Google: "Schnelle Eingreiftruppe" soll Datenschutz sichern

"Privacy Red Team" soll produktübergreifend die Wahrung der Privatsphäre der NutzerInnen garantieren

Mit der Verknüpfung von Daten aller Art - und der auf diesen Informationen basierenden, personalisierten Werbung - macht der Softwarehersteller Google den allergrößten Teil seines Umsatzes. Soweit die unumstrittenen Fakten, die dem Unternehmen bei so manchen KritikerInnen den Ruf einer "Datenkrake" eingebracht hat.

Image-Fragen

Den Unternehmen selbst gefällt so ein Image natürlich weniger, insofern bemüht man sich immer wieder durch diverse Kampagnen diese negative Wahrnehmung loszuwerden. Vorfälle wie die Verurteilung Googles zu einer Millionenstrafe wegen der Umgehung der Cookie-Sperre in Apples Safari-Browser laufen diesen Bemühungen allerdings zuwider. Also will man offenbar nun sicherstellen, dass so etwas in Zukunft nicht mehr passiert.

Red Team

Wie heise online aufgespürt hat, sucht das Unternehmen derzeit nach einem "Data Privacy Engineer", der Teil eines neuen "Privacy Red Teams" werden soll. Dieses soll sich laut der Beschreibung unternehmensweit darum kümmern, dass die Google-Produkte "nach höchsten Standards entworfen sind" und die "Privatsphäre unserer Nutzer" geschützt wird.

Eingriff

Das "Red Team" soll dabei nicht nur Privacy-Risiken ausmachen, sondern auch gleich selbsttätig entschärfen dürfen. (red, derStandard.at, 27.08.12)

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