Degenkolbs vierter Streich

28. August 2012, 18:53

Vierter Tagessieg des deutschen Sprinters - Rodriguez weiter Gesamtführender - Zeitfahren am Mittwoch

Sanxenxo/Spanien - Der Deutsche John Degenkolb hat auf der 10. Etappe der Spanien-Radrundfahrt seinen bereits vierten Tagessieg gefeiert. Der Argos-Profi behielt am Dienstag auf dem 190 Kilometer langen Teilstück von Ponteareas nach Sanxenxo im Massensprint vor dem Franzosen Nacer Bouhanni und dem Italiener Daniele Bennati die Oberhand. Unterdessen behielt der Spanier Joaquim Rodriguez seine Gesamtführung unverändert vor dem Briten Christopher Froome und seinem von einer Dopingsperre zurückgekehrten Landsmann Alberto Contador.

Das könnte sich am Mittwoch allerdings ändern. Denn der Zeitfahr-Olympiadritte Froome und auch Contador sind im einzigen Zeitfahren der diesjährigen Vuelta von Cambados nach Pontevedra (39,4 km) gegenüber dem im Kampf gegen die Uhr etwas schwächeren Rodriguez im Vorteil. (APA, 28.8.2012)

Ergebnisse Spanien-Radrundfahrt vom Dienstag: 10. Etappe, Ponteareas - Sanxenxo (190,0 km): 1. John Degenkolb (GER) Argos 4:47:24 Stunden - 2. Nacer Bouhanni (FRA) FDJ - 3. Daniele Bennati (ITA) RadioShack - 4. Gianni Meersman (BEL) Lotto - 5. Manuel Cardoso (POR) Caja Rural - 6. Lloyd Mondory (FRA) AG2R alle gl. Zeit.

Gesamtwertung: 1. Joaquim Rodriguez (ESP) Katjuscha 39:32:23 Stunden - 2. Christopher Froome (GBR) Sky + 0:53 Min. - 3. Alberto Contador (ESP) Saxobank 1:00 - 4. Alejandro Valverde (ESP) Movistar 1:07 - 5. Robert Gesink (NED) Rabobank 2:01 - 6. Daniel Moreno (ESP) Katjuscha 2:08

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4 Postings

er, martin und kittel. alles recht junge deutsche fahrer, die einiges gemeinsam haben.

Sie sind jetzt erfolgreich, wurden alle als Zeitfahrer ausgebildet in der jugend und sind geschliffen worden in Erfurt. Das sind im enteffekt die einzigen wirklch großen talente. erfurt war alledings nie für seine schlechte medizinsichde abteilung bekannt.

Zu Ihrem letzten Satz:

Erfurt ist eine der "Dopinghochburgen" in Deutschland, vergleichbar mit früher Human Plasma in Ösistan.

Im Unterschied zu hierzulande wurde/wird das Doping dort durch Steuern finanziert, und Verfahren gegen die dopenden Athleten gab/gibt es so gut wie keine (wenn man den betreffenden Zeitungsartikeln glauben darf, waren einige der "Patienten" auch in London am Start).

http://tinyurl.com/d5z9gk8

völlig richtig. komischerweise hört man vom feinen herrn hauke dazu nichts, der ist noch damit beschäftigt den armstrong anzupatzen, als mal in seinem saustall vor der haustür auszumisten.
aber diese doppelmoral ist man ja von den teutonen gewohnt, die glauben ja noch immer die jetzt 4 toursiege des "supersauberen" herrn ulrich (siehe bild) feiern zu können...

franke heist der natürlich...wie komme ich auf hauke?

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