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Der Fachkräftemangel in Deutschland macht Volkswagen erfinderisch.
Hamburg - Da der rasant wachsende Autokonzern Volkswagen in Deutschland nicht genügend Ingenieure findet, lockt er Fachkräfte aus Südeuropa an, wo die Berufschancen selbst für gut ausgebildete junge Menschen wegen der Schuldenkrise schlechter sind. "Volkswagen richtet sich mit diesem Programm zunächst an Hochschulabsolventen aus Spanien und Portugal", sagte Personalvorstand Horst Neumann. Teilnehmern des zweijährigen Traineeprogramms mit dem Titel "StartUp Europe" winkt im Anschluss eine Festanstellung.
Das Angebot stößt den Angaben zufolge bei jungen Akademikern auf enormes Interesse. Auf 43 Plätze hätten sich bereits mehr als 1.800 Bewerber gemeldet. Für 13 Teilnehmer habe das Programm schon begonnen, weitere sollten im Oktober und November folgen. Die Teilnehmer würden zunächst in ihrer Heimat Spanien oder Portugal eingesetzt, wo VW Werke unterhält. Danach folgen mehrere Monate in einer deutschen Konzerngesellschaft.
Volkswagen ist in den vergangenen Monaten durch die Übernahmen des Lastwagenbauers MAN, des Motorradbauers Ducati und des Sportwagengeschäfts von Porsche auf zwölf Marken gewachsen. Für den Riesenkonzern mit alleine sieben Pkw-Marken arbeiten weltweit mehr als eine halbe Million Menschen. In den nächsten Jahren will VW die Zahl der rund um den Globus verkauften Autos auf über zehn Millionen steigern und die Konkurrenten Toyota und GM auf die Plätze verweisen. (APA/Reuters, 27.8.2012)
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immerhin haben die porsches das kunststück "mehr gewinn als umsatz" vollbracht - was zumindest für einen tag die absurdität dieses wirtschaftssystems aufgezeigt hat.
... und einen anderen milliardär ganz ganz traurig machte (sorry für die schadenfreude, aber Merckle hat dem ganzen irrsinn nochmal eines draufgelegt)
"rasant wachsende Autokonzern" - siehe letzter Absatz: Zukaufende Autokonzern ist hier richtig.
"in Deutschland nicht genügend Ingenieure findet" - oder eher nicht genügend Ingenieure die um 25.000 Jahresbrutto arbeiten wollen?
"Schuldenkrise" - Finanzsystemkrise, Guthabenproblem der Konzerne.
"im Anschluss winkt eine Festanstellung" - bis dahin sind wir halt billigstens geleast oder gar ein entrechteter Praktikant?
So ein verlogener Artikel. Ich such mir bald einen Job im ehemaligen Jugoslawien, dort ists wenigstens warm.
ein klares jein ;)
hier wird wachstum mit personalwachstum (aufstockung) vermischt - bei den käufen wird aber immer zuerst mal ein wenig "ausgeputzt" wenn nicht sogar filetiert.
es geht also um billigere nachbesetzungen von teuren altlasten, auch intern.
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