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München - Die Energiewende in Deutschland wird sich nach Einschätzung des Vattenfall-Konzerns verzögern und Strom bis zum Ende des Jahrzehnts um fast ein Drittel teurer machen. "Wir müssen davon ausgehen, dass die Gestaltung der Energiewende länger dauert als geplant", sagte Vattenfall-Europachef Tuomo Hatakka der "Süddeutschen Zeitung". Schuld seien Verzögerungen bei wichtigen Großprojekten, etwa dem Anschluss von Windparks auf hoher See.
Die Strompreise würden bis 2020 um bis zu 30 Prozent steigen, sagte Hatakka weiter. Denn allein in den nächsten zehn Jahren seien für die Energiewende Investitionen von 150 Mrd. Euro nötig: "Ein Großteil dieser Kosten wird qua Gesetz auf die Stromrechnung umgelegt werden."
Engpässe in der Stromversorgung werde es in den kommenden zehn Jahren aber nicht geben, sagte der Manager aus Finnland. "Lediglich im Süden Deutschlands gibt es Problemzonen." Dort müssten neue Kraftwerke gebaut werden.
Der Umbau der Energieversorgung in Deutschland war vor mehr als einem Jahr wegen der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima beschlossen worden. Zu ihr gehört ein Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 und eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Mehrere Energiekonzerne, darunter auch Vattenfall, haben gegen den Atomausstieg geklagt. (APA, 27.8.2012)
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Wäre die energieintensive Industrie auch davon betroffen würden sich die Politiker und Lobbyisten schnell was anderes ausdenken. Aber betreffen wird das in erster Linie Privatverbraucher. Also kaufen wir schön brav "AAA"-Geräte, LED-Beleuchtung, Schaltsteckdosen u.s.w. während die Industrie auch nachts um 3 Uhr ihre Werbetafeln leuchten lässt.
30 % teuerer strom bis 2020 - inkl der kosten für erneuerbare energien
in ö ist der reine energieanteil der haushaltsstromkosten von juli 2006 - jän 2011 (aktuellere zahlen habe ich nicht gefunden) - somit innerhalb von 4,5 Jahren im mittelwert um über 40 % gestiegen
Statistik-Bericht der E-Control, Seite 53
http://www.e-control.at/portal/pa... e-2011.pdf
ebenfalls lt. e-control (preismonitor 08/2012) betragen die preise in ö für 3500 kwh zwischen 17 und 21 Ct / kwh - woher ihre 23-24 ct kommen weiss ich nicht, bei eingabe der plz 80999 und verbrauch 4000 kwh kommt man auf ca. 21 ct
im übrigen war men posting so gemeint, dass ich sofort einen 8 jahres-stromliefervertrag unterschreiben würd, wenn die preise in 8 jahren nur um 30 % höher wären als jetzt
denn somit werdet ihr österreicher auch schön blechen dürfen auch wenn ihr nicht wisst für was. die energieversorger sind euch keine rechenschaft schuldig mit was sie die preiserhöhungen rechtfertigen werden.
Woher haben sie diese Aussage?
Soweit ich es sehe, sind die Preistreiber die Erneuerbaren Quellen und noch dazu führt die dadurch derzeit vorhandene Finanzierungspolitik dazu, dass das gesamte Sysetm instabil wird, bis zum großen Crash...
Durch den Merit-Order Effekt wurde der Strom günstiger, dazu gibt es Studien vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung.
Interessant ist die Rede von Herrn Großmann auf der RWE-Bilanzpressekonferenz 2010 (Chart 6):
http://www.rwe.com/web/cms/m... ferenz.pdf
Der PEAK Strom ist billiger geworden!
Ist grundsaetzlich ja auch ok waere da nicht das Problem dass sich ohne Peakpreise der Ausbau der schnell regelbaren Kapazitaet (welche die Erneuerbaren brauchen) nicht mehr lohnt.
Und was ist mit der Mittel- und Grundlast die den Grossteil des verbrauchten Stroms ausmacht? Die wird natuerlich teurer, und zwar signifikant! Wenn ich micht nicht irre koennen sie sich Grundlast fuer naechstes Jahr heute um 4 cent pro kwh sichern!
Wenn sie genau lesen, würden sie verstehen, warum Strom dutrch Erneuerbare TEURER wird.
Ergibt sich eindeutig aus dem von ihnen zitierten CHART...
man überliest die SITUATION, dass die Erneuerbaren hoch gefördert werden, und diese drücken den Preis, WEIL man es kaufen MUSS,
aber ich erkläre es ihnen auch, warum Erneuerbare den reststrom teurer macht: man muss eine doppelte Infrastruktur aufbauen, für die Zeit, wenn eben kein Wind da ist und keine Sonne scheint...
und wenn man jetzt weiterdenkt, erkennt man, dass derzeit keiner investieren wird, wei
Peak-Strom war immer schon teuer und wird jetzt bereits günstiger mit Solaranlagen produziert als vor einigen Jahren mit Ölkraftwerken (derzeitiger Einspeistarif von PV liegt jetzt zwischen 12,97 -18,73 Cent pro kWh) der Strom aus Ölkrafwerken kostete mehr.
sollen den Strom ruhig teurer machen, dann macht sich halt jeder seinen Strom selbst.
Wenn man bedenkt, dass Eon in nur einer Woche mehr Gewinn erwirtschaftet als der größte deutsche Solarkonzern an der Börse wert ist, sieht man wie wichtig die Energiewende wirklich ist.
"Energiewende absurd: Die Regierung erlässt großen Stromkunden die Gebühren für das Stromnetz - und entlastet die Industrie so um Milliarden. Die Verbraucher müssen das Geschenk mit der Stromrechnung bezahlen."
http://www.stern.de/wirtschaf... 53625.html
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