Fekter gegen Aufschub für Griechenland

26. August 2012, 10:10

Zu "NZZ am Sonntag": "Stunde der Wahrheit", sollte IWF aus Hilfsprogramm aussteigen - "Leidensfähigkeit der Geberländer am oberen Limit"

Wien - Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) hat sich im Interview mit der "NZZ am Sonntag" gegen einen Zeitaufschub für Griechenland bei Reformen ausgesprochen. Es gehe viel mehr um die Frage: "Findet Griechenland einen Weg, der das Land auf eigene Beinen stehen lässt und die Rückkehr an die Finanzmärkte erlaubt?", so Fekter. "Jetzt nochmals die Zeit zu verlängern, ohne etwas zu verändern, das geht nicht." Kanzler Werner Faymann (SPÖ) hatte sich im Interview mit der Tageszeitung Österreich (Sonntag) klar für eine Verlängerung der Rückzahlungsfristen Griechenlands bei seinen Krediten ausgesprochen.

Fekter hingegen meinte, das Land müsse neben dem Schuldenabbau eine effizientere Organisation aufbauen, staatliche Besitztümer privatisieren. Erst wenn dieser Pfad klar sei, könne man "in einem zweiten Schritt über die Zeit diskutieren". Durch die politische Krise sei es zur einer Umsetzungsverzögerung bei Reformen gekommen. Dadurch sei eine Liquiditätslücke entstanden, "die die Sache doch sehr brenzlig macht". Der Internationale Währungsfonds (IWF) sei für die Liquiditätslücke im August nicht zuständig. "Das ist ein gravierendes Signal: Wenn keine tragfähige Lösung zustande kommt, scheidet der IWF (als Geldgeber, Anm.) aus", so Fekter.

Klare Auflagen bevor EZB Anleihen kauft

Und wenn der IWF ausscheide, "kann ich mir nicht vorstellen, dass jene Länder, die bisher brav gezahlt haben, den Anteil des IWF womöglich auch noch übernehmen und ihren Beitrag aufstocken". Dann komme es zur "Stunde der Wahrheit": "Welchen Weg für Griechenland schlägt man ein?", fragte die Finanzministerin.

"Die Leidensfähigkeit der Geberländer und der österreichischen Steuerzahler ist bereits am obersten Limit angelangt", sagte Fekter. Österreich sei aber "gerne bereit, Griechenland technische Unterstützung zu geben". Man könne Hilfe bei der Regionalentwicklung leisten, zeigen, wie man EU-Gelder abholen kann oder bei der Einrichtung eines Grundbuchs und beim Aufbau einer effizienten Steuerbehörde dienlich sein.

Zu möglichen neuen Anleihekäufen seitens der EZB meinte Fekter, "wenn die EZB die Anleihen aufkauft, die sonst keine Käufer finden, entfällt für die verschuldeten Länder der Anreiz, sich anzustrengen". Darum brauche es "klare Auflagen, bevor die EZB Anleihen aufkaufen kann". Die Bank of England praktiziere solche Anleihekäufe mit Erfolg, in der Euro-Gruppe gebe es aber noch keine Beschlüsse dazu. Insgesamt sei der stabilste Faktor, "die Eurozone nicht auseinanderbrechen zu lassen". (APA, 26.8.2012)

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Was Fekter sagt kann man sowieso vergessen.

Einmal ist es so und dann ist es wieder genau umgekehrt.
Da gibt es an einem Wirtshaustisch mehr Niveau.

Papagei

Frau Fekter hat einige Standards drauf und plappert, je nach Stimmungslage, vor sich hin. Vorliebend über Dinge, von denen sie nichts versteht - Finanzpolitik z.B.
Sie hat auch tolle Ideen, wie: die Steuerzahler sollen in Zukunft über den Gebrauch der Steuer via "App" am Handy selber bestimmen. Na wunderbar - solches Fachwissen werden die Griechen lieben!

Laut Berechnung des deutschen Ifo-Institutes haftet Österreich bereits mit über 80 Mrd. für die maroden Staaten. Werden wir falsch informiert und geht auch Österreich pleite?

http://www.wienerzeitung.at/meinungen... -Euro.html

Gut, das deren Meinung nicht gefragt ist.

Morgen sagt Sie sowieso wieder was anderes.

wäre ihne der vielleicht lieber?

http://www.ftd.de/politik/e... 81645.html

" und beim Aufbau einer effizienten Steuerbehörde dienlich sein. "

http://www.zeit.de/2010/35/A... ch/seite-3

"Denn die Raiffeisen Zentralbank zahlte in Österreich nur 14 Millionen Euro Steuern. Das entspricht einem Steuersatz von lächerlichen 2,3 Prozent."

blöd nur das die Griechen nur einen Haufen Subsistenzbauern ohne Giebelkreuzlobby hat. Aber sobald die Steuern berappen, werden sie sicher wieder wettbewerbsfähig gegenüber Raiffeisen!

Da ist Bawag, Bank Burgenland, und Hypo Adria

Bank Austria politisch ja viel besesr geführt worden.

Außerdem vergessen sie da die Lohnsteuern etc.

Versteh ich jetz nicht - liebe Schotter - Mizzi!!??

Haben Sie nicht gesagt, die Kreditgewährung an Griechenland wäre ein BOMBENGESCHÄFT für Österreich - wegen der Zinsleistung und so ....

Frage der Interpretation

Ja es war ein Geschäft mit Bomben, nur dass die leider in Österreich abgeladen wurden und sich keiner findet, der sie entschärft.

Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt...

Die Fekter ändert ihre Meinung wie mit

dem Lichtschalter.
Momentan hat sie gerade wieder eine Erleuchtung :)

Warum plötzlich dieser Standpunkt, wenn genau vor 3 Tagen die Griechenlandhilfe zwar "sauteuer, aber die günstigste Variante" war?

http://derstandard.at/134516491... n-Eurozone

Zum Teil hoch prekär die Aussagen unserer Pollitiker auf EU- Ebene, insbesondere die von Frau Fekter.
Zur Erinnerung:
http://derstandard.at/133855953... tnaepfchen

Das Spiel heisst "Bäumchen wechsle dich"

oder frei nach Adenauer, "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern"....

Schiebt Sie ab

in die Provinz.
*fremdschäm*

without von delay

Frau Fekter stellt sich offensichtlich auf Seiten der CSU

Für den deutschen Spiegel spricht Herr Faymann für Österreich.

http://www.spiegel.de/politik/a... 52169.html

Die schweizerische NZZ vermutet bei Frau Fekter das Sprachrohr für Österreich.

http://www.nzz.ch/aktuell/w... 1.17525806

Fakt ist aber: Europa ist bereits zusammengewachsen. Die grossen Volksparteien kooperieren längst über Landesgrenzen hinweg. Für Österreich spricht niemand.

http://www.20min.ch/finance/d... e-17499358

Die Medien sind scheints noch nicht alle drauf eingestellt.

Jo das is DE FEKTer... zu reparieren is da wohl auch nix mehr....

am besten zum Sperrmüll damit!

Frau Fekter war doch vor kurzer Zeit noch für einen Aufschub. Jetzt ist sie wieder dagegen? Weiss die Frau noch, was sie will und was sie sagt?

Ganz klare Antwort:

Nein !!!
Fr. Fekter hat keine gerade Linie, ferner gefährdet sie mit ihren Aussagen ganze Nationen (siehe Italien-Affäre)

Also in DER Frage hatte sie doch recht. Da ist Goldman-Sachs Monti die weit größere Gefahr.

ich bin vor allem gegen fekter

Aufschub für Griechenland

Frau Fekter sieht die Situation völlig richtig. Sollte die SPÖ das anders sehen, dann kann sie ja "Licht ins Dunkel" oder "Nachbar in Not" für Griechenland iniziieren!!

richtig so, die Banken sind aus dem Schneider! und ab jetzt gibts kein Erbarmen mehr!

zum kotzen ...

So lange Faymann und Fekter in solchen höchst sensiblen Dingen konträre Meinungen vertreten

sollten am Besten beide den Mund halten.

Beide sind mediengeile Typen, das ist es.

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