iOS-Apps für den Alltagstrott und gegen Vergesslichkeit

Iwona Wisniewska
25. August 2012, 17:54
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    screenshot: derstandard.at

Das iPhone als Gedächtnisunterstützung im Alltag

Die Apps der Woche starten heute mit der zweiteiligen Serie rund um Produktivität im Alltag und im Job. Wir stellen heute fünf Apps vor, die diesem Anspruch gerecht werden. Los geht es heute mit iOS-Apps für Termine, Einkaufen, To-Do-Listen, Dokument-Scannen und personalisiertem Bücherregal.

Kalender

Der Kalender "Week Cal" ist für jene, die mit dem vorinstallierten iCal nicht ganz zufrieden sind, eine gute Alternative. Der Kalender liefert eine Vielzahl an Darstellungsmöglichkeiten. Man kann ganz genaue Einstellungen vornehmen: Zunächst gibt es verschiedene automatische Kalender, die man hinzufügen kann, beispielsweise Bundesliga-Kalender, Feiertagskalender und viele weitere. Die Intervalle für die Zeiteingaben, die Aktivierung mehrerer Kalender und das Layout können genau eingestellt werden. Die Synchronisation mit dem Google Kalender funktioniert einwandfrei und es können Default-Kalender für neue Termine und die Default-Zeitspanne für eingetragene Termine ausgewählt werden. Im AppStore um 1,59 Euro.


Mehr lesen!

"ReadMore" animiert zum Lesen, indem der Lesefortschritt festgehalten wird. Dazu kann man mittels manueller Suche oder ISBN ein Buch hinzufügen, das auf einem Bücherstapel liegt. Abspeichern kann man dort auch den Fortschritt des Lesens, was zu einer Lesestatistik führt. Fertig gelesene Bücher werden in ein Archiv gesteckt. Die App kostet 1,59 Euro.


AnyDo

Eine der simpelsten To-Do-Listen-Apps ist "AnyDo". Elemente können auf andere Tage verschoben werden, zu jedem To-Do kann eine Erinnerung hinzugefügt werden. Abgehackte Erledigungen sind in einem Archiv. To-Dos können auch verschiedenen Foldern (privat, Arbeit, etc.) zugeordnet werden. AnyDo gibt es gratis im AppStore.


Der Smartphone-Scanner

Genius Scan macht PDFs aus Fotos, was einem Scanner gleich kommt. Das Dokument wird fotografiert und kann entweder im Original oder in schwarz-weiß per E-Mail verschickt (als PDF) oder als JPEG gespeichert werden. Einzelne Elemente von eingescannten Seiten können mit einem ziehbaren Rechteck ausgewählt werden. Gratis im AppStore.

Gemeinsam einkaufen

Ein Weg für Paare eine gemeinsame Einkaufsliste zu führen, ist "Buy me a pie". Diese Einkaufslisten-App erstellt einen Account mit einem Passwort, das an andere weitergegeben werden kann. Die Listen werden dann beim Hinzufügen oder Entfernen von Listenelementen synchronisiert. Private Listen können ebenso erstellt werden, es sind mehrere gleichzeitig verwendbar. Beim Eintippen werden bereits Vorschläge gemacht. Gibt es das Wort noch nicht, so wird es für das nächste Mal ebenfalls in diese Datenbank gespeichert. Einzelne Farben können jedem Element zugeordnet werden, sodass man beispielsweise Lebensmittel nach Abteilungen sortieren kann (grün ist für Gemüse, rot für Fleisch usw.) Eine sehr nützliche App für den Alltag um 2,39 Euro im AppStore.

Vorschau

Nächste Woche befassen wir uns mit Produktivitäts-Apps für Android. Vorschläge zu diesen Apps können gerne an Iwona Wisniewska auf Twitter (@iwona_w) geschickt werden. (iw, derStandard.at, 25.8.2012)

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7 Postings

"ReadMore" damit kann man wirklich Geld machen?

Ich mach es ja meistens so: Vergleiche den gelesenen Anteil mit dem noch ausstehenden.

Also was "mehr lesen" für einen Vorteil im Vergleich mit einem Lesezeichen hat, verschließt sich mir

... und wenn ich mir nicht merk', welche Bücher ich schon gelesen hab', dann waren sie eh schlecht - und wichtig is es auch nicht wirklich.

Das ist einmal eine VÖLLIG sinnlose Anwendung.

Aber nicht nur diese Eifon-Anwendung ist sinnlos.

"Abgehackte" Erledigungen...

Prost Mahlzeit, lieber Standard. Ich hoffe nur, daß ich kein Beil brauchen werde für diese App...

was ist schlimmer?

ein iphone-ehepaar oder kolorierte einkaufszettel?

Andoriduser

die ständig rumheulen müssen.

"ReadMore"... Wenn die Fortschrittsmessung "animieren" soll, dann wurde diese App von einem Wenigleser entwickelt. Die Eierfon-Apps dokumentieren quasi unseren langweiligen "Alltag".

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