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Mit der Verknüpfung von Daten aller Art - und der auf diesen Informationen basierenden, personalisierten Werbung - macht der Softwarehersteller Google den allergrößten Teil seines Umsatzes. Soweit die unumstrittenen Fakten, die dem Unternehmen bei so manchen KritikerInnen den Ruf einer "Datenkrake" eingebracht hat.
Den Unternehmen selbst gefällt so ein Image natürlich weniger, insofern bemüht man sich immer wieder durch diverse Kampagnen diese negative Wahrnehmung loszuwerden. Vorfälle wie die Verurteilung Googles zu einer Millionenstrafe wegen der Umgehung der Cookie-Sperre in Apples Safari-Browser laufen diesen Bemühungen allerdings zuwider. Also will man offenbar nun sicherstellen, dass so etwas in Zukunft nicht mehr passiert.
Wie heise online aufgespürt hat, sucht das Unternehmen derzeit nach einem "Data Privacy Engineer", der Teil eines neuen "Privacy Red Teams" werden soll. Dieses soll sich laut der Beschreibung unternehmensweit darum kümmern, dass die Google-Produkte "nach höchsten Standards entworfen sind" und die "Privatsphäre unserer Nutzer" geschützt wird.
Das "Red Team" soll dabei nicht nur Privacy-Risiken ausmachen, sondern auch gleich selbsttätig entschärfen dürfen. (red, derStandard.at, 27.08.12)
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Durch die kindliche Namensgebung gewinnt man natürlich die Herzen der Google Fanbois.
Dass es dieses "Team" schon längst hätte geben sollen, wird nun geflissentlich ignoriert. Dabei wäre es gerade für Google, das immer wieder durch datenschutzrechtlich fragwürdige Aktionen auffällig wird bzw. ohnehin es mit der Privatssphäre seiner User und Nicht-User nicht so genau nimmt, oberstes Gebot.
Nun behebt Google also einen Missstand, den es schon längst nicht hätte geben dürfen, um sich für die Beseitigung des selben feiern zu lassen. Fällt euch nicht auf?!
Google sucks!
...und bei einem so explosiv wachsenden Unternehmen wie Google absolut notwendig. Verschiedene Fehler in der Vergangenheit haben gezeigt, dass diverse Kontrollmechanismen offenbar fehlen. Dies ist aber ein Problem beinahe aller Social Networks, das Motto scheint zu sein "data collection first - privacy? maybe later". Facebook ändert ständig seine Datenschutzbestimmungen, Spotify teilt erst einmal alles, was man sich hört, auf Facebook...
Ich hoffe, diese "Eingreiftruppe" wird ihrem Namen auch gerecht. Auf jeden Fall gesellt sie sich zu den Datenschutz-Entwicklungen von Google, die ich sehr positiv finde (Takeout, Data Liberation, Dashboard, Transparency Report)....
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