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Gespanntes Verhältnis: Nach dem Verkauf des Dorotheums feuerte Karl-Heinz Grasser (li.) Johannes Ditz.
Wien - Schwarz-Blau wird wieder einmal ordentlich eingetunkt, nachdem der Rechnungshof harsche Kritik an der Privatisierung des Dorotheums im Jahr 2001 geäußert hat. Die Grünen würden den Verkauf gerne im parlamentarischen Korruptionsausschuss the matisieren, wenngleich eine Mehrheit für den Beschluss fraglich ist. Der für die Transaktion zustän dige ehemalige Chef der ÖIAG, Johannes Ditz, ärgert sich grün und blau über die Nachbetrachtung von Schwarz-Blau.
Der heutige Aufsichtsratschef der Kärntner Hypo und frühere VP-Wirtschaftsminister, der kurz nach dem Dorotheum-Verkauf von Grasser an der Spitze der Staatsholding abgelöst wurde, wundert sich über die "Ex-post-Ärmelschoner-Betrachtung des Rechnungshofs". Die staatlichen Prüfer hätten offenbar den Auftrag gehabt, irgendetwas zu finden, sagt Ditz im Standard-Gespräch.
Er hält die Transaktion für eine der erfolgreichsten des Bundes überhaupt. Er erinnert an die mäßige wirtschaftliche Verfassung des Auktionshauses, nach der von ihm als Aufsichtsratspräsident ein geleiteten Sanierung habe man im Verkaufsprozess recht optimistische Annahmen für die Zukunft getätigt. Dass Prognosen über eine Verdopplung des Gewinns von den Bietern akzeptiert wurden und in den Verkaufspreis einflossen, sei nicht selbstverständlich.
Von einem ungünstigen Verkaufszeitpunkt, wie der Rechnungshof moniert, könne keine Rede sein. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sei der Kunstmarkt zusammengebrochen, Firmenübernahmen kamen zum Erliegen. Völlig ungerechtfertigt findet Ditz den Einwand der Prüfer, das erfolgreiche Konsortium Soravia/Dichand/Tojner habe einen Steuerbonus von knapp 17 Millionen im Wege einer rückwirkenden Umgründung erhalten. Erstens sei die Konstruktion allen Interessenten angeboten worden, zweitens habe das Konstrukt den Verkaufspreis erhöht, und drittens irre der Rechnungshof bei der Berechnung der finanziellen Auswirkungen. Aus Sicht von Ditz wäre es hilfreich gewesen, wäre er vor Veröffentlichung des Prüfberichts befragt worden.
Keine Indizien hat der Ex-ÖIAG-Chef dafür, dass die Privatisierung manipuliert gewesen sein könnte. "Grasser hat bei mir nicht angerufen." Auch aus dem Kabinett des Ex-Finanzministers oder vom Aufsichtsrat kamen keine In terventionen, versichert Ditz.
Was zwischen den Bietern gelaufen sei, könne er nicht beurteilen. Bekanntlich befanden sich der Immobilienmann Ernst Karl Plech und Peter Hochegger im kon kurrierenden Konsortium rund um die Raiffeisenlandesbank Ober österreich. Walter Meischberger, der ebenso wie Hochegger und Plech in der Causa Buwog und anderen Fällen unter Korruptionsverdacht steht, versuchte, sich beiden Bietern anzudienen. Und: Auf das mit der Buwog in Verbindung gebrachte ominöse Konto bei der Hypo Liechtenstein flossen kurz nach dem Dorotheum-Verkauf Gelder. Und: Die Bestbieter lagen mit 70,57 Mio. Euro nur knapp vor den Zweitgereihten (68 Mio. Euro). (as, DER STANDARD, 27.8.2012)
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in bester OE beutelschneidermanier die hoechsten gebueren vom verkaeufer einsackt die es weltweit uberhaupt gibt. Dies schliesst die grossen wie sothebys etc. ein, ist der laden deshalb an die "richtigen" leute verscherbelt worden damit hier ein paar bekannte einen "goldene" schnitt machen koennen? ich hab neulich ewas im linzer doro versteigern lassen, die sacken ueber 20% vom versteigerungspreis ein. ein extrem teurer posten ist auch die aufnahme in den katalog (als wenn heute noch irdendjemand ein katalog interessieren wuerde, man geht ins internet) da verdienen wohl auch ein paar spezis mit denn dies ist derart teuer das die ohren virtuell schlackern. also> die ueblich OE abzocke da fast monopol > melk den buerger!
Das ist es!
Gewisse Leute versuchen, die schwarz-blaue Regierung nachträglich anzupatzen, wo es nur geht.
Bekanntlich bleibt ja nur das Negative bei den Menschen hängen.
In den 70ern, 80ern wurden zB Sinowatz, Blecha und Androsch rechtskräftig verurteilt - davon hört man heute nichts mehr ... ganz im Gegenteil, von der Kreisky-Zeit wird heute noch geschwärmt!
Aber Schwarz-Blau, also das war ja wirklich bööööse ... finden wird man immer irgendwelche Ungereimtheiten, wenn man will, aber ich hoffe, dass die Österreicher nicht blöd sind und diese Schlechtmacherei richtig einzuordnen wissen.
Das ist es!
Gewisse Leute versuchen, die schwarz-blaue Regierung nachträglich anzupatzen, wo es nur geht.
Bekanntlich bleibt ja nur das Negative bei den Menschen hängen.
In den 70ern, 80ern wurden zB Sinowatz, Blecha und Androsch rechtskräftig verurteilt - davon hört man heute nichts mehr ... ganz im Gegenteil, von der Kreisky-Zeit wird heute noch geschwärmt!
Aber Schwarz-Blau, also das war ja wirklich bööööse ... finden wird man immer irgendwelche Ungereimtheiten, wenn man will, aber ich hoffe, dass die Österreicher nicht blöd sind und diese Schlechtmacherei richtig einzuordnen wissen.
als öiag-chef für das gemeinwohl unnötige, finanziell desaströse privatisierungen durchgewunken, und heute aufsichtsratchef(!) der hypo! österreich ist in europa unerreicht verfilzt! ohne konsequenzen für irgend jemanden. einfach irre!
man sollte grasser vielleicht eine kronzeugen-regelung ohne strafe anbieten, sonst bekommt an schüssel und seine ganzen vasallen wohl nie.
aber mit sicherheit war er der beste fm der 2.republik.
war ein nulldefizit schon ein absolutes novum,(schon klar,für sozialisten aller dekaden ist ein nulldefizit der teufel),so waren seine wahren stärken eher im menschlichen bereich zu suchen.
uneigenützigkeit,zurückhaltung,kamerascheu,solidarität,understatement,soziales gewissen,ehrlichkeit..........
in summe gesehen,wird hr. grasser als devoter diener des öst. volkes in erinnerung bleiben.
Nicht heuer, ned nächstes Jahr, nicht dieses Jahrhundert.
Versteht ihr das nicht endlich? Wenn Max Mustermann beim Billa einen Lutscher klaut wird er eingesperrt. Wenn man einen ganzen Staat um mehrere Mille beklaut und die unter seinen Freunden verteilt dann ist das supersauber!
Was habt ihr euch von der ÖVP erwartet? Die heißen ja schon österreichische Verbrecherpartei...
Im Nachhinein betrachtet weiss man natürlich immer alles besser. Wäre die AUA damals um hunderte Millionen verkauft worden, hätte der Rechnungshof richtigerweise bemängelt sie wäre mehr wert gewesen. Dass man einige Jahre später hunderte Millionen drauflegen muss um sie loszuwerden wusste damals niemand.
Die Prüfer des Rechnungshofen können und sollen zählen und rechnen, aber wirtschaftlich komplexe Entscheidungen zu bewerten sollten sie anderen überlassen, dafür hat die Politik zu sehr Einfluss bei Ihrer Bestellung.
Allerdings, sollten Sie aufgedeckt haben dass es zu unrechtmässiger Bereicherung oder Vorteilsnahme gekommen ist, wird hoffentlich die Staatsanwaltschaft diese Beweise verwerten können.
es gab doch eine schöne abfindung an die aua aktionäre. die privaten aktionäre wurden mit +500 mio abgefunden, die 50% des staates waren nur -500 mio wert. womit wieder bewiesen ist, dass privat besser wirtschaftet als der staat.
Wir reden hier die ganze Zeit schon um DIEBE, die das Österreichische Volk , also mehr als 8 Millionen Leute, um Millionen € betrogen haben.
Da braucht sich ein G dann nicht über die Hetzkampagne wundern. Bei einem solchen Diebstahl hat man dann halt 8 Mio. potentielle Feinde. Dazu kann man nur sage - selbst schuld - zwingt einem ja keiner dazu - gell Karli?
Zumindest nicht, wenn er von schwarz-blauen part-of-the-game-Netzwerkern regiert wird. Und da dieser Spruch immer aus dem (Un)rechts-konservadieben Politspektrum kommt, kann man davon ausgehen, dass sie wissen, wovon sie reden.
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