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St. Pölten - Die niederösterreichischen Sozialdemokraten wollen vor der Landtagswahl im Frühjahr 2013 einen kurzen Wahlkampf führen und die Nerven der Menschen nicht unnötig strapazieren, sprach Landesparteichef LHStv. Sepp Leitner im APA-Interview von wenigen Wochen. Die Kandidatenliste sei abgeschlossen und werde bei einem Landesparteirat abgesegnet: "Wir werden jünger", kündigte er einige Veränderungen durch Pensionierungen an, das Spitzenteam werde gleichbleiben. Das Wahlkampfbudget beträgt 2,5 Mio. Euro.
Ziel sei, einige Prozent zuzulegen. Durch das Votum 2008 - die SPÖ Niederösterreich sackte um knapp acht Prozentpunkte auf 25,6 Prozent ab - sei man in eine Krise geschlittert: "Ein Viertel der Wähler zu verlieren ist eine Katastrophe. Da blieb einiges auf der Strecke", spielte Leitner auf damalige parteiinterne Schwierigkeiten an, betonte aber zum derzeitigen Zustand der Landespartei: "Es herrscht Ruhe." Die Landtagswahl werde - im Vorfeld der Nationalratswahl - "selbstverständlich" ein Stimmungsbarometer für das politische Klima, beeinflusst auch durch die Situation auf europäischer Ebene.
Kernthemen der SPÖ NÖ seien Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Demokratisierung und Transparenz - wo das Bundesland "kein Vorreiter" sei. Weiters sei die Wahlfreiheit der Menschen in verschiedenen Lebensbereichen zu sichern: Durch verbesserte Öffnungszeiten der Kindergärten, Kleinkinderbetreuung, Ganztagsschulen sowie dezentrale Betreuung älterer Menschen im ländlichen Raum. Auch im Bereich Verwaltungsreform und Einsparungsmöglichkeiten habe man viele Vorschläge. Als "riesige" Herausforderung für die Politik sieht Leitner die Tatsache, dass immer weniger Menschen mit ihrem Einkommen auskommen: Lebensmittel und Wohnen würden teurer, das Pensionsniveau sinke. Steuerpolitik auch im Lichte der Teuerung sei ein klares Bundesthema, sprach Leitner von vielen Ungerechtigkeiten im System. Die Causa Veranlagungen habe die SPNÖ ins Rollen gebracht - und seit seinem Regierungsantritt nie mitgestimmt.
Auf das praktisch die gesamte Legislaturperiode hindurch getrübte Verhältnis zur Volkspartei angesprochen, ortete der SPNÖ-Chef den Beginn bereits unmittelbar nach der Wahl 2008, als er trotz Arbeitsübereinkommens teilweise nicht zum Landeshauptmannstellvertreter gewählt wurde. Dann sei ihm das Landesbudget "erst drei Tage vor der Sitzung auf den Tisch geknallt" worden - "andere Bundesländer machen ein Regierungsprogramm". Allerdings: "Hinter den Kulissen und auf kommunaler Ebene funktioniert die Zusammenarbeit", sprach Leitner von "eventuell persönlichen Animositäten einiger weniger". Die SPNÖ erwarte faire Bedingungen. Die Frage sei auch, wie man miteinander umgehe - diffamieren und den Gegner "ausrichten" seien mit ein Grund für die herrschende Politikverdrossenheit.
Mit den NÖ Grünen würde er sich Kooperation in Sachgebieten wünschen, dieser Wunsch bleibe aber unerfüllt aufgrund deren "innerer Zerrissenheit", verwies Leitner auf den "Crashkurs einiger". Mit den Freiheitlichen könne man Gespräche führen und Vereinbarungen treffen, die halten, legt Leitner eine durchaus andere Einstellung an den Tag als sein Bundesparteichef Werner Faymann. (APA, 26.8.2012)
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Ich glaube, du musst dich auf eine schweren Wahlkampf gefasst machen.
Der Glatzil wird nichts unterlassen zu versuchen dich zu verunglimpfen.
Irgendeinen Schaas aus der Vergangenheit werden sie hervorkehren,... und wochenlang drauf rumreiten.
Sie werden dich schlechtmachen bis dir schwindlich wird :(.
Trotzalledem, lieber Sepp...
Gibs dem Glatzil!
Du schaffst es!
Nur DU hälts das aus!
GLG
Leela
...wäre mir der Pröll viel lieber als der Häupl.
Man kann es sich aber nicht aussuchen und unterm Strich wäre es sowieso wurscht.
Beides egozentrische Machtmenschen, die sich aber auch gar nicht um den Wähler scheren.
Nur verblüffend wie der Standard der SPÖ die Stange bzw den Spritzer hält.
Liebe SPÖ! Mit Wahlversprechen die wieder mal nicht eingehalten werden ist kein Wähler mehr zu fangen. Zeigt mal in den Jahren zwischen den Wahlen ob Ihr was taugt, dann ja dann wären vielleicht viele ehemalige SPÖ-Wähler wieder bereit Euch ihre Stimmen zu geben. Doch in der Zeit hört und sieht man Euch nicht. So geht es nicht!!
...habt ihr liebe Genossen KEINE Chance. Zusätzlich kommt noch der Wind von scharf Rechts mit der Agrarzeitung und anderen Bauerninfoblättern. Deshalb bringt ein Genossendiktat aus Wien nämlich gar nichts, da die Basis vor Ort vor lauter kuscheln schon schwarze Pickel hat. Liebe SPÖ, machts endlich eure Reformen in der Partei, legt die Latte tiefer und gebt den Jungen mal eine Chance (aber nicht solchen wie Rudas). Dann, ja liebste SPÖ, könnte ich euch auch wieder mal wählen.
Wozu braucht es noch Sozialdemokraten in der Politik wenn diese längst die selben Positionen wie ihre Konkurrenten, die Konservativen und Liberalen, eingenommen haben. Kreisky warnte einst davor, Banker zur SPÖ-Vorsitzenden zu machen. Allein seine mehr als schwachen Nachfolger scherte das einen Dreck. Wer Visionen hat, der braucht einen Arzt, hatte der im Sinne des Kapitals gescheite Vranitzky gemeint, er war Bundeskanzler und SP-Vorsitzender. Ja und da schwafelte er noch was von Lebensplanung nach der Politik. Und an diese Lebensplanung, dem Traum vom persönlichen Reichtum, hielten sich auch seine diversen Nachfolger, wie Klima, Gusenbauer und wohl auch Faymann. Bleibt kein Platz für Sozial in der Demokratie.
Habe in den vergangenen Jahren beim besten Willen nichts von einer SPÖ bemerken können.
Dachte, die gibts nicht mehr.
Wenn ich zur Zeit über die Feldwege gehe, sehe ich viele Mauslöcher. Manchmal huscht dort etwas wie ein kleiner Schatten hinein.
Seid Ihr das, Genossen?
Pröll hat die (vom Wetter?) unabhängigen Medien NÖN, ORF-NÖ heute und NÖ Kurier fest im Griff. Und genau das ist das hauptsächliche Problem von SPÖ-NÖ und der NÖ Grünen. Das Rotariergesindel hat NÖ im Würgegriff!
Pröll ist ein Machtmensch und eitler Gockel der übelsten Sorte! So richtig "artgerecht" (Pröll) und "doppelakademisch" (Pröll) !!
Seine Charakteranalyse ist im Netz bei seiner Pfarrerbeschimpfung, in "St. Andrea" und bei seinem ehemaligen Chauffeur ganz einfach nachzuprüfen.
... wäre es erst, wenn sich der Mann einige Prozentpunkte an Zunahme vorgenommen hätte.
Als Nicht-Niederösterreicher habe ich den Eindruck, dass die SP NÖ ihre Politik aus der Sicht potentieller Wähler schon fast unter der Wahrnehmungsschwelle betreibt, und das seit Jahren.
Leute auszuschließen, die auf Namenslisten kandidiert haben, wird auf Dauer nicht ausreichen.
Und das hier
"Wir werden jünger", kündigte er einige Veränderungen durch Pensionierungen an, das Spitzenteam werde gleichbleiben.
muss man wirklich nicht kommentieren.
Warum greifen sie immer nur kurz an, der Erwin keift sich dann zusammen, und sie kuschen wieder?
So kann es nicht sein und auch nicht weitergehen.
Das Themenfeld, welches geeignet ist, den Schwarzen ein Feuer unter dem Hintern zu machen, ist doch weit gefächert.
Es beginnt mit dem grossen Schuldenstand der nö. Bevölkerung pro Kopf, es geht weiter um den auch vom RH verurteilten Casinokapitalismus Marke NÖ (wo man Steuergelder (Wohnbaugelder) an der Börse ganz einfach verzockt hat) bis zum Personenkult und den Modalitäten bei Postenbesetzungen..
Bitte, werte Genossen, greift doch an , werdet (im positiven Sinne) aggressiver, gebt die Themenführerschaft vor,....
UND ihr könnt Euch sicher sein, wir unterstützen EUCH dabei..
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