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Wongs bevorzugter Darsteller Tony Leung in "The Grandmaster".
Berlin - Die 63. Berlinale (7. - 17. Februar 2013) wird mit "The Grandmaster" des chinesischen Regisseurs und Jury-Präsidenten Wong Kar Wai eröffnet. Das epische Martial-Arts-Drama spielt im China der 1930er Jahre und ist vom legendären Kampfmeister IP Man, dem Mentor von Bruce Lee, inspiriert.
Mit "The Grandmaster", der am 8. Jänner in China seine Weltpremiere feiert, habe Wong Kar Wai sein Werk um eine neue spannende Facette erweitert und einen kunstvollen, bildgewaltigen Genrefilm geschaffen, erklärte Festivaldirektor Dieter Kosslick am Mittwoch.
Wong Kar Wai entscheidet mit der Jury über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären, sein Film läuft deshalb im offiziellen Wettbewerb außer Konkurrenz. Der in Hongkong aufgewachsene Regisseur schuf Filme wie "In The Mood For Love", "2046" und "My Blueberry Nights".
Die Schauspielerin Isabella Rossellini wird bei der Berlinale in der Fortsetzung ihrer Kurzfilmreihe "Green Porno" zu sehen sein, teilten die Internationalen Filmfestspiele dann am Donnerstag mit. In "Mammas" schlüpft die 60-Jährige wieder in unterschiedlichste Tierrollen, dieses Mal, um die Mutterinstinkte der verschiedenen Arten zu erkunden.
In der experimentellen Festivalsektion Forum Expanded geht es außerdem um Helio Oiticica (1937-1980), einen der berühmtesten Künstler Brasiliens. Installationen werden im Museum Hamburger Bahnhof und in der Bäderlandschaft des Liquidroms gezeigt. Die Gruppenausstellung der Reihe wird in ein ehemaliges Krematorium im Wedding ziehen. (APA, 19./20.12.2012)
Die 63. Berlinale ging am Samstag mit einem Goldenen Bären für den Rumänen Calin Peter Netzer ("Child's Pose") zu Ende. Im Wettbewerb gab es viele eigenständige Filme, wenngleich keine Sensationen zu sehen
Kambozia Partovi und Maryam Moghadam mussten ihre Reisepässe abgeben
Filme aus Osteuropa dominieren den Gala-Abend - Ulrich Seidl und Melanie Lenz gingen leer aus
Reaktion auf Silbernen Bären für Bestes Drehbuch
Bei der Bären-Vergabe am Samstag wird sich zeigen, ob Festivallieblinge wie "Gloria" auch der Jury gefielen. Im Wettbewerb bestach zuletzt Hong Sang-soo mit einer melancholischen Heldin
Filmemacher vor allem für Doku "Shoah" bekannt
Steven Soderbergh zeigt bei der Berlinale seinen allerletzten Kinofilm. Seine US-Kollegen David Gordon Green und Andrew Bujalski melden sich mit launigen Komödien zurück
Dokumentarfilmer Claude Lanzmann über "Shoah", seinen monumentalen Beitrag zur Erinnerung an die Vernichtung der europäischen Juden
Jafar Panahi konnte mit "Closed Curtain" erneut das ihm im Iran auferlegte Arbeitsverbot unterlaufen - Sein Berlinale-Beitrag kündet von wachsender Einsamkeit
Amerikaner loben sanfte Note von "Paradies: Hoffnung" - "FAZ" spricht von "Oberflächenkino", "B.Z." kann sich Silbernen Bären für Melanie Lenz vorstellen
Hierbleiben oder doch in die Ferne wandern? Bei der Berlinale thematisieren Regisseure wie Gus Van Sant, Thomas Arslan, Boris Khlebnikov und Matt Porterfield praktische Grundfragen der Existenz
63. Berlinale mit vielseitigem Wettbewerb, Seidls "Paradies: Hoffnung" inklusive
Im Berlinale-Wettbewerb komplettiert Ulrich Seidls "Paradies: Hoffnung" dessen Trilogie, Neues von Gustav Deutsch und Anja Salomonowitz hatte in der Sektion Forum Weltpremiere
Trotz anhaltender Kritik an der programmatischen Ausrichtung wurde der Vertrag von Festivalchef Dieter Kosslick bis 2016 verlängert
Berlinale-Eröffnung mit Wong Kar-wais Kung-Fu-Melodram "The Grandmaster", das seinen hohen Ansprüchen nicht immer gerecht wird
Nach einem starken Programm mit Werken jüngerer Autoren gab man bei der Gala mit dem Goldenen Bären an die Brüder Taviani das falsche Signal
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