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Die Lebenserwartung in Österreich steigt, und immer mehr Menschen wollen den letzten Lebensabschnitt in den eigenen vier Wänden verbringen. Viele sind auf eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung angewiesen, was meist nur mit professioneller Unterstützung möglich ist.
In Österreich bieten mittlerweile unzählige Agenturen und Vereine für 24-Stunden-Betreuung ihre Dienste an. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat erhoben, wie es Kunden ergeht, die nach einer geeigneten Betreuung suchen.
Kein Anschluss unter dieser Nummer
Eine Testperson kontaktierte 20 zufällig ausgewählte Anbieter. Für ein betagtes Familienmitglied mit Pflegestufe III sollte eine 24-Stunden-Betreuung im ländlichen oberösterreichischen Raum gefunden werden.
Bereits der Versuch der telefonischen Kontaktaufnahme erwies sich einige Male als Stolperfalle, berichtet die September-Ausgabe des VKI-Magazins Konsument. So war bei einem kleineren Anbieter in Oberösterreich die angegebene Rufnummer falsch und auch bei der Hilfswerk Dienstleistungs-GmbH in Wien versuchten die Tester ihr Glück über die auf der Homepage genannten beiden Rufnummern vergebens. Erst über eine Kontaktaufnahme direkt mit dem Hilfswerk Österreich erhielten sie das Angebot, die Anfrage weiterzuleiten. Der versprochene Rückruf erfolgte allerdings niemals. Bei 16 von 20 Anbietern gelang letztendlich die Kontaktaufnahme.
Nur sieben Anbieter übermittelten auf Anfrage schriftliche Informationen zu Kosten, Förderungen, Selbstständigkeit der Betreuer und Anmeldeformalitäten. Der Bitte eines verbindlichen Kostenvoranschlages wurde kein einziges Mal nachgekommen. Fast alle Vermittler erwähnten telefonisch oder schriftlich staatliche Förderungen, allerdings kaum, unter welchen Bedingungen diese zugestanden werden. Selten erwähnt wurde zudem die Tatsache, dass bei selbständigen Betreuern ein Werkvertrag zu errichten ist.
Was zu beachten ist
Vor dem Hintergrund dieser unbefriedigenden Situation hat der VKI eine Punkteliste für die Suche nach einer geeigneten 24-Stunden-Betreuung aufgestellt.
(red, derStandard.at, 28.8.2012)
Tipps und Details zu Erhebung auf www.konsument.at sowie ab dem 30. August in der September-Ausgabe des Magazins Konsument.
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Also: Pflegebedarf am besten von Pflegepersonen einschätzen lassen. Die kennen sich am Besten damit aus.
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