"Diaspora"-Gründer überlassen Projekt der Open Source Community

  • Social freedom. Das Projekt "Diaspora" wird nun zur Gänze der Open Source Community überlassen.
    screenshot: derstandard.at

    Social freedom. Das Projekt "Diaspora" wird nun zur Gänze der Open Source Community überlassen.

Nach zwei Jahren entschließen sich die Gründer des alternativen sozialen Netzwerks in den Hintergrund zu treten

Die Gründer des auf Open Source basierten sozialen Netzwerks "Diaspora" verlassen das Projekt, um sich auf andere Services zu konzentrieren, wie AllThingsD berichtet. Das zwei Jahre alte Projekt wurde von Max Salzberg, Raphael Sofaer, Dan Grippi und Ilya Zhitomirskiy während des Studiums am Mathematik-Institut der New Yorker Universität entwickelt. Nun verabschieden sich die Gründer nach zwei Jahren von dem Projekt. Co-Founder Ilya Zhitomirskiy ist im November 2011 verstorben.

Eines der größten Github-Projekte

In einem Blogpost geben die Gründer bekannt, "Diaspora" in die Hände der Community zu geben. Diaspora begann mit einem 10.000 US-Dollar-Projekt auf Kickstarter, das allerdings aufgrund großen Interesses das Zwanzigfache einbrachte. Weiters schreiben die Gründer, dass Diaspora eines der größten Github-Projekte aller Zeiten sei und es hunderte Entwickler gebe, die zu dem Projekt beitragen. Durch die Öffnung wolle man das Projekt auch "weiterbringen".

Schrittweiser Prozess

Als Gründer sehen sich die vier New Yorker immer noch als Teil der Community, wollen allerdings im Hintergrund bleiben und der Community den Vortritt lassen. Dies werde auch nicht von einem Tag auf den anderen passieren, sondern in einem schrittweisen Prozess stattfinden. Ein eigener Open Source Community Manager wird das Projekt weiterhin betreuen.

Meme Generator

Neben "Diaspora" haben Salzberg und Grippi auch "Makr.io" gegründet, das laut eigener Beschreibung ein neuer Meme Generator sein soll. GIFs und Bilder können dort in Zusammenarbeit mit Freunden kreiert werden. Bilder, die jemand mit einem lustigen Untertext versieht und postet, können von anderen Usern als Basis für neue Memes herangezogen werden. (red, derStandard.at, 28.8.2012)

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