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vergrößern 796x531Der Alternate-Installer von Ubuntu soll bald der Vergangenheit angehören - wenn es nach aktuellen Überlegungen des Projekts geht.
Bislang bietet Softwarehersteller Canonical neben der gewohnten Ubuntu-Live-CD auch ein "alternatives" Image an, das statt der bekannten grafischen Oberfläche einen textbasierten Installer bietet, der mit einigen zusätzlichen Funktionen aufwarten kann. Dieses Angebot könnte aber schon bald ein Ende haben: Auf der Ubuntu-Entwicklungsliste wird derzeit das Streichen der "Alternate CDs" diskutiert.
Entwickler Steve Langasek schlägt dabei vor, schon ab dem kommenden Ubuntu 12.10 auf das zusätzliche Image zu verzichten. Der Grund dafür: Der grafische Installer "Ubiquity" werde derzeit um all die Funktionen, die bisher der Textversion vorbehalten waren erweitert. So werde Ubiquity in Zukunft selbst mit LVM und der Einrichtung von verschlüsselten Systemen umgehen können.
Gegen einen solchen, umgehenden Schritt spricht allerdings, dass andere Funktionen wie der RAID-Support erst für Ubuntu 13.04 geplant sind. Langasek argumentiert nichtsdestotrotz, dass man mit diesem Defizit eine Release lang durchaus leben könne, umgekehrt aber viel Last vom Projekt genommen werde, man sich besser auf die eigentlichen Kernaufgaben konzentrieren könne, anstatt eine Vielzahl von Images zu pflegen. (apo, derStandard.at, 28.08.12)
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Mir wäre es recht, wenn Canonical mit der Streichung des Alternate Installers warten würde, bis wirklich alle Funktionen auch über den grafischen Installer verfügbar sind. Auch wenn es keine Hexerei ist, auf der Kommandozeile ein Software RAID vor der Installation über den grafischen Installer aufzusetzen, ist es doch sehr praktisch, die Details des Vorganges dem Alternate Installer überlassen und das RAID als Teil der Installation erstellen zu können.
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