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Es sieht nach Übernahme aus.
Hagen/Frankfurt - Der deutsche Handelskonzern Douglas mit seinen Parfümerien und der Thalia-Buchhandlung könnte nach einem Zeitungsbericht in die Hände des US-Investors Advent geraten. Die "Financial Times Deutschland" berichtet unter Berufung auf Finanzkreise, das US-Unternehmen habe sich bereits mit der Oetker-Gruppe und dem Drogeriemarkt-Betreiber Erwin Müller geeinigt, die beide beträchtliche Anteile an dem Hagener Konzern halten. Geplant sei ein Übernahmeangebot von Advent zum Preis von etwa 38 bis 40 Euro je Douglas-Aktie. Eine Bestätigung dafür war zunächst nicht zu erhalten.
Zu Douglas gehören auch die Süßwarenkette Hussel, die Juweliergeschäfte Christ und die Modehäuser Appelrath-Cüpper. Die Buchhandlungen von Thalia haben angesichts der Internet-Konkurrenz mit Problemen zu kämpfen und drückten den Konzern insgesamt in die roten Zahlen. Zuletzt hatte die Unternehmensleitung jedoch den Kurs auf Sanierung von Thalia gesetzt. In den vergangenen Monaten war aufgrund von Äußerungen der Gründerfamilie Kreke spekuliert worden, dass der ganze Konzern übernommen und von der Börse geholt wird.
Eine mit den Verhandlungen vertraute Person sagte hingegen, es sei noch keine Einigung erzielt worden. Ein Abschluss der Gespräche bis nächste Woche sei unwahrscheinlich, sie könnten auch noch scheitern.
Ein Angebot von 38 bis 40 Euro würde Douglas mit 1,5 bis 1,6 Mrd. Euro bewerten. Der genannte Preis sei eher zu hoch gegriffen, hieß es im Umfeld des Finanzinvestors. Am Montag gingen die Anteilsscheine mit 33,75 Euro aus dem Xetra-Handel.
Advent verhandelt bereits seit längerem mit den Anteilseignern von Douglas und hat es auf eine Mehrheitsbeteiligung abgesehen, um seine Umbaupläne für die Parfümerie-, Schmuck- und Buchhandelskette zu realisieren. Um sich mehr als 50 Prozent der Anteile zu sichern, müsste sich Advent mit dem Drogerieunternehmer Müller und dem Familienkonzern Oetker einigen. Müller hält 10,8 Prozent an Douglas und hat über Optionen Zugriff auf weitere 15 Prozent der Anteile. Oetker gehören 25,81 Prozent an Douglas. Die Douglas-Gründerfamilie Kreke besitzt 12,7 Prozent an dem Konzern.
Douglas-Vorstandschef Henning Kreke hatte zu Jahresbeginn Aufsehen erregt, als er Überlegungen offenbarte, das Unternehmen mit Hilfe von Finanzinvestoren von der Börse zu nehmen, weil es unterbewertet sei. Zuletzt hatte Kreke das Vorhaben relativiert, doch die Übernahmegerüchte um den Konzern hielten sich. (APA/Reuters, 28.8.2012)
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eine interessante beziehnung. mir kommt immer mehr vor, dass deutschland (nach gb) die usa von europa wird. wieso wird so ein konzern nicht innerhalb der eu gehalten? wenn der eine zukunft haben sollte, bin ich mir sicher, dass es auch europäische betriebe geben wird die das risiko eingehen.
gibt es hingegen keine zukunft mehr, dann wird es diese auch nicht mit dem US-konzern geben.
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