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Tunesiens Präsident Marzouki auf einem Archivbild aus dem Juli.
Tunis - Der tunesische Präsident Moncef Marzouki hat die an der Regierungskoalition beteiligte islamistische Ennahda-Partei scharf kritisiert. Er habe zunehmend das Gefühl, dass die Partei eine "Kontrolle der administrativen und politischen Operationen des Staates" anstrebe, schrieb Marzouki in einem Brief, der am Freitag zu Beginn eines dreitägigen Parteitags seines linksnationalen Kongresses für die Republik (CPR) verlesen wurde. "Dieses Verhalten erinnert uns an die vergangene Ära", schrieb Marzouki mit Blick auf den Anfang 2011 gestürzten langjährigen Machthaber Zine al-Abidine Ben Ali.
Marzoukis säkulare Mitte-links-Partei CPR bildet gemeinsam mit der islamistischen Ennahda und der Mitte-links-Partei Ettakatol die Regierungskoalition in Tunesien. Die als moderat geltende Ennahda stellt die Mehrheit in der Koalition. Zuletzt hatte es Kritik aus der Zivilgesellschaft und von Oppositionellen an Marzouki gegeben, dass dieser den zunehmend autoritären Bestrebungen der Ennahda nicht stärker entgegentrete. Innerhalb der Koalition gibt es in verschiedenen Bereichen Unstimmigkeiten, insbesondere über die Ausarbeitung einer neuen Verfassung. (APA, 25.08.2012)
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Erster tunesischer Korruptionsskandal seit dem Sturz von Staatschef Ben Ali - Eine Bloggerin belastet den islamistischen Außenminister
Nicht vergessen die kürzlichen Frauendemos gegen die Einführung der Scharia und gegen die Unterdrückung der Frau im Islam!
Tunesien ist durch die lange kolonial-französische Vergangenheit sicher keine Kandidat für den Mullahstaat. Da machen die Jungen nicht mehr mit!
Es gibt in deren Denkweise überhaupt keine Unterdrückkung der Frau. Beide Geschlechter haben von Gott gegebene "komplementäre" Rollen. Der Mann muss alleine die Familie ernähren, die Frau hat Kinder und Haushalt. Keine Mehrfachbelastung durch Familie, Karriere, Konsum- und Schönheitswettbewerb. Im Islam geht es nicht darum, dass jeder anstrebt, was ihn gerade freut. Aufgabe der Menschen ist die Befolgung der göttlichen Gebote. Der Mann muss die Frauen gut behandeln. Angesichts von 6% Islamanteil in Österreich meine ich, dass wir diese grundsätzlich andere Denkungsart kennen sollten. Jede kann für sich dann politische Konsequenzen überlegen. Ich bin hier nur der Bote und würde mich über eine zivilisierte Diskussion freuen. Danke.
So ist es Martin,
Die Tuareg im Mali haben nach dem islamisten Bündis jetzt mehr als Flöhe.
Kaum war Nordmali mit Hilfe der Islamisten in derer Hand, haben die militärisch stärkeren Islamisten die schwächeren Tuareg zurück in die zentrale Sahara verabschiedet. Dort sitzen sie jetzt nach dem verlorenen Poker und können nur noch zuschauen wie die sharia jetzt von den islamisten im allein kontrolloierten Nordmali eingeführt wird.
Wenn's auch nicht ganz vergleichbar ist, es sollte tunesien eine Warnung sei n...
Islamisten einzulassen wird mir wohl für immer unverständlich bleiben. Der Zusammenbruch Libyens ist für die Tuareg besonders bitter da sie dort eine sichere Basis hatten (mit allen Staatsbürgerrechten wie z.B. freie medizinische Versorgung). Ich habe erst unlängst einen Bericht gelesen, dass die Araber die Tuareg aus Ghat und Ghadames vertrieben haben. Da haben vor 10 Jahren viele als kleine Beamte oder Händler ein "halb-sesshaftes" Leben geführt.
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