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Salzburg - In der Stadt Salzburg ist am Montag kurz vor Mittag eine Radfahrerin direkt vor der Zentrale des Roten Kreuz von einem Lastwagen erfasst und getötet worden. Für die 53-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. Der 31-jähriger Lkw-Fahrer aus dem Flachgau dürfte die Salzburgerin übersehen haben.
Der Mann war laut einer Aussendung der Salzburger Polizei gegen 11.30 Uhr mit seinem Lkw stadteinwärts unterwegs und wechselte vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Der Streifen für Radfahrer befindet sich in diesem Bereich genau zwischen den beiden Fahrbahnen. Im Zuge des Fahrstreifenwechsel prallte der Lastwagenfahrer gegen die Radfahrerin. Die Frau kam zu Sturz und wurde vom Lkw überrollt. Sie dürfte auf der Stelle tot gewesen sein. Der Kraftfahrer wurde an der Unfallstelle psychologisch betreut. (APA, 27.78.2012)
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Bei einem Artikel über RadfahrerInnen - diese werden durchwegs als Rowdies bzw. Verbrecher dargestellt - gibts zuhauf Postings ...
Stirbt ein RadfahrerIn auf der Straße, dann macht man sich (im Artikel) grade mal Sorgen um die psychologische Betreuung des Verursachers. Es fehlte grade noch, dass man auch dieser armen Dame quasi als Erklärung für ihr Ableben (permanentes) Fehlverhalten unterstellt. Genau das ist nämlich beim letzten Todesfall in Salzburg (Radlerin gegen Autobus, Ende Juli 2012) passiert, nachzulesen in den Salzburger Nachrichten, Printausgabe im Lokalteil.
Ein wenig (mehr) Sachlichkeit würde der gesamten Verkehrsdiskussion schon guttun!
ich kenne die kreuzung nicht, wenn aber eine spur zum rechtsabbiegen ist, dann ist es sehrwohl sinnvoll, radfahrer die geradeausfahren wollen oder linksabbiegen wollen nicht rechts von den reachtsabbiegern fahren zu lassen. das sinnvollste bei komplexen kreuzungen ist es aber wohl den radverkehr komplett zu trennen oder rechtzeitig (!) den radstreifen enden zu lassen damit sich die radfahrer in der richtigen spur einordnen koennen und duerfen.
Der Radstreifen da ist echt lebensgefährlich, weil sich die Fahrbahn von einer auf zwei Spuren aufteilt. Da wechseln sehr viele Autos die Spur, um dann an der nächsten Ampel Richtung Autobahn abzubiegen. Als Fahrradfahrer steckst du da mittendrin und links und rechts flitzen die Autos an dir vorbei. Ich bin echt keine Angsthase im Strassenverkehr, aber da fahre auch ich ungern. Das kann echt nur ein Fahrradhasser geplant haben
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