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Haben Sie schon einmal während des elektrisch unterstützten Zähneputzens in die Röhre geschaut? Nein? Daniel Hafner schon. Der Künstler stellte dabei fest, dass, wenn der Kopf mit einer 60-Hertz-Frequenz in Schwingung gebracht wird, Dinge mitunter anders aussehen: Bilder auf einem Röhrenbildschirm wirken etwa so als seien sie in Schwingung geraten. In der Ausstellung "Bedenken von schlicht Erlebtem" in der Wiener Kiesler-Stiftung hat Hafner eine Art Laborsituation geschaffen, mit der das durch Kongruenz der Frequenzen bedingte Phänomen nachvollziehbar wird: Linien beginnen wie in der Op-Art zu tanzen und statische Fotografie erhält eine weitere Dimension.
Welche Auswirkungen haben körperliche Empfindungen für die Wahrnehmung? Wahrnehmungspsychologische Fragen stehen im Zentrum von Hafners ästhetisch wie technisch präzisen, auf das Notwendigste reduzierten Arbeiten. Wie ein Wissenschafter löst der 33-Jährige Phänomene aus alltäglichen Seherlebnissen heraus und transferiert sie in den Kunstraum. Dort sensibilisiert sich durch veränderte Erwartungshaltungen auch die Wahrnehmung. Steht im Physiklabor die Frage nach dem Warum im Vordergrund, so geht es hier mehr um das Isolieren und Steigern von Effekten.
Um minimale Modulationen geht es in "Travelling Waves": Digital manipulierte Handzeichnungen, Strichknäuelkompositionen, die sich durch kleine Störungen auszeichnen, werden jedoch wieder von Hand abgezeichnet. Blick schärfend. (kafe, DER STANDARD, 28.8.2012)
Österreichische Kiesler-Privatstiftung, 6., Mariahilfer Straße 1b. Bis 22. 9.
"Das Ich und das Es" im Sinne Freuds ist oft Thema in Sevda Chkoutovas auch technisch überzeugendem zeichnerischem Werk: In der Schau "Paradiesvögel" verlässt eine Frau den Garten Eden
Der Zuschlag wurde erteilt, die Planungen für die Kunstbiennale starten Anfang Juli
"Paradoxe Transformationen": Die Galerie Huber zeigt neue Arbeiten von Rudolf Polanszky
Karlsruhe: Juristisches "Neuland" zu Urheberrecht bei Fotos
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Eine Ausstellung im Palazzo Strozzi beschäftigt sich umfassend mit dem Ursprung der Renaissance. "Die Ausbreitung der Schönheit" lässt sich dort konzentrierter und ruhiger nachvollziehen als im umgebenden Florenz
Arbeiten des deutschen Fotografen sind in der Wiener Galerie Lumina zu sehen
Die Berliner Künstler Janina Janke und Maurice de Martin beforschten die UN-Sitze in Wien, Nairobi und New York City als "unbekannte Räume"
Delogierung mal anders: Architekt Édouard François stapelte für den Bauträger Paris Habitat verschiedene Wohnhäuser zu einer urbanen Collage
René Block tauchte ab in die Tiefen des Depots von Sammler-Ehepaar Agnes und Karlheinz Essl und fühlte eine Ohnmacht. Aus etwas ihm vertraut Unvertrautem - der österreichischen Avantgarde der 1960er-Jahre - wurde die Schau "Eine kleine Machtmusik"
Die Bewegungsstudie von 1925 ist Rudolf Koppitz' wohl bekanntestes Foto. Faktisch ist sein Œuvre umfangreicher, wie eine Ausstellung in Brünn und der Kunstmarkt belegen
Studienjahr 2013/2014: Internationale Jury kürte je vier Projekte aus den Bereichen Architektur und bildende Kunst sowie jeweils zwei Ersatzprojekte
Helmut Draxler beschäftigte sich am Beispiel der Generali Foundation mit dem Prinzip Sammeln
Kreditvergaben an Kunststiftung zu gering besichert: Anklage gegen acht Personen
Ars-Electronica-Jury hatte aus über 4.000 Einreichungen zu wählen - Preisverleihung am 6. September
Große Bandbreite, Vielschichtigkeit und Komplexität der bildhauerischen und fotografischen Arbeit des Künstlers wird gewürdigt
Ernst Logar hinterfragt in Graz "Orte der Unruhe", wo NS-Opfern gedacht wird
Aufnahme in Liste der "World's 50 Greatest Galleries"
Jakob Lena Knebls Mahnmal "Schwule Sau" am Morzinplatz in Wien erinnert an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Homosexuellen, Lesben und Transgender-Personen
Inhalte können geteilt und nach Hause geschickt werden
Der öffentliche Raum und die Erinnerung sind Kernthemen in Marko Lulics künstlerischer Arbeit: In der Ausstellung "Psychogeography" folgt er sehr persönlichen Wegen durch Wien
Eröffnung Mitte September
Geometrische Kompositionen, die sich nur auf den ersten Blick ähneln: Bilder von Ingo Nussbaumer und Florentina Pakosta
Vergeben werden auch je ein Atelier in Indonesien und im Prater
Künstler Martin Walde gestaltet den Kunstraum Dornbirn: Die Ausstellung "Von Moment zu Moment" lädt Betrachter zur Kommunikation ein
Ich gebe Ihnen Recht, aber oft verstellen allzuviele Worte im Zusammenhang mit Kunst das unmittelbare sinnliche Erleben.
Erst wirken lassen dann darüber nachdenken und dann- vielleicht- darüber reden. Das ist eben die Schwierigkeit bei der Vermittlung von Kunst, die sich dem Betrachter nicht sofort erschließt.
Über diese Ausstellung, die auch im Zusammenhang mit Ergebnissen der Hirnforschung gesehen werden kann, gäbe es allerdings wirklich mehr zu sagen! Unter Anderem über den Zusammenhang zwischen der akustischen Installation mit den visuellen (optischen) Arbeiten. "Travelling Waves"....
archo
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