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Europa-Chef Jan Zijderveld: "Wenn ein Spanier nur noch durchschnittlich 17 Euro pro Einkauf ausgibt, dann kann ich ihm kein Waschmittel für die Hälfte seines Budgets verkaufen."
Berlin - Der Konsumgüterkonzern Unilever stemmt sich mit Strategien aus den Schwellenländern gegen die Krise im europäischen Markt. Das Unternehmen umwirbt aggressiv Konsumenten mit geringem Einkommen. "Die Armut kehrt nach Europa zurück", sagte Europa-Chef Jan Zijderveld der "Financial Times Deutschland". "Wenn ein Spanier nur noch durchschnittlich 17 Euro pro Einkauf ausgibt, dann kann ich ihm kein Waschmittel für die Hälfte seines Budgets verkaufen."
Deshalb will der drittgrößte Konsumgüterhersteller der Welt nun Lehren aus dem Asien-Geschäft anwenden. "In Indonesien verkaufen wir Einzelpackungen Shampoo für zwei bis drei Cent und verdienen trotzdem ordentliches Geld", sagte Zijderveld. "Wir wissen, wie das geht, aber in Europa haben wir es in den Jahren vor der Krise verlernt." Der Henkel-Konkurrent Unilever ist für Marken wie Knorr und Eskimo bekannt.
Bisher hatten Konsumgüterunternehmen versucht, Wachstum in den reifen westlichen Märkten etwa durch teurere Ökoprodukte oder Premiummarken zu erreichen - um sich von den günstigen Handelsmarken der Discounter abzuheben. Jetzt verkauft Unilever in Spanien Waschmittel, das nur für fünf Waschgänge reicht. In Griechenland stieg man bei Mayonnaise und Kartoffelpüree mit Kleinpackungen in den Ring. Eine Strategie, die auch im Mutterland Großbritannien Früchte trägt.
In Sachen kleinere Verpackungen sind die Konzerne in letzter Zeit aber nicht honorig in Erscheinung getreten. Die Verbraucherzentrale in Hamburg hat beispielsweise bei vielen Markenprodukten Preistricks entdeckt. Von Süßigkeiten wie Gummibären und Schokoriegeln bis hin zu Cola-Getränken: Die Verpackung wurde oft kleiner, nicht aber der Preis. Für Aufsehen sorgt vor allem die Frühstückscerealie Nummer eins, die Cornflakes von Kellog's. Der Konzern blies zwar die Kartonhülle auf, reduzierte aber die Menge. Damit setzt man wohl eher auf die Übertölpelung des Kunden als auf kleinere Geldbörsen.
Nicht geklärt ist auch die Verschmutzungsfrage. Immerhin wird durch die kleinen Verpackungen im Vergleich zur Menge überproportional viel Pastik, Blech oder Papier verbraucht.
Der Niederländer Zijderveld führt seit Anfang 2011 Unilevers Geschäfte in Westeuropa. Bisher geht seine Strategie auf: Nachdem die Umsätze des Konzerns in der Region zuvor stagnierten oder rückläufig waren, stand 2011 wieder ein kleines Plus von 0,7 Prozent in der Bilanz. Westeuropa stand im vergangenen Jahr mit 12,3 Milliarden Euro Umsatz für gut ein Viertel der Konzernerlöse - und ist mit einer Gewinnmarge von gut 17 Prozent die profitabelste der drei Unilever-Regionen.
Das will Zijderveld beibehalten. Die Impulse dafür sollten aber nicht nur aus der Industrie, sondern auch vom Handel kommen. "Warum können wir Lebensmittel nicht wie Apple-Geräte verkaufen?", wundert sich der Manager in der Zeitung und fordert vom Handel neue Verkaufskonzepte. (APA/red, derStandard.at, 27.8.2012)
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...ich freu mich schon riesig auf die neuen Suppeneinlagen und das eis um 2 cent!
have a nice day!
"heut hab ich mal a bissl kohle übrig und gönn mir nach der arbeit eine haarwäsche. und weil unilever so gut zu mir ist, muss ich keinen monatslohn für 15 haarwäschen-grosspackung ausgeben, sondern kann treffsicher eine einzige kaufen. Ausserdem brauch ich noch ein paar blatt toilettenpapier, hab ja bald wieder vorstellungsgespräch und muss wiedermal jemandem die hand geben ..."
und bei den einzigen produkten, wo kleine einheiten sinnvoll sind - also verderblichen waren, sprich lebensmittel....
funktioniert es gerade nicht!
da kann ich nicht vier semmeln kaufen, sondern es sind z.b. acht.
dann kauft man halt acht, vier werden hart und werden daher weggeworfen,
und der konzern freut sich wieder!
Harte Semmeln schneidet man sich in die Suppe (statt Backerbsen) und wirft sie doch nicht in den Müll!
Hab das letzte Mal Brot weggeworfen vor ca. 15 Jahren als Brot noch schimmlig werden konnte aber das passiert heutzutag mit den Zusatzmittel ja auch nimmer.
da kann ich auf zwei komplett verschiedene arten antworten, nachdem ich keine zwei nicks habe, halt in einem posting ;-)
A) ich esse keine suppe (ehrlich)
bzw. natürlich kann brot - in einem brotsack - schimmlig werden.
B) natürlich müsste man nichts wegwerfen, aber schauen sie doch nur in die mistkübeln, was in der praxis alles weggeworfen wird
wenn man genau hinsieht, dann erkennt man im supermarkt rechts unten an den preisschildern in winzigkleiner schrift so eigenartige ausdrücke wie
"10,49€/kg" oder "1,50€/l"
1. diese zahlen werden latürnich bei den kleineren packungen auch kleiner
2. unilever hat nun endlich seine soziale ader entdeckt
/zynismus off
dass ich in den letzten 10 Jahren nix von UniLever gekauft hab ausser eventuell klopapier und reinigungsmittel in der grosspackung (da hab ich ehrlich gesagt nicht drauf geachtet wo es wirklich herkommt)
ich kaufe allerdings keine fertigprodukte, nicht einmal suppenwuerfel. ich nehm mir einfach die zeit am abend zu kochen anstatt vor der glotze geistigen muell reinzuziehen.
denn die ausrede das man keine zeit hat zieht wirklich nicht. auf BCC gibts einige programme wie "take on the take away" oder aehnliches die beweisen dass es moeglich ist in kuerzester zeit mit relativ wenig ingredients ein nahr- und schmackhaftes essen zu zaubern und das ohne hexerei - ich hab auch nicht kochen gelernt....
das ist Zynismus pur dieser Bilderbergerbagage!!
Was sagen eigentlich Vranitzky, Gusenbauer und unser Herr Faymann zu diesem Thema. Sie waren ja auch immer (auf Staatskosten) bei diesen Treffen der Billionäre??? Ich kann mich nicht erinnern jemals auch nur eine kleinste Info von diesen charakterlosen Marionetten bekommen zu haben!!!!!
gedruckt wird....
mit zunehmenden alter hab ich zu kurze hände um den einheitenpreis zu erkennen und schlussendlich ist das derjenige der zum vergleichen dient - als singlehaushalt wären mir auch manchmal aktionen für einzelprodukte lieber aber prinzipiell halte ich das ganze für eine " wiemanmöglichstunauffälligdiepreiseerhöhtunddabeimenschenfreundlichtutpr-aktion
1) Der Verpackungslieferant von Unilever verkauft mehr
Verpackungen.
2) Unilver verlangt für weniger Inhalt mehr Geld.
3) Der Konsument ist bei kleineren Verpackungen nicht
so lange an die Marke gebunden.
:-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-( :-(
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