Pensionierter Chefinspektor der Wiener Polizei terrorisierte Familie

26. August 2012, 15:05

Pensionierter Kriminalbeamter wegen Gewaltausübung am Dienstag vor Gericht

Wien - Am kommenden Dienstag beginnt im Wiener Straflandesgericht der Prozess gegen einen pensionierten Chefinspektor der Wiener Polizei, der seiner Familie das Leben zur Hölle gemacht haben soll. Die Anklage legt dem 64-jährigen Kriminalbeamten fortgesetzte Gewaltausübung, Freiheitsentziehung, schwere Nötigung und gefährliche Drohung zur Last. Psychoterror und Schläge - etwa mit einer Fliegenklappe und einem Hosenspanner - sollen für die drei Töchter im Alter von acht, elf und 14 Jahren sowie die 42-jährige Ehefrau beinahe auf der Tagesordnung gestanden sein.

Der Beamte dürfte im Lauf der Jahre systematisch den freien Willen seiner Familie gebrochen haben. Der als Kontrollfreak beschriebene Mann soll den Alltag seiner Frau streng überwacht haben, der er den Kontakt zu ihren Eltern verbat und das Verlassen der Wohnung nur zu Einkaufszwecken oder der Erledigung dringend nötiger Geschäfte gestattete. Auch den Reisepass hatte er der Frau abgenommen. Den Kindern gestattete er ebenfalls nur einen eingeschränkten Bewegungsspielraum.

Illegaler Waffenbesitz

Wenn sich seine Angehörigen ihm widersetzten, wurde der Familienvater laut Anklage handgreiflich, wobei vor allem die älteste Tochter regelmäßig Ohrfeigen und Schläge versetzt bekam. Er hantierte auch immer wieder mit seinen fünf Schusswaffen, wobei er zwei Pistolen und ein halbautomatisches Gewehr illegal besaß. Durch demonstratives Drehen an der Trommel eines Revolvers brachte er die Familie dazu, sich seinen Wünschen zu beugen.

Die für die Betroffenen unerträgliche Situation verschlechterte sich weiter, als der Kriminalbeamte pensioniert wurde und im Vorjahr ein Sohn zur Welt kam. Im Herbst 2011 holte die älteste Tochter die Polizei zu Hilfe, weil es zu Hause zu einer äußerst bedrohlichen Eskalation kam. Eine Wochen darauf kündigte der 64-Jährige seiner Frau an, er werde sie in die Psychiatrie bringen, indem er die gemeinsamen Kinder vor ihren Augen töten werde. Am darauffolgenden Tag präzisierte er seine Drohung, indem er der Frau erklärte, er werde die Kinder betäuben, sie erschießen, ihnen dann den Bauch aufschlitzen und diese zum Zeichen seiner Liebe mit roten Rosen bedecken. Seine Worte untermauerte er, indem er seinen Revolver auf einen Wäscheständer legte und neben dem Bild seiner verstorbenen Mutter eine Grabkerze anzündete.

Aus U-Haft entlassen

Weil seine Frau befürchtete, der Polizist werde seine Pläne in die Tat umsetzen, flüchtete sie mit ihren Kindern ins Frauenhaus und erstattete Anzeige. Der pensionierte Polizeibeamte wurde am 7. Dezember 2011 wegen Tatbegehungsgefahr in U-Haft genommen, aus der er nach sieben Monaten entlassen wurde, obwohl ihn sogar das Wiener Oberlandesgericht (OLG) noch erkennbar für gefährlich hält. (APA, 26.8.2012)

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Ach ja und Frauenhäuser zerstören das Familienleben, ....

.... wie man von einer strammen FPÖlerin kürzlich zu hören bekam!

Seltsam, mein Posting kam nicht durch!!!

Vielleicht weil ich schrieb, dass es bisher keine Beweise von dritter Seite gibt, sondern nur die Anschuldigungen der Ehefrau, die sich scheiden lassen will???

Es gibt vier (!!) Aussagen. Die der gequalten Kinder, die Ihnen strunzwurst sind. Ekelhaft. gut, dass es hier nun jeder sehen kann.

Das "ekelhaft" weise ich entschieden zurück!!!!

Ich wollte nur wissen, woher die Geschichte stammt und ob es auch andere Zeugen gibt als die Ehefrau, die sich scheiden lassen will.

Ist der Wunsch nach Beweismitteln bereits "Ekelhaft"?????

Es gibt laut ORF ausreichend Zeugen.

Hier steht nichts über Zeugen!

Haben Sie einen Link, der Ihre Aussage untermauert?

Komisch, Sie sind doch sonst so gut informiert, wenn es um Gewalttäter geht, die ihre Opfer zu Tätern machen wollen.
http://www.vienna.at/pensionie... er/3343272

Lesen üben.

und es gibt parteien, die frauenhäuser für sinnlos halten.... Unfassbar.

Und das letzte kind? wer hat es geboren? wahrscheinlich die älteste tochter!?

Der Beschuldigte und sein Anwalt beginnen ja schon, das Frauenhaus und die 14-jährige Tochter zu beschuldigen.
Bewährte Strategie von Väterrechtlern und feigen Memmen.

Dieser Vorgangsweise die volle Breitseite. Immer.

Inspekta gibts kan (Kottan)

und es geht munter weiter mit den brutalen Übergriffen im Rahmen von häulslicher Gewalt:
Wie lange will man noch zusehen?

http://kaernten.orf.at/news/stor... s/2547477/

War das auch ein Polizist? Oder erwähnen Sie das nur weil das Wort Polizei darin vorkommt?

Schuldig

Gestern wurde Gerhard Standard aus der Haft entlassen:
Ihm wird vorgeworfen:
1,2,3,4,5,6,7,8,9, und er hätte 10,11,22,333
Herr Standard ist bereits schuldig, da es eine Menge Aussagen gibt.
Im Moment wird überlegt ob der Prozess nächste Woche noch notwendig ist.

Damals, als es noch der Hofer war, war dies lediglich nur ein einmaliger Irrtum!

Verschonens uns mit dem Täterschutzquargel.

warum?

Weil es eine Sauerei ist, auf Opfern auch noch herumzuhacken.
Täglich bringen beziehungs-und auch sonst gestörte Männer ihre Kinder, Frauen und sonstigen Verwandten um, und es kotzt mich einfach an, wenn die noch in Schutz genommen werden.

Noch weiß man nicht, wer das Opfer ist.

Es gibt sogar Tonmaterial und die Einbschätzung seitens der Fachleute, die da lautet: brandgefährlich.

Na sicher, es wird sowieso schon mit bewährter Unverschämtheit versucht, alles der 14-Jährigen und dem Frauenhaus anzuhängen.
Zum Glück gibts jede Menge Zeugen.

illegale Waffensammlungen

gehören meistens nicht den Opfern ...

So sieht sie aus: typische, jahrelNge und brutale häusliche Gewalt. Ausgeübt von jemandem, der Freund und Helfer sein sollte.

Bestimmt tauchen hier bald Gestalten auf, die der Ehefrau die Verantwortung geben und ihre Aussagen sofort bezweifeln, das sind meist jene, die mit der Kashofer der Meinung sind, das Frauenhaus wäre eine ganz boese Angelegenheit.

Naja,

Trennung von Berufsleben und Freizeit, auf andere Art halt.
So schlimm das alles ist, im Grund genommen sagt der Fall nichts über die Fähigkeiten des pensionierten Chefinspektors als Polizist aus.

Jemand, der die Gesetze, die er vertritt, bricht, ist nicht mehr tragbar.

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