Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Auf dem Weg zum Santner begegnete dem Fidler in Graz dieses schön benannte, aber nicht verkostete Café.

Da haben wir den Salat: Suppe war aus bei Santners.

Brasse in der Brasserie Santner in Graz, golden und okay.

Biftek war hier dennoch die bessere Wahl.

Sehr unbunt: Fenchelcremesuppe im sonst sehr bunten Hof des Freyung 4 in Wien 1.

Beuschel mit Beuschel im Freyung 4

Beuschel ganz ohne Beuschel im Yamm.

Anpatzen leicht gemacht: Tomatensuppe im Ansari.

Huhn in Kürbis auf Risotto, durchaus saftig, im Ansari.

Und hier noch die Fish and Chips auf der Summerstage. Das Fett dürfte halt schon ein bisschen älter gewesen sein.
Was ist bloß los mit dem Fidler? Bestellt Fish and Chips (auf der Summerstage, Ableger von Charly P's). Und also Nahrung paniert und frittiert. Freiwillig. Die Wege des Herrn sind eben unergründlich.
Nach diesem rätselhaften Prolog können wir uns dem Profanen widmen, zum Beispiel dem Mittagessen. Köstlich brauchte eine Pause vom täglichen Fidler, was selbst er verstehen kann. Also ein paar Eindrücke aus der Abteilung: Ferienerlebnisse, mittags.
1) Ein Pariser in Graz
Schon lustig, einer wirklich strengen Hoteliere mit Wohnsitz Paris, einem Pariser und der besten Wahlsteirerin von allen vorzuschlagen, an einem sonnigen Sommermittag in der vom Steiermark-Falter empfohlenen Brasserie Santner einzufallen. Aber gut, ich hab als alter Wahlsteirer auch grad erst entdeckt, dass es in Graz doch tatsächlich ein Lokal namens "Zur goldenen Pastete" gibt. Leider inzwischen eine - nach Angaben meiner Scouts - eher uninteressante Pastabude. Aber zurück nach Paris in Graz:
Die Hoteliere mokiert sich über a) fehlende Französischkenntnis des sonst sehr charmanten Personals b) die Wartezeit auf alles. Mir wäre ja c) eher die überschaubare Karte aufgefallen - eine Suppe (um 12.30 leider schon aus, also schon ganz okayer grüner Salat) und zwei Hauptspeisen.
d) Dourade nämlich, in der Übersetzung noch als Lachsfilet vorgestellt, aber die Goldbrasse erklärt man schon, mit Melanzanitarte kommt sie und Melanzanicreme aufgehäuft, und e) biftek mit spiegelei und toast.
Die beste Wahlgrazerin von allen fand d) sehr okay, ich eh auch und dennoch schien mir e) die bessere Wahl.
f) Die Wunderkinder von H und P waren begeistert von den Pommes Alumettes, ich kann dazu mangels Kosterlaubnis wenig sagen. Wie über den g) Zwetschkenkuchen mit Mandelsplittern und, nach meiner Erinnerung, Zitronensorbet.
2) Eine Grazerin in Wien
Womöglich läuft ja was falsch, wenn eine Grazerin, und sei sie noch so anmutig und also längst vergeben, einem rät, doch in Kirschkernspuckweite des schnöden Wiener Schreibtisches mittagessen zu gehen, und man war noch nicht da. Dilettanten wie mir kann sowas natürlich leicht passieren.
Also: Freyung 4. Bei Wlascheks, immobilienmäßig, im Café Engländer, gastronomietechnisch. Und optisch, sagen Medienleute aus Hietzing und weiterer Umgebung, ein bisserl fastfoodmäßig. Die haben halt nur ein Knallfarbproblem mit der Innenhofmöblage. Egal.
a) Die Fenchelsuppe gleicht optisch alle Knallfarbe elegant aus. Stört aber Fenchelsowieobersverächter wie mich ganz und gar nicht, au contraire. b) Überlasse ich das Kürbiscurry mit Korianderreis der anmutigen wie vergebenen Grazerin, die damit sehr zufrieden wirkt. Bleibt mir menütechnisch c) Kalbsbeuschel mit Serviettenknödel. Eine wirklich anständige Variante meines Leib-, Lungen- und Herzgerichts.
3) Beuschel ohne Lunge
Summer in the City, noch dazu fleischfrei und ohne Köstlich. Da fiel mir im Ostteil der Stadt nur Yamm ein. Alternativen immer gern, aber der Deewan ist mir schon ein Alzerl zu weit. Ab 2013 werden die Menükarten aber ja ohnehin neu gemiischt für den STANDARD und derStandard.at in Wien-Landstraße. Auch dafür: Hinweise immer gern.
Im Yamm staunte ich über vegetarisches Beuschel. Okay, ich Omnivore mag Beuschel wirklich. Aber wozu in einem vegetarischen Lokal? (Kostnotiz: War schon okay. Aber: Warum?)
4) Huhn in Georgien
Eigentlch sollte dieser Eintrag mit dem Ansari beginnen. Noch eigentlicher ja mit einem Mittagstisch im Mochi. Aber, wie so oft im Mediadreieck zwischen News-Tower, ATV und Uschi Fellners ererbtem Stempelshop: Kein Platz für Fidler auf dem idyllschen Platz. Im Mochi, weil Sommerpause, grundvernünftig für ein Rohfischlokal. Also Nochbarschoft.
Also ein Mittagstisch auf dem wunderschönen Sommersonneundbäumeplat. Menü: "Würzige Tomatensuppe mit Vermicelli", mit der ein Fidler sich ganz wunderbar Hose wie Hemd gründlich beflecken kann. Und danach Hühnerfilet mit Kürbiskernkruste auf Eierschwammerlrisotto.
Ich kann nachvollziehen, dass Herrn Nowak wenige Wochen vor der chefmäßig begründeten Abgabe seiner Gastrokritik die Würze fehlte. Doch seit ich wunderbare Menschen kenne, denen die alllermeisten Gewürze zumindest suspekt sind, beginne ich die ganze Essenswelt ohnehin neu zu betrachten. Vielleicht hat damit ja auch Fish and Chips zu tun.
Schmeck's ist keine professionelle Lokalkritik. Harald Fidler und Freunde schildern hier ihre Erlebnisse beim Essen und Trinken. Als Dilettanten im Wortsinn: Laien, Amateure, Nichtfachleute, die eine Sache um ihrer selbst willen ausüben - also zum reinen Vergnügen. Was nicht immer gelingt.
Hongkongs strahlendster Chinese, nichts wie Heen: Beim saftigsten Federviehfitzel überhaupt sieht der Fidler drei Sterne - mindestens
Harald Fidler wird bei Gockel und Maibock schwach - Schmecks auf Re(h)visite in Riedls Dombeisl, Purzl's, Nguyen und Speisekammer
Sonntagsnudeln und die Nieren: La Torre und Il Centro in Katharina Schells Bildern
Vinzirast mittendrin: 2000 Obststeigen, die Kraft des Rucola und der Saft des Huhns
An der Südautobahn, bei Pusswald, grübelt Harald Fidler, wie weit Speisen reisen müssen
Im südburgenländischen Gasthaus Sampl sorgte man sich ernstlich um des Schmecksologen Kapazität - leider
Vegetarisch im Schutzhaus: Harald Fidler ist kein Weg zu weit
Irgendwo zwischen Wild(schwein) und Jungrind, bitte ohne Fett, rät unser Testesser und beruft sich auf den amtstierärtzlichen DachsessClub
Und diese Taube: Harald Fidler kostet, fotografiert und schwelgt sich durch ein Dutzend Gänge - oder ein bisschen mehr
"Rohes Fleisch, Kilo": Endlich wieder mit den Fingern essen - und das gut: Ethiopian Restaurant im Alsergrund
Dazu persisches Schwein - und dann doch noch eine schöne Schulter beim neu übernommenen Sven im Alsergrund
Irland beginnt am Rennweg: Räudig wie lange nicht Harald Fidlers Bilder aus dem Old Oak, schön wie selten der Fisch in Bierpanier
Sterne sehen im Weinhaus: Harald Fidler versucht's beim Hochmayer in Simmering - Und wo weinen Sie?
Mit Bruckenberger roch er den Sonntagsbraten - und aß zu zweit für drei: Phew!
Grenzwirtig in Oberösterreich: Zwischen Freistädter Chicbrauerei, schießfreudiger Seniorchefin und verpassten Fohlenwochen
Tschaschuschuli war aus, aber Khachapuri-Atscharuli macht den Fidler im Satrapezo im dritten Bezirk zumindest ebenso satt und zufrieden
Heringsschmaus vom Brocken brocken oder Milchkitz um Leber, Niere und Bries erleichtern, fragt sich Fidler in Langenlebarn - Und neu: Rochus 1090
Wo man das Reh kalt macht: Fidler erkundet Agnes' Reflexe in Neuhausen und Federvieh in Kronstorf
Harald Fidler genießt im Diverso, was er eher nicht bestellen würde: handgepflückte Jakobsmuschel und Brösel-Kabeljau mit Mayo
Nougatspion Harald Fidler arbeitet sich auf der Weltmesse der Langsamen durch Löffelwurst, warme Austern und Millionen Mitesser
Asche Reschte: Nach einem Schälchen rohen Knoblauchs und einem Bissen Zunge im Pars geht es in Harald Fidler rund
Rinder pflastern ihren Weg: Mit Bruckenberger im Jolly Ox, wo viel Rauch auch gut gebratenes Steak bedeutet
Im Tian begeistert die Erbsensuppe einen Vegetarier - und Fu Long Fidler spielt die Auster vom Blatt
Schwein, durocst: Harald Fidler genießt und schnauft schon wieder in der Servitengasse
in Graz sein und sie übersehen aber sehr. Das Lokal gibt es seit 400 Jahren und es liegt mitten in der Sporgasse...
Waren Sie wirklich schon in Graz, Herr Fiedler, oder war es doch nur Seiersberg? (Die haben dort auch einen Uhrturm)
aber es ist schlichtweg widerlich, wenn man sich französisch gibt und ein Lachsfilet als "DoUrade" verkauft, brrrrrrrrrrrrr...
das ist Graz, meine Herkunftsstadt, in der man sich auf dem Anrufbeantworter des Kulturamtes auch 2012 noch "Kulturhauptstadt Europas" schimpft, brrrrrrrrrrrrrr.....
Weil, wie ich finde, in Kanada (französischer Teil vor allem natürlich..) die besseren Zutaten IN die Crepes gegeben werden. Ein Crep mit leicht knusprigem kanadischen Speck, oder einem mix aus waldbeeren...
Crepes sind nicht nur der Teig, sondern was dabei ist. Da ist mir Frankreich selbst zu... langweilig
Ja was ist bloß mit dem Fiedler los. Bestellt Fish n Chips in einem Ableger vom Charly P's.
Seitdem die dort Nouvelle Cuisine auf Irish machen, kann man die Fish n Chips getrost in die Tonne treten. Und das einst recht brauchbare full irish breakfast gibt es seitdem gleich gar nicht mehr.
So! Jetzt ist mir wohler.
In Irland und England sind die Fish 'n Chips an jeder x-beliebigen Fish 'n Chips Bude besser als im Charley P's.
Hier in Wien bekommens in jedem Pub genau die selben Einheits-Fish 'n Chips mit Soß Trara. Das ist als ob sie in Irland Tafelspitz mit Ketchup servieren.
Mit Ausnahme des "Highlanders" in der Schwarzspanierstrasse. Deren einstiges "Fisherman's Basket" war eine bodenlose Frechheit. Mitlerweile gibts dort aber eh nur noch Schinken-Käse Toast.
Hab schon davon gelesen. Mein Hauptproblem ist aber das full irish und das gibts im old oak auch ned. Abgesehen davon, daß ich 12,90 Euronzen für Fish 'n Chips ein klein wenig übertrieben finde. Die kosten selbst im Charley P's "nur" 11,90.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.