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St. Pölten - Auf der A1 bei St. Pölten sind am Samstag in den frühen Morgenstunden zwei Männer ums Leben gekommen. Sie wurden nach Angaben der Sicherheitsdirektion von einem Lkw erfasst, als sie an ihrem Auto einen defekten Reifen wechseln wollten. Bei den Opfern handelt es sich um Vater und Sohn, beide tschechische Staatsbürger. Zwei Angehörige, die den Unfall mitangesehen hatten, mussten betreut werden.
Die vier Tschechen waren in Richtung Salzburg unterwegs, als sie gegen 0.30 Uhr auf der Höhe der Raststation Völlerndorf einen Defekt an einem Reifen ihres Pkws hatten. Sie hielten auf dem Pannenstreifen an und sicherten das Fahrzeug vorschriftsmäßig mit einem Warndreieck ab, so die Sicherheitsdirektion.
Nur wenig später kam es zu dem folgenschweren Unfall: Laut Polizei war ein Kraftfahrer (52) mit einem Lkw-Zug hinter einem anderen Lastwagen unterwegs, dessen Chauffeur plötzlich nach links auslenkte. Unmittelbar darauf habe der 52-Jährige die beiden Männer auf dem ersten Fahrstreifen bemerkt. Beide wurden von dem Lkw-Zug erfasst. Für die Opfer kam jede Hilfe zu spät.
Bei den Angehörigen handelt es sich um eine 54-jährige Frau, die Lebensgefährtin eines der Getöteten, und ihren 17-jährigen Sohn. Beide blieben unverletzt, hatten den Unfall jedoch mitansehen müssen. Sie wurden von einem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes und vom Akutteam NÖ betreut. Wie alt die Todesopfer waren, war laut Sicherheitsdirektion vorerst nicht bekannt. (APA, 25.08.2012)
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den ueberlebenden, herzliches beileid und moegen sie kraft fuer die zukunft haben.
den postern mit ihrem lkw-fahrer-bashing sei gesagt: wie schnell haettet ihr mit euren super-aufgemotzten autos bei den ueblicherweise von euch gefahrenen 130km/h oder mehr ausweichen und bremsen koennen? glaubt ihr wirklich, dass es bei dieser geschwindigkeit einen unterschied macht, ob ihr mit einem lkw oder pkw unterwegs seid ?
für alle nachzulesen auf der website der SID.
http://www.bmi.gv.at/cms/SID_N... e=0&view=1
darauf sah der Berufskraftfahrer Personen auf dem 1. Fahrstreifen und konnte trotz sofortigen Auslenken einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.
somit sollte die schuldfrage wohl eindeutig geklärt sein....
Dass der Fahrer sie am 1. Streifen gesehen haben will ist noch kein Beweis. Ein LKW entwickelt im Vorbeifahren einen Sog, ev. hat das auch mitgespielt.
Im Straßenverkehr muss man die Geschwindigkeit den Gegebenheiten anpassen und dazu gibt es die Definition von "Fahren auf Sicht". Damit ist gemeint, dass man seine Geschwindigkeit so wählt, dass der Anhalteweg höchstens so groß ist wie die Sichtweite und dieses Prinzip ist stets zu berücksichtigen.
Abgesehen davon gibt es noch "Fahren auf Gefahrensichtweite", d.h. dass man nur so schnell fahren soll, dass man innerhalb der Gefahrensichtweite zum Stehenbleiben kommen kann. Ist immer dann gefragt, wenn mit einer Gefahrenstelle innerhalb d. Sichtweite zu rechnen ist (Pannenendreieck,Baustelle)
Na klar, es ist ja so viel wahrscheinlicher dass die Menschen am ersten Fahrstreifen rumkrebsten (machen die Leut in der Nacht ständig auf der Autobahn) als dass der LKW zu weit rechts halb am Pannenstreifen fuhr, zu knapp hinter einem zweiten Laster. Das passiert schließlich nie nie nie und nimmernicht.
Ich hab geschrieben dass die Aussage eines Unfallbeteiligten noch kein eindeutiger Beweis ist. Kann schon sein dass es so war. Dann hätte er aber immer noch auf Gefahrensicht fahren müssen wg dem Pannendreieck.
Das nächste Mal wenn ein LKW wen auf einem Zebrastreifen erwischt u. meint er hätte gar niemanden gesehen, hat sich das Opfer wahrscheinlich auch unter die Räder gebeamt. Die Aussage des Fahrers ist schließlich eindeutig, oder? :)
wenn er rechts halb am pannenstreifen gewesen wäre wie sie sagen hätte er aber auch das dort stehende auto gerammt. sagen sie können sie eigentlich zusammenhängend denken oder nicht?!? es geht nicht darum wer was getan hat, sonder solche sachen werden von kriminaltechnikern auf grund der spurenlage festgestellt.....
So traurig es ist aber "Fussgänger" haben auf der 1.,2. oder 3.Fahrspur (noch dazu bei Dunkelheit) absolut nichts verloren .
Hat oder hätte der 2. LKW die Beiden rechtzeitig gesehen heisst das noch lange nicht dass er abrupt die Fahrspur wechseln hätte können .
Was wenn links neben dem LKW ein anderes Fahrzeug gefahren ist ? Für Vorbeilassen, Blinken und Spurwechsel bleibt in solchen Situationen wohl keine Zeit .
das pannendreieck muss 250m vor dem pannenfahrzeug stehen. diese 250 meter sind mehr als genug weg, um mit dem lkw zumindest die hälfte der ersten spur frei zu machen.
und wieso man mit einem 40-tonner in der nach direkt neben einem pannenfahrzeug vorbeifahren muss, muss mir auch mal wer erklären.
genau so ist es. fußgänger haben auf der ersten spur nichts verloren. nachts gleicht das einem selbstmord. es steht leider auch nicht, ob alle warnwesten trugen => sieht aber nicht danach aus. außerdem steht da: bei der raststation völlerndorf. da bringt/oder lässt bringen, man sein fahrzeug auf einen pannenplatz oder parkplatz. reifenwechsel auf dem pannenstreifen bei nacht ist grob fahrlässig...
aus der Beschreibung geht nicht hervor, ob hier der vordere Lenker geblinkt hat, bevor er ausgewichen ist. Wenn sich die Leute das sparen, finde ich das ärgerlich. Selbst bei genug Sicherheitsabstand (der ja f. das mit selber Geschwindigkeit vor mir fahrende Fzg gilt, nicht f. am Fahrbahnrand stehende Menschen !) kann die Sicht durch ein 'undurchsichtiges' Fzg. wie LKW oder Kastenwagen verstellt sein, sodass nur sehr kurze Reaktionszeit bleibt
Wieso fuhr der LKW überhaupt am Pannenstreifen?
Die LKWs halten keine Mindesabstände ein, die Fahrer sind durch Zeitunglesen, Fernsehen, Telefonieren, etc. ständig abgelenkt, dazu oft übermüdet oder alkoholisiert. Kontrollen? Fast nicht vorhanden.
Ein Wunder, dass nicht mehr passiert.
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