Heftige Brände in Griechenland

26. August 2012, 12:32

Feuer aber unter Kontrolle

Athen - Heftige Waldbrände haben in Griechenland am Wochenende Wälder und Weideflächen zerstört, mehrere Häuser brannten ab. Die Feuerwehr hatte die Flammen am Sonntag aber unter Kontrolle. Die Brände wüteten in einem Gebiet im Nordosten Athens und auf den Inseln Kefalonia und Euböa.

Der Brand in Athen führte Samstag früh zur vorübergehenden Schließung der wichtigsten Nord-Süd-Autobahn Griechenlands. Zudem wurden mehrere abgelegene Häuser zerstört. Riesige gelbbraune Rauchwolken waren über der Hauptstadt zu sehen. Der Feuerwehr gelang es schließlich mit Löschflugzeugen den Brand zu löschen. Am Sonntag konnten auch die Brände auf den zwei Inseln eingedämmt werden, teilte die Feuerwehr mit. In Griechenland herrscht extreme Trockenheit mit Temperaturen von mehr als 40 Grad. (APA, 26.8.2012)

das baurecht wurde in griechenland seit alterher durch brandstiftung geregelt.

wo kein baum, da darf gebaut werden.

Für die Waldbrände in Grichenland, Kroatien, Portugal, .....

braucht es zweierlei:
- heißes trockenes Wetter
- brennbares trockenes Holz

Habe mir diese Wälder z.B. in Kroatien angesehen: was da trockenes Holz in den Wäldern steht/liegt - diese Wälder müssen einfach abbrennen.
Das sind riesige Flächen - zigtausend km2 mit unglaublichen Mengen an trockenem Holz.
Also würde man das nutzen - da könnte man halb Mitteleuropa heizen.

Aber wehe dem der da Holz in großem Stile herausnehmen würde: selbsternannte Baum/Weltenretter von ganz Europa würden zusammenrennen.
Da ist es doch "gescheiter", man lässt das Holz unter enormer Entwicklung von Ruß u. Rauch regelmäßig abbrennen, anstatt es sinnvoll zu nutzen.

die theorie des "sauberen Waldes"

ist ein konzept aus mitteleuropa.

med. waelder brauchen diese biomasse um sich zu regenerieren.

das problem ensteht, wenn man die waelder nicht regelmaessig brennen laesst.

das selbe gilt für kanada. dort kam man aber drauf, dass durch die jahrzehntelange brandverhinderei brände viel vernichtender ausfallen..... kleiner und öfter brennen lassen ist ganz natürlich und für umwelt, tierwelt verträglicher....

was ich nicht versteh: in US, GR, AUS, etcetc. bauen die leut ihre häuser "in den wald" OHNE eine brandschneise zum wald zu lassen bzw. bei akuter brandgefahr eine zu schlagen.

eine brandschneise (abgesehen dass die leute es net gern haetten) ist sinnlos.

oft fliegen funken ueber 100meter, pinien explodieren wie granaten.

und ueberhaupt, die beste brandschneise ensteht durch feuereinsatz ;)

Ich weiß es nur vom Peloponnes:

da lässt man das Holz in den Wäldern liegen damit die ärmere Bevölkerung, vorallem die Dörfler, es gratis für ihre Öfen holen können.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.