Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Lässt sich das eigene AMS-Konto drei Tage lang nicht öffnen, wird der Kunde unrund: Das Arbeitsmarktservice räumt "Performanceprobleme" ihrer Computer ein. Nachteile für Jobsuchende gebe es aber "mit Sicherheit nicht".
Wien - Bis 30. September muss IBM die IT-Umstellung im Arbeitsmarktservice (AMS) in den Griff bekommen - schafft er dies nicht, hat nicht nur der Software-Anbieter ein Problem. Denn mit Anfang Oktober läuft der Vertrag mit der bisherigen Software-Firma Amsbg aus, die immer noch mit ihren alten Programmen das Backup macht - für den Fall, dass die neue IBM-Software nicht reibungslos funktioniert.
Und das tut sie nach wie vor nicht, glaubt man zahlreichen Leser- und User-Reaktionen auf diesbezügliche Standard-Artikel. So klagen einige, dass es mitunter eine Stunde dauere, bis es dem jeweiligen AMS-Betreuer gelinge, einen Betriebsdatensatz zu öffnen: "Höchst unangenehm, wenn gerade ein Kunde neben dir sitzt, und du kannst ihm nichts über die Firma sagen, bei der er sich bewerben will", wie ein AMS-Mitarbeiter, der anonym bleiben will, erzählt.
Oder der Fall eines arbeitslosen Kunden, dem es drei Tage nicht gelang, sein AMS-Konto via Heim-PC aufzurufen. Die unangenehme Begleiterscheinung: Arbeitslose werden vom AMS aufgefordert, ihr AMS-Konto täglich zu checken - denn auf diesem Wege schicken die Betreuer offene Stellen oder aktuelle Kursangebote. Der Kunde muss rasch reagieren und sich zum Beispiel um den freien Job bewerben, sonst droht ihm im schlimmsten Falle die (vorübergehende) Sperre des Arbeitslosengeldes. Die Angst des Betroffenen ist nun, dass er - ohne eigenes Verschulden - womöglich eine Bewerbungsfrist verpasst haben könnte.
Das werde mit Sicherheit nicht passieren, beruhigt ein Pressesprecher des AMS. Seit Beginn der IT-Umstellung gebe es die Anweisung an die Mitarbeiter, bei etwaigen Fristversäumnissen von Kunden "großzügig zu sein". Niemand, so wiederholt der AMS-Sprecher, müsse wegen IT-Pro blemen um sein Arbeitslosengeld bangen.
Dass die Probleme andauern, bestätigt der Mann: "Es gibt fraglos Zugangs- und Performanceprobleme." Von einer Krisensitzung, die heute, Montag, gerüchteweise zwischen AMS-Vorstand und IBM stattgefunden haben soll, will er freilich nichts wissen: Es gebe "standardmäßige Fortschrittsbesprechungen". IBM arbeite "unter Hochdruck" an Verbesserungen.
Ob es ein Exit-Szenario gebe - für den Fall, dass Billigstbieter IBM (Kosten 173 Millionen Euro, zahlbar in Tranchen, acht Jahre lang) die Probleme nicht in den Griff bekommt? "Natürlich gibt es auch Überlegungen bis hin zum Vertragsausstieg", heißt es im AMS. Aber das sei "momentan noch nicht spruchreif". (Petra Stuiber, DER STANDARD, 28.8.2012)
Italien schreibt sich den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit auf die Fahnen und wartet mit ungewöhnlichen Ideen auf
353.120 waren im April ohne Job
Weltweit sind über 73 Millionen 15- bis 24-Jährige auf Jobsuche. In der EU ist die Jugendarbeitslosigkeit stark gestiegen
Die Schweizer Initiative "1:12" will Managergehälter deckeln und wirft eine alte Frage auf: Gibt es den gerechten Lohn?
Zuckerbrot und Peitsche: Nach der Jugendgarantie will Minister Hundstorfer eine "Älterengarantie" schaffen
Österreich weiterhin mit niedrigster Quote
Am 1. Mai jährt sich der Fall der Barrieren am Arbeitsmarkt für die neuen EU-Länder zum zweiten Mal. Rumänen und Bulgaren folgen 2014
Hartz IV ist für Inge Hannemann der Gipfel der Seelenlosigkeit. Der Kampf gegen Strafen und Ein-Euro-Jobs kostete die Deutsche ihren Job
Die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich erstritt für eine Juristin in einem Vergleich 20.000 Euro Entschädigung
Ein paar Sachen:
- wo hat ibm seinen support?
in der slowakei, polen, etc.
das AMS hat österreichische Arbeitsplätze vernichtet!
- Rückstiegsszenario?
gibt es keines, das Personal ist gekündigt
- Siemens Erfolgsstory
die war vom Vorjahr.
Siemens, jetzt Atos, keine Frau Gitti mehr,
keine Politik und somit kein neuer Outsourcingvertrag für die AMSBG.
für wen klingt das unlogisch?
- IBM hat Daten übernommen und kein technisches Know-How zur Performancetuning der von AMSBG erstellten Schematas.
- IBM hat dem Vernehmen nach leider auch ein paar Anfängerfehler gemacht.
- Der Eindruck einer freundlichen Übernahme ist mit Sicherheit ein falscher!
- @AMS, warum wurde die AMSBG nicht zurückgenommen?
ich habe zuletzt versucht in das AMS System einzusteigen... Leider war das noch immer nicht möglich. Es wäre interessant, wenn Standard über den aktuellen Status berichten würde... Frau Oppitz von IBM hat zuletzt, auf ganzer Seite, in der Business Beilage uns angelächelt. Ist das die mögliche Ursache, dass das Thema von Standard nicht mehr verfolgt wird ?
absoluter blödsinn, was da im artikel steht. kein arbeitsloser ist verpflichtet täglich sein ams konto zu checken! noch dazu via heim-pc. ein märchen.
man kann als arbeitsloser sogar verweigern, dass ein ams.konto anlegt wird. das ist freiwillig. es wird mit dem bearbeiter eine bertreunungsvereinbarung schriftlich vereinbart, bei mir: wöchentlich drei bewerbungsschreiben an firmen zu schicken.
mein berater weiß gar nicht, dass ich internet habe.
da ich die bewerbungen nicht eingeschrieben schicken muss, verlangt die vereinbarung nur eine handgeschriebene dokumentation meiner vorstellungsbemühungen. mein berater hat mich aber nie um diese gebeten. der fragt mich wie es mir geht gibt mir einen termin in 10- 12 wochen und verabschiedet sich.
Was bedeutet "großzügig sein bei Fristversäumnissen"? Das wird jede/r AMS-Bearbeiter/in wieder anders beurteilen. Arbeitslose haben das Recht auf Unschuldsvermutung, Strafen sind nur dann in Betracht zu ziehen, wenn das AMS EINDEUTIG Verschulden nachwiesen kann; wenn das EDV-System so fehleranfällig und nicht zuverlässig ist, sind Sanktionen absolut unzulässig.
Oder gilt die Unschuldsvermutung nur für AMS-führungskräfte, die ins Gerede gekommen sind ? z.b: http://www.profil.at/articles/... e-probleme
http://derstandard.at/130187391... -gegen-AMS
Die Arbeitsmarktservice BetriebsgmbH & Co KG (amsbg), ein Tochterunternehmen der Siemens AG Österreich, hat zur Steigerung der Leistungsfähigkeit das amsbg-Rechenzentrums mit neuester Technologie von Fujitsu Siemens Computers ausgestattet und alle bestehenden Anwendungen ihres Kunden AMS auf ein Datenbankprodukt von Oracle migriert. Die Umstellung - unterstützt durch die Projektpartner EMC Computer Systems Austria und Sphinx IT Consulting - konnte trotz einer historisch gewachsenen und somit sehr komplexen IT-Infrastruktur in kürzester Zeit, planmäßig und ohne spürbare Auswirkungen auf das Tagesgeschäft des Kunden durchgeführt werden.
http://www.amsbg.at/de/146_150.html
Innerhalb von nur vier Monaten hat die amsbg Mitte 2008 den Tausch der kompletten Hard- und Software-Ausstattung der Arbeitsplätze aller Mitarbeiter/-innen des österreichischen Arbeitsmarktservices (AMS) durchgeführt. Dabei wurden über 19.000 Hardware-Komponenten - darunter an die 6.100 Desktop PCs mit 22" TFT-Widescreen-Bildschirmen, 7.000 Arbeitsplatzdrucker, 915 Notebooks sowie 310 Selbstbedienungs-Workstations (sogenannte SAMSOMATen) - installiert.
http://www.amsbg.at/de/187.html
Du patzt da im Schutze der Anonymität einige Personen an, ohne näher zu erklären, was Du ihnen vorwirfst.
Noch dazu bist Du so feig, das durch "möglicherweise" zu relativieren, sodass dann der völlig sinnlose Satz "möglicherweise einen sicheren Gewinner" dasteht. "möglicherweise" und "sicher" schliessen doch einander aus
helfen hier auch nicht weiter.
fest steht folgendes: AMS ist nun voll und ganz in den Händen von IBM. Soll heißen, es funktioniert halt - oder auch nicht. Einen Plan B gibt es nicht. Und neue Software ist im Moment (noch) nicht im Spiel, es handelt sich hier um eine Betriebsübergabe, die halt nicht rund läuft.
"Das werde mit Sicherheit nicht passieren, beruhigt ein Pressesprecher des AMS. Seit Beginn der IT-Umstellung gebe es die Anweisung an die Mitarbeiter, bei etwaigen Fristversäumnissen von Kunden "großzügig zu sein". Niemand, so wiederholt der AMS-Sprecher, müsse wegen IT-Pro blemen um sein Arbeitslosengeld bangen."
Das ist definitiv eine Falschaussage!
es gibt auch keine verpflichtung sich als arbeitsloser täglich auf sein konto einzuchecken. ams- konto ist freiwillig. ich kann das als arbeitsloser verweigern - datenschutz.
der artikel ist gespickt mit fehlern.
man ist auch als al nicht verpflichtet einen pc zu besitzen oder pc- kenntnisse zu haben! ich bin gelernter al glaube mir, da wird nicht kontrolliert ob man sich bewirbt, wäre auch viel zu viel aufwand für die ams betreuer.
Die bei anderen IT-Grossfirmen um sich greifende Unsitte gibt es jetzt offensichtlich auch bei IBM: Immer mehr (gut bezahlte) "Manager", die sich in endlosen Sitzungen in Konjunktiven ergehen ("...man müsste/sollte/könnte..."), was sie "konzeptionelles Arbeiten " nennen. Die tatsächliche Arbeit der Umsetzung dieser Konzepte wird von ein paar unterbezahlten, demotivierten Programmierknechten ausgeführt, mit mehr als lausigen All-In-Verträgen, die Tag und Nacht unter grossem Zeitdruck arbeiten müssen. Dementsprechend schaut dann das Ergebnis aus. Zu Tode gespart ist auch gestorben! :((
Leider hab ich über 30 Jahre Erfahrung in der IT-Branche und kann daher sehr gut die Entwicklung beobachten und beurteilen. Es ist eine unleugbare Tatsache, dass immer mehr zugunsten des Managements auf Kosten des Fussvolks gespart wird (allerdings nicht nur in der IT-Branche). Das erwartungsgemässe Debakel ist eine logische Folge davon. Man erinnere sich z.B. nur an die unsägliche ECard-Katastrophe der ARGE Orga-EDS.
Was hätte es denn auch für einen Sinn, die bestehende Software wegzuwerfen, welche ja durchaus passabel funktioniert hat, wegzuwerfen und 100e Menschjahre in eine Neuentwicklung zu stecken ?
Es wird aufs bestehende aufgebaut, neue Anforderungen realisiert und (vielleicht) im Laufe der Zeit der eine oder andere Teil redisigned.
Die aktuellen Probleme sind Probleme des Betreibens. Bei so grossen Projekten gibt es ja keinen Stillstand, es tut sich immer was.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.