Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Alles neu macht der Jänner? Spindelegger einigt sich mit Faymann auf eine Volksbefragung zum Thema Wehrpflicht.
Die Vorsitzenden der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP haben sich darauf verständigt, im Jänner kommenden Jahres eine Volksbefragung darüber abzuhalten, ob die Wehrpflicht beibehalten oder ein Berufsheer eingeführt wird. Das sagte ÖVP-Chef Michael Spindelegger am Montagabend in der "Zeit im Bild 2" des ORF. Er habe sich mit SPÖ-Vorsitzendem Werner Faymann am Nachmittag auf diese Vorgehensweise verständigt. Ein Ergebnis der Befragung werde bindend sein, das sei festgelegt.
Er trete für eine "klare Entscheidung" ein, sagte Spindelegger, daher werde man über diese Frage das Volk befragen. Dass er nun von seiner ursprünglichen Position abrücke, zu dieser Frage keine Befragung durchzuführen, erklärte der Vizekanzler damit, dass er nicht zuschauen könne, "wie die Soldaten immer mehr demotiviert sind". Denn es gebe heute ein Bundesheer, bei dem niemand wisse, was schließlich herauskommen werde.
Ein allfällig notwendiger Gesetzesbeschluss nach der Befragung werde noch vor der Nationalratswahl im Herbst 2013 gefasst werden, so Spindelegger, der weiterhin klar für die Wehrpflicht eintritt. Sollte die Befragung dann doch für ein Berufsheer ausgehen, werde die ÖVP das mitbeschließen. Er sei aber "fest überzeugt, dass die Mehrheit der Österreicher auch für die Wehrpflicht in modernerer Form ist".
Das Ja der ÖVP zur Volksbefragung ist an keine Bedingungen geknüpft. ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch hatte zuvor im "Kurier" noch erklärt, man könne über eine Befragung reden, wenn die SPÖ im Gegenzug dem ÖVP-"Demokratiepaket" ihre Zustimmung gebe. Das ist nun kein Thema mehr. Spindelegger erklärte aber, er habe auch darüber mit Faymann geredet. Er sei zuversichtlich, "Fragen der Demokratiereform" im Herbst rasch voranzubringen.
Wenig hält Spindelegger von der Forderung von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nach einer Volksabstimmung über die Mitgliedschaft in der Eurozone: Wenn jemand für eine Zusammenarbeit solche Hürden aufstelle, dann wolle dieser gar nicht zusammenarbeiten, so der Außenminister. Für die ÖVP sei es wichtig, "dass man pro Europa eingestellt ist". Er wolle keine Arbeitsplätze gefährden - und mit so einem Schritt wie von Strache gefordert wäre das der Fall. (APA, 27.8.2012)
Verteidigungsminister Klug präsentierte Umfrage unter Grundwehrdienern - Auch mehr Schießübungen gewünscht
Zwischen 2016 und 2018 will Verteidigungsminister insgesamt 16 Millionen Euro ausgeben
Freiwilliges Sozialjahr wird für Rettungsdienste geöffnet - Keine generelle Öffnung für Frauen - Hilfsorganisationen zufrieden
Commenda, Oschep, Resch und Sinn wollen Generalstabschef werden
Schluss mit brutalen Ausbildungsmethoden, rüdem Kasernenton, rechtsextremen Umtrieben: Gerald Klug schafft in seinem Ressort ein Zentrum für adäquaten Führungsstil beim Militär
Angebotsfrist für Militärflugbasis mit viel Wald endet am 14. Juni - Mindestkaufpreis 10,5 Millionen Euro
Erste Bilanz des rot-schwarzen Ministerduos zur Wehrdienstreform: Klug und Mikl-Leitner exerzieren vor, wo man auf Rekruten verzichten kann
Papier an Vorsitzenden des Verteidigungsausschuss Fichtenbauer übergeben
Offiziersgesellschaft verlangt mehr Geld für Unteroffiziere, die Rekruten ausbilden
Umfrage unter Grundwehrdienern im Auftrag des neuen Verteidigungsministers
Seit Jahrzehnten bemüht sich der pensionierte Grazer Oberst Manfred Oswald um eine kritische Erinnerungskultur in den Kasernen und um sichtbare Zeichen des Gedenkens an die NS-Verbrechen
Generalstabschef wird am Freitag mit Orden und Feiern verabschiedet
Die Beschwerden über Missstände beim Bundesheer haben im vergangenen Jahr an Zahl und Schwere abgenommen
Innenministerin für Weisung zu Umgang mit Präsenzdienern
Im vergangenen Jahr langten 394 Beschwerden ein - Bundesheer-Kommission empfiehlt Verbesserung der Unterkünfte
Tiroler Initiative sammelte genügend Unterschriften
Heinisch-Hosek zerpflückt Mikl-Leitners Plan, den Zivildienst für Frauen zu öffnen
Generalstabschef verzichtet auf redimensionierte Feier - Stattdessen kleiner Festakt in Rossauerkaserne - Scharfe Kritik von FPÖ an Darabos
Der ÖVP-Plan birgt das Risiko des "Lohndumpings", sagt Klug über die Wehrdienstreform. Erste Resultate erwartet er im April
Politik will Chance auf weitere Exporte wahren
Militärischer Abschied von Edmund Entacher ohne Eurofighter, ohne Panzer, ohne Darabos, der aber dennoch omnipräsent war
Tiroler Initiative hält Fragestellung für verfassungswidrig und sammelt 200 Unterschriften
Darabos-Widersacher Entacher bekommt Orden und Festakt beim Bundespräsident zum Abschied
Keine Eurofighter und Hubschrauber bei Verabschiedung des Generalstabschefs
Bundespräsident Fischer wünscht "alles Gute für schwierige Aufgabe"
Faire Bezahlung von Zivil- und Herrdienern
Wie würden Sie sich vorkommen, wenn Sie für die gleiche Arbeit einen Gehalt von wenigen Hundert Euro erhalten, während andere die diesen Beruf, um die 1300-1500 netto beziehen.
Das finde ich sozial, sowie wirtschaftlich ungerecht.
Ehrliche Arbeit mit fairer Bezahlung, das ist mein Motto und daher sage ich adieu Wehr- und Zivildienst.
P.S. Außerdem was wollen wir mit Rekruten, gegen Mächte wie Deutschland, Frankreich, Italien rund um uns tun?... Die armen jungen Leute, die die Zukunft unseres Landes repräsentieren als Kanonenfutter dienen lassen? Nein, danke
wieso macht man dann nicht gleich eine Volksabstimmung? In meinen Augen ist das reinste Heuchelei...wenn das Ergebnis nicht passt kann man immer noch die eigenen Muskeln spielen lassen...und die ÖVP ist die erste Partei, die das machen wird, wenn das Ergebnis nicht passt.
Ich glaube mal gelesen zu haben, daß nur noch die numerische Minderheit die Wehrpflicht hat.
Wenn nun gerade das grosse Deutschland (im Gegensatz zum kleinen Österreich) die Wehrpflicht abschaffte (und das unter einer konservativen Regierung), dann sollte DAS den Retro-Denkern in der ÖVP zum Denken geben (Okay, ich weiss schon Denken setzt voraus...,aber..).
Und das Argument " Wehrdienst tut jungen Leuten gut" Quelle.heutige Presse, ist einfach nur dümmlich.
http://diepresse.com/home/poli... elChannel=
Aus welchem Hause muss ein junger Mensch kommen, der von DIESEM Heer persönlich profitieren kann?
Wieso wird nur eine Volksbefragung durchgeführt, welche nur "empfehlenden Charakter" hat???
Sind die Parteien zu feige für eine Volksabstimmung?
Eine Volksabstimmung wäre BINDEND!
Leute, hier werden die österreichischen Landeier wieder schön verarscht!!!
Weil eine Volksabstimmung rechtlich nicht möglich ist.
Dazu müsste bereits ein Gesetz beschlossen sein, welches dem Bürger dann vorgelegt wird.
Dieses Gesetz wird die ÖVP aber nicht mittragen.
Hier nochmal in aller Kürze, was was ist.
http://derstandard.at/134516534... Wort-kommt
Auch "Landeier" sollten den Unterschied kennen! ^^
erhalten alle die einen Wehr-/Zivildienst geleistet haben einen entsprechenden Steuerbonus (z. B. früherer Pensionsanspruch o. ä.) für den 6-/8-monatigen Verdienstentgang. Wo wäre da sonst die Gerechtigkeit gegenüber so Drückebergern wie dem Karl-Heinz G.?
Darabos und Konsorten wollen endlich wieder Menschen im Ausland in den Tod schicken – wie sehr hätte er sich gefreut, wenn er seine Profis – Wehrdienstverweigerer wie er? – in Nordafrika in den Krieg schicken hätte können?
Schaut euch doch an, in wie viele Kriege Frankreich und Großbritannien seine Kinder seit 1945 geschickt haben, wenn nicht dafür Söldner aus der ganzen Welt verheizt worden sind!
Berufsheer bedeutet mörderische Kriege im Ausland!!!
Jetzt müssen sich die Sozis ein neues Wahlkampfthema suchen.
Zweimal auf dem Rücken des Bundesheeres Wahlen gewinnen zu wollen, ist einmal zuviel.
Was hat Darabos bisher geleistet? Außer immer nur mit der Abstimmung zu drohen, aber so vergehen die Jahre und im Endeffekt wollten die Genossen die Abstimmung ganz gezielt gemeinsam mit der NR-Wahl durchführen.
Das Thema ist viel zu ernst.
Den Sozis bleibt jetzt nur mehr die Reichensteuer und die Euro-Bond.............
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.