Radfahrerin in Salzburg von Lkw erfasst und getötet

27. August 2012, 16:28

Lastwagenfahrer dürfte die Frau beim Fahrstreifenwechsel übersehen haben

Salzburg - In der Stadt Salzburg ist am Montag kurz vor Mittag eine Radfahrerin direkt vor der Zentrale des Roten Kreuz von einem Lastwagen erfasst und getötet worden. Für die 53-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. Der 31-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Flachgau dürfte die Salzburgerin übersehen haben.

Der Mann war laut einer Aussendung der Salzburger Polizei gegen 11.30 Uhr mit seinem Lkw stadteinwärts unterwegs und wechselte vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Der Streifen für Radfahrer befindet sich in diesem Bereich genau zwischen den beiden Fahrbahnen. Im Zuge des Fahrstreifenwechsel prallte der Lastwagenfahrer gegen die Radfahrerin. Die Frau kam zu Sturz und wurde vom Lkw überrollt. Sie dürfte auf der Stelle tot gewesen sein. Der Kraftfahrer wurde an der Unfallstelle psychologisch betreut. (APA, 27.78.2012)

wenn ich da mit dem auto unterwegs bin hab ich jedes mal angst, dass ich eh keinen radler übersehe... dieser radfahrstreifen ist lebensgefährlich...

einer von mehreren in salzburg.

Schon interessant

Bei einem Artikel über RadfahrerInnen - diese werden durchwegs als Rowdies bzw. Verbrecher dargestellt - gibts zuhauf Postings ...

Stirbt ein RadfahrerIn auf der Straße, dann macht man sich (im Artikel) grade mal Sorgen um die psychologische Betreuung des Verursachers. Es fehlte grade noch, dass man auch dieser armen Dame quasi als Erklärung für ihr Ableben (permanentes) Fehlverhalten unterstellt. Genau das ist nämlich beim letzten Todesfall in Salzburg (Radlerin gegen Autobus, Ende Juli 2012) passiert, nachzulesen in den Salzburger Nachrichten, Printausgabe im Lokalteil.

Ein wenig (mehr) Sachlichkeit würde der gesamten Verkehrsdiskussion schon guttun!

Wieder so ein Unfall...

... der durch Fahrradkennzeichen sicher verhindert hätte werden können.

Idiotisch und verantwortungslos.,.

"Der Streifen für Radfahrer befindet sich in diesem Bereich genau zwischen den beiden Fahrbahnen"

ich kenne die kreuzung nicht, wenn aber eine spur zum rechtsabbiegen ist, dann ist es sehrwohl sinnvoll, radfahrer die geradeausfahren wollen oder linksabbiegen wollen nicht rechts von den reachtsabbiegern fahren zu lassen. das sinnvollste bei komplexen kreuzungen ist es aber wohl den radverkehr komplett zu trennen oder rechtzeitig (!) den radstreifen enden zu lassen damit sich die radfahrer in der richtigen spur einordnen koennen und duerfen.

Der Radstreifen da ist echt lebensgefährlich, weil sich die Fahrbahn von einer auf zwei Spuren aufteilt. Da wechseln sehr viele Autos die Spur, um dann an der nächsten Ampel Richtung Autobahn abzubiegen. Als Fahrradfahrer steckst du da mittendrin und links und rechts flitzen die Autos an dir vorbei. Ich bin echt keine Angsthase im Strassenverkehr, aber da fahre auch ich ungern. Das kann echt nur ein Fahrradhasser geplant haben

Die Betonung liegt wohl eher auf "übersehen"! Wenn dort Kinder über die Straße gehen wollen, sinds auch tot. Der LKW-Fahrer hat vermutlich gerade ein wichtiges Telefonat zu führen gehabt.

in dem fall liegt es tatsächlich am radfahrstreifen.... schwer zu erklälren, aber als radfahrer kann man da nur mit viel angst durchfahren!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.