Einschränkung eingestuft (1,0 bis 4,5 Punkte). Die Klassifizierungszahl eines Teams darf maximal bei 14 liegen.
Boccia: Die Spieler trachten, einen Lederball nah an eine zuvor geworfene weiße Kugel zu platzieren. Männer und Frauen treten gemeinsam gegeneinander an. Klassen: Cerebralparetiker, die mit der Hand werfen oder mit dem Fuß spielen, mit/ohne Assistent. Sowie Menschen mit schweren körperlichen Behinderungen mit/ohne Assistent.
Bogenschießen: Regeln wie bei Olympia. Für Rollstuhlschützen gehört neben dem Re curve- auch der Compoundbogen zum Programm. Er ist leichter zu ziehen bzw. kann leichter voll ausgezogen gehalten werden.
Fechten: Die Rollstühle sind am Boden fixiert, dennoch haben die Sportler einen enormen Bewegungsradius mit dem Oberkörper. Gestartet wird in den Klassen A und B (stärker eingeschränkt).
Fußball: Fünf oder sieben Spielern pro Team. "5 a side" mit Feldspielern aus drei Sehbehinderungsklassen. Alle Spieler tragen zwecks Chancengleichheit eine Augenbinde. Der Torwart darf Sehfähigkeit besitzen, trägt keine Augenbinde. Zusätzlich hat jedes Team einen Mitspieler hinter dem Tor, der den Spielern beim Schießen mit Zurufen hilft. Der Ball macht Geräusche, an denen sich die Spieler orientieren. Das Feld, von einer Bande umrandet, ist rechteckig, es gibt keinen Einwurf, Eckstoß oder Abseits. Ein Spiel dauert 50 Minuten. Beim "7 a side" werden Einwürfe nur mit einer Hand eingerollt. Spieldauer: 30 Minuten. Startberechtigt sind Athleten mit Gehschwierigkeiten und cerebralen Kinderlähmungen. Sie gehören zu den Schadensklassen C5 bis C8.
Gewichtheben: Die Athleten messen sich im Bankdrücken. Zehn Gewichtsklassen.
Goalball: Schneller Sport für Blinde und Sehbehinderte. Zwecks Chancengleichheit tragen alle eine Dunkelbrille. Gespielt wird auf einem 9 x 18 m großen Feld, das mit tastbaren Linien ausgestattet ist. Ziel ist es, den 1250 g schweren Klingelball ins gegnerische Tor (9 m breit, 1,30 m hoch) zu rollen. Dabei werden etwa 80 km/h erreicht. Jedes Team besteht aus drei Spielern, die in ihren Spielhälften bleiben. Abgewehrt werden darf der Ball mit dem gesamten Körper. Reine Spielzeit: zweimal zwölf Minuten.
Judo: Für Blinde und Sehbehinderte. Einteilung nur in Gewichtsklassen.
Leichtathletik: Fünf Wettkampfklassen: Rollstuhlathleten, Cerebralparetiker (u. a. Spastiker), geistig Behinderte, Blinde bzw. Sehbehinderte sowie die Gruppe der Amputierten. Seit 2000 finden viele Wettbewerbe in kombinierten Klassen statt, die auch unterschiedliche Behinderungsarten zusammenfassen (Wertung per Punktesystem).
Radsport: Blinde fahren mit einem Piloten auf einem Tandem, Rollstuhlsportler mit handbetriebenen Rollstühlen. Alle anderen Athleten benutzen je nach Gleichgewichtszustand Dreiräder oder Zweiräder.
Reiten: Verschiedene Dressuraufgaben sowie eine Kür mit Musik. Die unterschiedlichen Anforderungen ergeben sich aus dem jeweiligen Handicap. Männer und Frauen in gemeinsamen Wettbewerben.
Rudern: Im Einer starten Sportler, die ihr Boot durch Einsatz von Arm und Schulter vor antreiben. Im gemischten Doppel-Zweier darf neben den Armen auch der Rumpf eingesetzt werden. Im Vierer mit Steuermann sitzen zwei Frauen und zwei Männer. Dabei sind Beine, Rumpf und Arme einsetzbar. Startberechtigt sind Sportler mit körperlicher Beeinträchtigung und Sehgeschädigte.
Rugby: Beim Rollstuhlrugby nehmen Sportler teil, die an mindestens drei Gliedmaßen eingeschränkt sind. Körperkontakt ist nicht erlaubt, dafür aber nahezu jeder Einsatz des Rollstuhls. Gespielt wird in der Halle auf einem Basketballfeld mit einem Volleyball. Ein Team besteht aus vier Spielern, die je nach Grad ihrer Einschränkung eingestuft werden (0,5 bis 3,5 Punkte). Die Punktzahl eines Teams darf maximal bei acht liegen.
Schwimmen: Zehn funktionelle Startklassen für Sportler mit Körperbehinderung und drei Startklassen für Sehgeschädigte.
Segeln: Einstufung der Sportler je nach Grad ihrer Einschränkung (1,0 bis 7,0 Punkte). Bei der Sonarklasse darf eine dreiköpfige Crew maximal 14 Punkte haben. Beim Einmann-Kielboot messen sich unterschiedlich schwer Behinderte ohne Punktesystem. Im Kielboot (für zwei) muss eine Frau sitzen.
Sportschießen: Pistole und Gewehr, je zwei Klassen: mit/ohne Auflage zum Schießen.
Tennis: Rollstuhltennis hat eine Besonderheit, die "Zwei-Aufsprung-Regel". Nur der erste Ballaufsprung muss im Feld erfolgen.
Tischtennis: Drei Wettkampfklassen: Rollstuhlfahrer, Fußgänger und Spieler mit einer geistigen Einschränkung.
Volleyball: Von sechs auf dem Feld sitzenden Spielern darf nur einer nur minimal körperbehindert sein. Drei Ballkontakte (exklusive Block). Das Spielfeld ist verkleinert. Die Spieler müssen beim Berühren des Balls stets Bodenkontakt haben. (sid, fri, DER STANDARD, 28.8.2012)
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Emil Brix, Österreichs Botschafter in London, über die Paralympics und den Zugang der Briten
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Bei der Radsport-Beschreibung hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: Gefahren wird mit handbetriebenen FAHRRÄDERN (i.e. Handbikes, ähneln Liegerädern), nicht mit Rollstühlen (die im Normalfall sowieso meistens handbetrieben sind)
s. hier: http://www.wuestenrot.at/webapp_ho... 4477.xhtml
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