Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Islamabad/Kabul - Den USA ist offenbar ein schwerer Schlag gegen islamistische Rebellen in Pakistan gelungen. Bei einem Drohnenangriff des US-Geheimdienstes CIA ist nämlich pakistanischen Militärkreisen zufolge der Kommandant des berüchtigten Haqqani-Netzwerks, Badruddin Haqqani, ums Leben gekommen. Die Rebellengruppe war für mehrere Anschläge auf westliche Ziele in Afghanistan verantwortlich. Haqqani sei diese Woche bei einem Drohnenangriff in der pakistanischen Provinz Nord-Waziristan gestorben. Die pakistanische Armee teilte indes mit, dass bei Gefechten im Stammesgebiet Bajaur 28 Taliban getötet worden seien.
Haqqani sei zwar die Flucht aus dem von der US-Drohne beschossenen Gebäude gelungen, doch kurze Zeit später sei er bei einem zweiten Raketenangriff auf sein Auto ums Leben gekommen, hieß es. Insgesamt seien bei dem Angriff am Dienstag 25 Menschen ums Leben gekommen. "Wir sind uns zu 90 Prozent sicher, dass Badruddin in dem Haus war", sagte ein pakistanischer Geheimdienstvertreter. Auch pakistanische Talibanvertreter sagten, dass sie von einer Tötung Badruddins ausgingen. Allerdings sagte ein Verwandter des Rebellenkommandanten, dass dieser noch lebe und sich weiterhin "Jihad-Aktivitäten" widme. Das Haqqani-Netzwerk hat den Tod seines Anführers bisher nicht bestätigt. Die Anhänger des Netzwerks gelten als die am besten ausgebildeten Kämpfer in Afghanistan, wo sie gemeinsame Sache mit den einheimischen Taliban machen.
Erst am Freitag war der NATO ein Erfolg gegen die pakistanischen Taliban gelungen. Bei einem Luftangriff in der Provinz Konar seien Talibankommandant Mullah Dadullah und mehrere Mitkämpfer getötet worden. Dadullah war im Vorjahr dem Taliban-Chef Maulvi Faqir Mohammad nachgefolgt, nachdem dieser öffentlich bestätigt hatte, dass die Taliban Friedensverhandlungen mit der Regierung in Islamabad führten. Weil die pakistanische Armee ihre Gangart gegenüber den Taliban jüngst verschärft hat, ergriffen zahlreiche Taliban-Kämpfer die Flucht nach Afghanistan.
Pakistanische Truppen und verbündete Stammesmilizen töteten am Samstag im Grenzgebiet zu Afghanistan mindestens 28 Taliban. Bei den vierstündigen Gefechten bei Salarzai im Stammesgebiet Bajaur seien auch zwei Milizionäre verwundet worden, teilten die Streitkräfte in Islamabad mit. (APA/Reuters, 25.8.2012)
Sharif fordert Ende der umstrittenen US-Drohnenangriffe und verspricht, Pakistans Wirtschaft anzukurbeln
Provinzabgeordneter unter den Opfern
Pakistanischer Offizieller: "Schwerer Schlag gegen Aufständische"
Angriff auf Studentinnen - Schusswechsel in Quetta - Jinnah-Wohnhaus angezündet
Mitglied in Partei von Cricket-Star Khan wurde erschossen - MQM-Chef beschuldigt
Zwei Fahrer getötet, Fahrzeuge vollständig ausgebrannt
Partei des Ex-Cricket-Stars hatte in Umfragen zur siegreichen Muslim-Liga aufgeschlossen wurde aber nur Dritte
Sicherheitskreise: Opfer Mitglieder eines Clans in Nord-Waziristan
Sharif will innerhalb von hundert Tagen Konzepte liefern, um die Wirtschaft zu beleben und den Terror einzudämmen. Und er will das Verhältnis zu Erzfeind Indien entspannen
Erster Vorfall seit Amtsübernahme von Regierungschef Sharif
Das Verhältnis Pakistans zu den USA steht nach den Wahlen auf der Probe, größte Sorge bereitet aber die marode Wirtschaft, sagt Experte Christian Wagner zu Manuel Escher
Militär geht gegen Kämpfer radikalislamischer Taliban vor
Partei des Ex-Cricket-Stars Imran Khan räumt ihre Niederlage ein - Regierungspartei abgestraft - 110 Tote im Wahlkampf
Taliban bestätigen: Wali-ur-Rehman bei US-Drohnenangriff getötet
Partei des Ex-Premiers Nawaz Sharif erhält mindestens 183 der 342 Mandate
Mehr als 86 Millionen Pakistaner sind seit Samstagmorgen dazu aufgerufen ein neues Parlament zu wählen. Der Wahlauftakt war von einem Anschlag in Karachi überschattet
Cricket-Star hatte sich bei Wahlkampfauftritt am Rücken verletzt
Die pakistanische Politologin und Militärexpertin Ayesha Siddiqa rechnet bei den Wahlen in ihrem Land nicht mit großen Machtverschiebungen. Der stille Einfluss der Generäle bleibt auf jeden Fall erhalten, meint sie im Gespräch mit Christine Möllhoff
32 Verletzte - Dach eingestürzt
Der regierenden Volkspartei PPP droht eine verheerende Niederlage
Der Atomstaat Pakistan steht vor einem Machtwechsel. Bei der Parlamentswahl zeichnete sich am Sonntag ein Erdrutschsieg für die Muslim-Liga von Nawaz Sharif ab. Er wird wohl zum dritten Mal Premier
Sein schwerer Unfall kurz vor den Wahlen hat Pakistan geschockt, doch er könnte Imran Khan durchaus Sympathiestimmen bringen. Umfragen sehen das Kricket-Idol mittlerweile nur noch knapp hinter dem Wahlfavoriten Nawaz Sharif
Lobende Worte aus dem Weißen Haus und von UN-Generalsekretär Ban
Oberste Richter in Peshawar verurteilte die Angriffe als Kriegsverbrechen
Jalaluddin Haqqani und sein Sohn Sirajuddin sind die Anführer der Haqqani Gruppierung - und diese beiden leben noch.
Badruddin ist zwar auch ein Sohn Jalaluddin´s - aber nicht "first in command" bzw. Kommandant des Netzwerkes.
Und auch wenn ihr es zwei mal falsch schreibt, es heißt weiterhin Kunar und nicht Konar Provinz.
Ein feiger Mord ohne Prozess ist also ein Erfolg? Welche menschenverachtenden Typen sitzen da bei APA und Reuters? Und warum übernimmt der Standard das eins zu eins?
Es werden weniger Augen ausgeschlagen, wenn man Konsequenzen für eine solche Untat zu erwarten hat. Die selbständigen Stämme in Pakistan mit ihrer betrüblichen Kultur in jeder Hinsicht lassen sich leider nur durch Geld oder Gewalt zu "zivilisiertem" Handeln bewegen.
das macht Sie anscheinend nicht "richtig wütend".
Tötungen durch Drohnen sind feige Morde - auch wenn Sie noch so sehr auf Ihren einseitigen Gerechtigkeitsbegriff pochen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.