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Caracas - Durch die Explosion in Venezuelas wichtigster Ölraffinerie sind nach jüngsten Angaben mindestens 48 Menschen ums Leben gekommen. Sieben Schwerverletzte in Krankenhäusern seien inzwischen aber außer Lebensgefahr, sagte die Gouverneurin des betroffenen Bundesstaats Falcón im Nordwesten des Landes, Stella Lugo, am Montag. Zuvor hatten die Behörden die Zahl der Toten mit 41 angegeben.
Die Explosion in der Paraguana-Raffinerie in der Nacht zum Samstag löste nach Angaben der Gouverneurin des Staates Falcon, Stella Lugo, einen Großbrand aus. In benachbarten Ortschaften brach nach der Explosion und wegen des Brandes Panik aus. Einige Wohnblocks wurden evakuiert.
Nach Angaben von Ölminister Rafael Ramirez wurde das Unglück durch ein Gasleck in einer Olefinanlage ausgelöst. Das entweichende Gas sei explodiert und habe mindestens zwei Öltanks in Brand gesetzt. Die Explosion und der Brand hätten schwere Schäden verursacht. Die Anlage in der Stadt Amuay im Nordwesten Venezuelas gehört zu den größten Raffinerien weltweit.
Unter den Toten sei auch ein zehnjähriger Bub, sagte die Gouverneurin des Staates Falcon, Stella Lugo, dem Fernsehsender VTV. Vizepräsident Elias Jaua sagte, die Mehrheit der Toten und Verletzten seien Nationalgardisten. Die Druckwelle habe auf dem Gelände die Unterkünfte der Nationalgarde, die für die Sicherheit der Anlage verantwortlich war, voll getroffen.
Präsident Hugo Chavez ordnete drei Tage Staatstrauer an. Die Tragödie treffe die gesamte "venezolanische Familie", sagte er in einer Telefonkonferenz mit Kabinettsmitgliedern. Venezuela ist der fünftgrößte Öl-Exporteur der Welt. Die Raffinerie von Amuay ist die größte des Landes. Normalerweise werden dort rund 645.000 Barrel Rohöl pro Tag verarbeitet.
Eine Untersuchungskommission sei eingesetzt worden. Venezuela ist der fünftgrößte Öl-Exporteur der Welt. Die Raffinerie von Amuay ist die größte des Landes. Normalerweise werden dort rund 645.000 Barrel Rohöl pro Tag verarbeitet.
Es war bereits der vierte Brand in venezolanischen Erdöleinrichtungen in diesem Jahr: auch davor gab es immer wieder Unfälle in Werken des Konzerns. Die Erdölarbeitergewerkschaft macht dafür mangelnde Fortbildung, schlechte Wartung und Schlamperei verantwortlich. (APA, wiss/DER STANDARD, 26.8.2012)
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Angeblich bereits mehrere Überfälle seit März
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Bisher keine Schäden gemeldet
Das sind sicher keine Brandflecken, sondern verunreinigte Oberflächen durch sogenannte "schwarze" Produkte. Das sind Produkte wie z.B. Bitumen, schwere Heizöle, Petrolkoks, etc.
Solche schwarze Bereiche finden sie in jeder Ölraffinerie - auch in Europa!
ahh... wunderbar...
errinnert mich an:
http://derstandard.at/131918273... n-getoetet
"Die iranischen Behörden behaupten, bei der Explosion in dem Munitionslager habe es sich um einen Unfall gehandelt."
Es ist absurd, Zentralbanken in privater Hand zu haben. Geldverwaltung und -schöpfung kann nur staatliche Aufgabe sein.
Genauso gehört wieder eine Bankentrennung nach Commercials und Investmentbanken nach Glass/Steagall eingeführt.
Aber das hat nichts mit Industrieunternehmen wie der Raffinerie zu tun.
ja,.. aber nicht in der hand einer partei und die nebenbei auch nie eine richtige jahresbilanz abliefert. derzeit wird pdv als blackbox zur finazierung aller möglichen und unmöglichen geschichten direkt von chavez ohne controlling der asamblea benutzt.
Wie wir alle wissen, haben ja private Unternehmen im Gegensatz zu den Verstaatlichten primär Sicherheit und Umweltschutz im Sinn. Und dann lang nix, oder?
Und: ja doch, es ist verlockend, wie in Venezuela zur Abwechslung mal um knapp 2 Cent/Liter zu tanken.
aber man sollte auch wissen, dass die unfähige erdolindustrie venezuelas diesen sprit bei den verteufelten impeiralisten usa, zu internationalen preisen, einkauft. was ja das ganze ein bisschen unsinnig erscheinen lässt,.. nicht war?http://www.el-nacional.com/noticia/2... EE-UU.html
was bei den alten Kommunisten-Pipelines alleine in der Tundra pro Jahr an Öl ausleckt, übersteigt alle privaten Unfälle.
Jedes Jahr, seit den nun schon über 40 Jahren. Aber da gibt es ein tolles staatliches Vorgehen: Nachrichtensperre.
Toll, dein Kommunismus. Wirklich toll und erstrebenswert.
verfallen und werden kaum modernisiert. Sicherheitsmängel, Produktionsmängel und Umweltverschmutzung sind die Folge.
Ein Blick in die alten Ostblockstaaten beweist das ebenso wie in die alten staatlichen chinesischen Fabriken, Nordkorea, etc.
sorry to say
aber sie sind hier auf dem holzweg.
ihre ansicht dass westliche anlagen modern sicher und sauber sind beruht auf einen sehr begrenzten blick.
von sich aus würden die wenigsten unternehmer anlagen modernisieren, sicherer machen, sauberer machen ...
staatliche auflagen, behördlcihe kontrollen und ein paar idealistische unternehmer (allerdings nicht viele) ... das sind die grundlagen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kata... von_Bhopal
Und jetzt einfach mal ruhig sein.
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