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Das Bekenntnis kam überraschend. "Es ist wahr, ich bin der reichste Mann, nicht nur Europas, sondern der ganzen Welt", sagte Wladimir Putin am Ende seiner zweiten Amtszeit. Sein Reichtum speise sich aber nicht aus Materiellem, sondern aus "Gefühlen und Emotionen", die er in den Jahren, denen er Russland diente, erlebte.
Die Mär des Galeerensklavens, der sich für sein Land aufopfert, nimmt Putin aber kaum jemand mehr ab. Fotos eines Palastes am Schwarzen Meer, von Superyachten vor Sotschi und Luxusuhren am Handgelenk des Präsidenten werfen die Frage auf, wie sich ein solcher Lebensstil mit einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro bewerkstelligen lässt. In den zwölf Jahren, die Putin an der Macht ist, ist Russland von Platz 82 im Korruptionsindex an 143. Stelle abgestürzt. Das System ist nicht mehr korrupt - Korruption ist das System. Dass davon die am meisten profitieren, die an der Spitze des Systems stehen, ist auch klar. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Ausdruck "Partei der Gauner und Diebe" für Putins Einiges Russland etabliert.
Solange Putins Umfeld ausreichend von der Kleptokratie profitiert und der eine oder andere Rubel auch beim Volk ankommt, droht dem System keine unmittelbare Gefahr. Die meisten Russen interessieren sich erst für Politik, wenn sie es in der Geldbörse spüren. Und laut Financial Times ist die Konsumfreude der Russen dank hoher Ölpreise und steigender Löhne derzeit noch ungebrochen. (Verena Diethelm, DER STANDARD, 28.8.2012)
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Die Signale, die der "letzte Diktator Europas" sendet, zeugen von großer Lebendigkeit
der kapitalismus ist am ende der westen geht ein dauert nicht mehr lange und während dessen baut putin russland wieder auf die menschen in russland hätten sonst ihn nicht gewählt in mehr als zwanzig jahren wird russland den westen überholt haben was ökonomie und wirtschaft betrifft dank putin.sollen die medien hier im westen schreiben was sie wollen die politiker sind hier alle nur neidisch weil sie die russischen resourcen nicht kontrollieren können.
Die meisten Österreicher interessieren sich erst für Politik, wenn sie es in der Geldbörse spüren.
Die meisten Deutschen interessieren sich erst für Politik, wenn sie es in der Geldbörse spüren.
Die meisten .............. (Bitte Einfügen) interessieren sich erst für Politik, wenn sie es in der Geldbörse spüren.
wahrscheinlich fährt Putin höchstpersönlich den Karren des Kapitalismus an die Wand, weil er zu reich sei.
Es wird hier etwa nicht nach der Einführung des Kapitalismus der sinkende Lebensstandard, oder die um mehr als 10 Jahre gesunkene Lebenserwartung kritisiert
- nein, viel Geld zum ausgeben hätten sie, und konsumfreudig seien sie - die Russen.
Na zumindest die Achse Financial-Times und derStandard steht ja.
wieso glauben sie ich wollte dort leben?
wo ich doch anprangere, daß dort seit der Einführung des Kapitalismus der Lebensstandard gesunken und die Lebenserwartung sogar um mehr als 10 Jahre gefallen ist?
- ein medial verbreitetes Bild des reichen, konsumfreudigen Russen kann doch nur ideologisch motiviert sein, um zu beweisen daß es denen jetzt besser geht als im Kommunismus/Stalinismus.
Ich bin stets gegen die Dämonisierung irgendwelcher Machtfiguren - ohne das System zu hinterfragen.
Bei den Russen sind's angeblich die bösen Oligarchen, bei uns die bösen Banker.
- Blödsinn, es ist der Kapitalismus!
Und wenn sie mich nach Moskau schicken wollen, so doch sicher nicht um die kolportierten Vorzüge des neuen Reichtums dort zu genießen.
Da durfte man zwar noch weniger meckern als heute [wenn auch vielleicht mehr als morgen - warten wir ab, was Putin noch so alles einfällt], aber wenigstens brauchte man sich nicht über den Ausgang einer Wahl zu beschweren. Es war ja eh von Anfang an klar, wen das Politbüro mit 99,8% der Stimmen wählen würde.
Tja, als Kommunist hat man's heutzutage auch nicht leicht:
Putin regiert mittlerweile gänzlich despotisch und ist noch korrupter als alle seine Vorgänger, die Castros werden wohl das Ende des Jahrzehnts nicht mehr erleben, und China ist drauf und dran, den westlichen Kapitalismus mit seinen eigenen Waffen zu schlagen, also ist da auch nix mehr mit "Arbeiter aller Länder, vereinigt euch!"
Vielleicht sollten Sie ja nach Albanien gehen?
Marx in der Theorie durchaus Recht. So soll etwa laut Marx die Arbeiterschaft - als Lohn ihrer Arbeit - durchaus zu "Wohlstand und Vermögen" kommen können.
Er übersieht allerdings einen klitzekleinen Faktor, nämlich dass Menschen menschlich sind.
Dies hat zwangsläufig zur Folge,
A) dass sich auch im bestmöglich funktionierenden realkommunistischen Staat eine herrschende Klasse ausbilden wird, die auf Kosten des Rests der Bevölkerung lebt; und
B) dass, sobald es ein Mitglied der Arbeiterschaft durch harte Arbeit (Überstunden usw.) zu etwas Wohlstand gebracht hat, ihm die anderen diesen neiden.
Die logische, unumgängliche Folge ist genau das, was im ehem. Ostblock zu beobachten war (und auf Kuba weiterhin ist): kollektives Tachinieren.
Der richtige Weg scheint einmal mehr die goldene Mitte zu sein, also das, was man landläufig als "soziale Marktwirtschaft" versteht.
Leider entfernen sich die beiden Hauptproponenten dieses Systems, d.h. DE und AT, immer weiter davon.
"In den zwölf Jahren, die Putin an der Macht ist, ist Russland von Platz 82 im Korruptionsindex an 143. Stelle abgestürzt. "
das spricht nicht für diesen index. vor putin regierte jelzin, der korrupteste russische regent aller zeiten.
nachdem er aber die korruption scheinbar mit den richtigen leuten im westen teilte, stiess russland als dank dafür gleich auf platz 82 im korruptionsindex vor.
selbstverständlich hat russland ein korruptionproblem. allerdings ein kleineres als unter jelzin.
Unter Jelzin konnte man nicht sehr viel stehlen, der Preis v Erdoel war grade mal bei 20 USD und Erdgas war billig, die Industrie war schrottreif, die Nationalbank war pleite.
Da ist schon in der Putin Zeit viel mehr zu holen, der Erdoelpreis ist bei mindestens 120 USD gewesen, d Erdgas auch fuer Brueder nicht unter 210 USD bis zum Schroederpreis von 450 USD !
Laut Nationalbank wurden in den letzten Jahren, jaehrlich 50 bis 100 Mrd USD, schwarz ausser Landes gebracht. Haette Jelzin nur ein Jahr diese Summe gehabt, waere der Rubel nicht ins wanken gekommen.
Also Betragsmaessig hat Russland heute ein viel "groesseres" Problem wie unter Jelzin !
was uebrigens auch ein bloedsinn ist.
unter jelzin ist das russische bruttosozialprodukt um 40% geschrumpft, laut englischer wikipedia die groesste nicht kriegsbedingte wirtschaftliche katastrophe in einem iundustrialisierten staat.
all die oligarchen, die das putin bashing in unseren qualitaetszeitungen zahlen sind unter jelzin reich geworden - ja wieso wohl?
geld ist damals in riesigen mengen ins ausland verschoben worden.
deswegen ist in russland gorbatschow und jelzin ein schimpfwort, deswegen waehlen 63% putin. eine simple welt.
im uebrigen: so unwissend koennen sie eigentlich gar nicht sein, das sie das nicht wissen.
z B von wo kam dieses "Geld ist damals in riesigen Mengen ins Ausland verschoben worden" Sagen Sie mir von wo diese riesige Mengen an Geld herkam u wieviel verschoben wurde. Peanuts zu heute!
Niemand hatte in der UdSSR, die gerade zu Ende ging, "riesige Mengen" Valuten.
Auch bestreitet niemand d Russland damals durch die hohe Abwertung bedingt u die Umstellung von der Planwirtschaft einen BIP Verlust hatte. Sowas haette auch "Messias" Putin nicht vermeiden koennen.
H Fischer wurde mit 79% gewaehlt. Warum ? Vielleicht wegen geringer Wahlbeteiligung, oder wegen nicht vorhandener Gegenkandidaten ? Beim 1 x waren es nur 52% !
Sehen Sie, so ist es auch mit Putin, 63% sind nicht seine Beliebtheit, die war immer weit unter 50% v allen Buergern.
- ich sag sowas ungern, aber ihr fischer beispiel ist nicht diskussionsfaehig.
- eine faktische halbierung des bruttosozialprodukts war unvermeidbar und das russland irgendwann 2007 den level von 1989 wieder erreicht hat? ich sag zwar auch immer, die bloede revolution haetten sie sich sparen koennen, aber unvermeidbar?
- ansonsten:
http://www.iwh-halle.de/e/publik/... 3-98-3.pdf
das problem ist, das die kapitalflucht illegal war und deswegen schlecht statistisch zu erfassen. hier schaetzt man zb 14-26 mrd dollar jaehrlich. nachdem damals das bruttosozialprodukt die haelfte und weniger als heute war durchaus eine vergleichbare summe.
Bruhaha 14 Mrd USD jaehrlich, d waren ja damals Stuemper. Letztes Jahr waren es an d 100 Mrd USD, heuer werden es mehr wie 50 Mrd USD sein.
Damit ist erwiesen d damals im Vergleich zu heute nicht wie Sie sagten "riesige Mengen" ins Ausland verschoben wurden.
Ausserdem, da wir ja bei den Fakten bleiben wollen, der BIP schrumpfte nicht um 40 % sondern von 1990 zu 1999 von 500 Mrd USD auf 200 Mrd USD oder laut anderer Quelle von BIP Kopf 5800 USD auf 1660 USD.
Was ist d aber zu dem Krisenjahr 2009 wo Putin in einem Jahr 8% Rueckgang hinnehmen musste. Was wieder ein Beweis ist d auch der "Messias Putin" /laut Rian Nov./keine Wunder vollbringen kann.
Diese ewige Jelzin Verurteilungen sind daher nur dazuda um von der eigenen Unfaehig abzulenken
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