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Chicago - Die Spekulation auf anhaltend schlechte Ernteaussichten in den USA hat den Preis für Sojabohnen auf ein Rekordhoch getrieben. Der meistgehandelte Future-Preis für einen Scheffel (gut 27 Kilogramm) mit Auslieferung im November erreichte in der Spitze den Höchstwert von 17,60 Dollar (14,1 Euro). Seit Beginn der Vorwoche sei der Soja-Preis um mehr als sechs Prozent gestiegen, hieß es in einer Einschätzung der Commerzbank. Nach der Jahrhundert-Dürre in den US-Anbaugebieten hätten offenbar die jüngsten Niederschläge im Mittleren Westen die Aussichten für die Ernte kaum verbessert.
Die Vereinigten Staaten sind derzeit noch der weltweit größte Produzent von Sojabohnen. Zuletzt sorgte ein etwas milderes Klima und Regenfälle in den Anbauregionen für eine leichte Entspannung. Allerdings stehe die Entwicklung der Soja-Pflanzen im Mittleren Westen der USA wegen der jüngsten Dürre "weit unter dem Drei-Jahresdurchschnitt", so die Commerzbank-Experten. Dies dürfte zu Ernteausfällen in den Vereinigten Staaten führen. (APA, 27.8.2012)
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