Große Nofretete-Ausstellung in Berlin geplant

2. September 2012, 16:28

Rund 600 teilweise noch nie gezeigte Exponate werden präsentiert

Berlin - Zum Fund der Nofretete vor 100 Jahren plant Berlin eine große Sonderausstellung. Unter dem Titel "Im Lichte von Amarna" will das Neue Museum vom 7. Dezember an einen Großteil seiner noch nie gezeigten Schätze aus den damaligen Ausgrabungen präsentieren. Insgesamt sind rund 600 Exponate geplant.

Wie die Veranstalter zum Start des Karten-Vorverkaufs diese Woche mitteilten, bekommt die Büste der Pharaonengattin dabei eine Doppelgängerin: Ein Bronzeabguss im gleichen Raum soll den Besuchern die Möglichkeit geben, ihre Schönheit auch mit Händen zu erleben. Das Bildnis ihres Gemahls Echnaton wird erstmals in einer restaurierten Fassung zu sehen sein. (APA, 2.9.2012)


Link
Staatliche Museen zu Berlin: Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete.

Kommentar posten
10 Postings
Faktisch

überleben die meisten Kulturschätze, wenn sie über den Globus verteilt sind. Probleme nur, wenn der Globus zerstört wird.
Und wie oben schon angedeutet. Nofretete wurde gekauft. Aber billig war sie schon.

weiters bemerkenswert:
rechts: captain spoke ohr

schluss- und höhepunkt der ausstellung: die rückgabe an ägypten.

Ruhig bleiben. Die Dame bleibt natürlich auch im 99. Jahr in Berlin.

wenn sie gestohlen wurde soll sie zurückgegeben werden!

Was immer sie wurde, "gestohlen" wurde sie nicht, sondern zugeteilt und ordnungsgemäß ausgeführt.

Die Ägypter scheinen im übrigen derzeit andere Sorgen zu haben.

Um es dann dort verkommen zu lassen? Wieviel wurde bei der Frühlingsrevolution aus dem Kairoer Museum gestohlen?

Besser es bleibt in Berlin, ist auch einfacher hinzukommen.

wie viel wurde erst im 2. wk in europa zerstört.

Super .. .toller Einwand!

DARUM müssen diese Weltkulturstücke auch in Berlin bleiben! Da ist wenigstens in den nächsten 10 Jahren keine Gefahr, daß rechtspopulistische religiöse Radikale auf Ideen ala Tal.iban in Afganistan kommen - Statuen und Tempelanlagen sprengen usw!!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.