Obama: "Einer der größten amerikanischen Helden"

  • Präsident Obama empfing Neil Armstrong anlässlich des vierzigsten Jahrestags der Mondlandung.
    foto: apa/epa/cavanaugh

    Präsident Obama empfing Neil Armstrong anlässlich des vierzigsten Jahrestags der Mondlandung.

US-Präsident zeigte sich "tief betrübt" über Tod des Astronauten

Washington - US-Präsident Barack Obama hat sich tief betroffen zum Tod des Astronauten Neil Armstrong geäußert. "Neil war einer der größten amerikanischen Helden - nicht nur zu seiner Zeit, sondern für alle Zeiten", erklärte Obama am Samstag in Washington.

"Als er und seine Crew 1969 mit der Apollo 11 gestartet sind, nahmen sie die Sehnsucht einer ganzen Nation mit." Sie seien abgehoben, um der Welt zu zeigen, dass der amerikanische Geist weit hinter das blicken könne, was unvorstellbar erscheine - dass alles möglich sei, wenn nur genug Schwung und Genialität dahinter stecke. "Als Neil zum ersten Mal seinen Fuß auf die Oberfläche des Mondes gesetzt hat, hat er einen Moment der menschlichen Vollendung geboten, der niemals vergessen werden wird", so Obama in seiner Erklärung.

Armstrongs Entdeckergeist lebe in all den Männern und Frauen weiter, die ihre Leben der Erforschung des Unbekannten widmeten, einschließlich derjenigen, die alles daran setzten, das Weltall immer besser zu erforschen. "Dieses Erbe wird fortbestehen - ausgelöst von einem Mann, der uns die enorme Wirkung eines kleinen Schrittes gelehrt hat."

US-Verteidigungsminister Leon Panetta hat sich ebenfalls tief betroffen zum Tod des Astronauten Neil Armstrong geäußert. "Wir verabschieden uns von einem der Unsrigen. Als ausgezeichneter Veteran des Korea-Krieges, Astronaut der NASA und erster Mensch, der den Mond betrat, hat Neil Generationen von Amerikanern inspiriert, daran zu glauben, dass wir als Nation durch Entschlossenheit, Ausdauer und harte Arbeit Großes erreichen können" schrieb Panetta am Samstag.

"Stehen auf den Schultern Armstrongs"

NASA-Chef Charles Bolden hat sich tief betroffen zum Tod des Astronauten Neil Armstrong geäußert. "Solange es Geschichtsbücher gibt, wird Neil Armstrong als derjenige darin zu finden sein, der den ersten kleinen Schritt eines Menschen in einer Welt fern der eigenen gemacht hat", schrieb Bolden am Samstag in Washington.

"Neben der Tatsache, dass er einer der größten Forscher Amerikas war, war er uns allen durch seine Anmut und Bescheidenheit ein Beispiel. Als Präsident Kennedy die Nation herausforderte, einen Menschen auf den Mond zu schicken, akzeptierte Neil Armstrong ohne Vorbehalt. Indem wir diese nächste Ära der Forschung betreten, stehen wir auf den Schultern von Neil Armstrong. Wir betrauern den Tod eines Freundes, Kollegen und wahren amerikanischen Helden", so Bolden in seiner Erklärung. (APA, 26.8.2012)

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Obama? Der Mann der das Constellation Programm gestrichen hat?

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