Wenn Künstler mit Pixeln jonglieren: ARD zeigt Teletext-Ausstellung

Ansichtssache

Sechs Farben, dazu Weiß und Schwarz, die Grafik basiert auf Pixeln. Eine vertikale Austastlücke bei der Fernsehübertragung macht es möglich, wenige Informationsbits zu übertragen. Seit 30 Jahren technisch unverändert, erzielt das "alte Medium" Teletext noch immer stolze Marktanteile. In Österreich steigerte der ORF-Teletext 2011 seine Tagesreichweite auf 13,5 Prozent (2010: 13,4). In Deutschland kommt der ARD-Text auf einen Marktanteil von 19,3 Prozent.

Ausstellung im Teletext

Das Erste würdigt den Teletext nun mit einer Ausstellung. Noch bis 16. September sind auf Seite 770 Arbeiten von 17 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, die für das Internationale Teletextkunstfestival mit den Pixeln jonglierten. Wie Janne Suni. Für den Künstler hat das Medium Zukunft: "Teletext is the future." (sb, derStandard.at, 27.8.2012)

foto: ard/dave needham

Dave Needham: Deadmedia XIII. "Teletext will rise again."

foto: ard/janne suni

Janne Suni: Mr. T

foto: ard/rich oglesby

Rich Oglesby: Amelie

foto: ard/rich oglesby

Rich Oglesby: Maxtele

foto: ard/max capa

Max Capa: Apezilla

 

Links

Kunstwerke online ansehen: ARD-Text Seite 770

Internationale Teletextkunstfestival

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