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Washington - Die Republikaner machen mit radikalen Ideen einiger ihrer Mitstreiter Ernst. Dazu zählt eine Kommission, die eine Rückkehr zum Goldstandard prüfen soll. Die Überlegungen sind Teil des neuen Parteiprogramms der Grand Old Party, das kommende Woche in Tampa Bay, Florida, beschlossen werden soll.
Der Vorstoß passt nahtlos ins Konzept der bisherigen Kritik an der Geldpolitik, bei der vor allem die Notenbank Federal Reserve ihr Fett abbekam. Das von Ben Bernanke geleitete Institut drucke laufend Geld, die dadurch entstehende Inflation lasse die Amerikaner verarmen. Zudem versuche die Fed mit ständigen Rettungseinsätzen, die Konjunktur anzukurben, so die Kritik der marktgläubigen Republikaner. Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat bereits offen geäußert, dass er im Falle eines Wahlsieges Bernanke, dessen Mandat 2014 endet, nicht verlängern werde.
Vorreiter des Fed-Bashings sind Ron Paul und Vizepräsidentschaftskandidat Paul Ryan, deren harte Gangart sich in der Partei durchzusetzen scheint. Neben der Goldkommission soll auch der Vorschlag angenommen werden, die Fed unter Kuratel des Parlaments zu stellen - ein Albtraum aus der Sicht jedes auf Unabhängigkeit bedachten Notenbankers.
Ganz neu ist die Idee einer Rückkehr zum Goldstandard, der 1971 im Zuge der Ölkrise vom damaligen US-Präsidenten Richard Nixon gekündigt wurde, nicht. Zehn Jahre später ließ Ronald Reagan eine Kommission einrichten, die eine Koppelung des Dollars an Gold prüfte. Der Vorschlag wurde dann aber verworfen.
Dazu existiert auch ein Interview mit dem österreichischen Ökonomen Friedrich von Hayek, der von vielen Republikanern als wirtschaftspolitischer Gralshüter angesehen wird. Er meinte 1984, er halte eine Rückkehr zum Goldstandard für nicht realistisch, obwohl er sich den Schritt wünschen würde. Sein Hauptargument: Die Aufwertung des Edelmetalls zum Währungsanker würde zu derartigen Schwankungen führen, dass der Markt zusammenbrechen würde. (as, DER STANDARD; 25./26.8.2012)
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Was besseres kann denen kann nicht passieren! Nachdem Sie sich in den letzten Jahren die Goldreseven diverser Zentralbanken unter den Nagel gerissen haben.
Das war oder ist doch der nächste logische Schritt!!
hat in diesem System die Aufgabe Geld anzulocken und so den Geldkreislauf geschlossen zu halten. (Banken vergeben Kredite)
Bei einer "Umlaufsicherung" wird Geld verliehen auch wenn der Zins um 0 pendelt, wegen dem höheren Kapitalangebot.
So einfach kann man den "Zins" leider nicht verbieten, denn dann borgt keiner mehr Geld her. (siehe Mittelalter) Daher muss Geldhaltung selbst auch etwas kosten.
silvio gsell, begründer der freiwirtschaftslehre, hat das problem erkannt, dass geld niemals rumliegen soll sondern immer in bewegung gehalten werden muss, es muss immer ausgegeben werden, damit die witrschaft keinen schwankungen unterliegt, denn sparen ist schlecht für die wirtschaft, jeder cent der gespart wird ist ein cent weniger der zum kaufen und zum auszahlen der löhne im umlauf ist, daher wird man beim freigeld system nicht dafür belohnt wenn man sein geld spart: z.b wenn du in diesem monat 10€ verdient hast und diesen schein nicht ausgibts, ist er in mächsten monat nurnoch 9,90€ wert 10% des wertes gingen an den staat als sozialabgabe, oder du bietest diese 10€ als zinslosen kredit an. wörg konnte damit die kriese besiegen.
… beteiligt wäre.
Also eine Art risikobehafteter "Kredit", ähnlich wie er im muslimischen System vorgesehen war, obwohl auch diese Idee schon von der FI zugunsten eines risikolosen Geldverleihs mittels allerlei legistischer Tricks und "Auslegungen" -etwa dem Zakat- korrumpiert wurde.
Dann wäre Schluß mit Lustig und leicht verdientem Noch-mehr-Geld, nur weil man vorher über genügend Macht u.Einfluß verfügte, entsprechende Mittel anhäufen zu können.
Und es würden endlich wieder sinnvollere Projekte zum Wohle aller -und vor allem unter Mitbestimmung aller Geldgeber- durchgeführt werden können.
Ein guter Ansatz ist die immer mehr Fuß fassende "Volkskredit"-Idee, wo mehrere private Kleininvestoren ein Projekt eines BEKANNTEN finanzieren.
Dass dieses System nicht so einfach zu ersetzen ist, dem pflichte ich bei. Dennoch ist es ein ungerechtes System, da es Kapital exponentiell anhäuft (Zinseszins). Wer die Verlierer sind bekommen wir ja mittlerweile immer mehr zu spüren.
Geld mit "Umlaufsicherung" halte ich für einen Ansatz. Es gab ja auch bereits erfolgreiche Projekte, welche aber aufgrund anderer Interessen unterbunden wurden. Leider…
bis endlich Aufklärung über die Funktionsweise von Geld passiert?
Dazu gehört zu wissen, dass Geld ohne Umlaufsicherung zurückgehalten werden kann und dies zu Nachfrage Ausfällen führt und deflationäre Tendenzen auslöst. Egal ob an Gold gekoppelt oder nicht, das Gold macht nur alles komplizierter.
Bzw wie kann (Waren)Angebot = (Geld) Nachfrage sein, wenn zahlreiche Menschen dass Bargeld horten ? Das ist rechnerisch nicht möglich.
Geld ist ja keine Ware sondern in erster Linie ein Tauschmittel, dass kreisförmig zirkuliert, die Waren verschwinden hingegen beim Kauf vom Markt. Daher:
Silvio Gesell statt Gold: http://de.wikipedia.org/wiki/Umla... ertes_Geld
http://www.inwo.de/
Was soll so schlecht sein an einer Deflation?
Das ist doch genau das was sich die meisten wünschen, das Geld wird mehr Wert und Produktivitätssteigerungen schlagen sich im Preis nieder.
Die Wirtschaft kann auch damit umgehen, es ist nur eine Frage der Flexibilität, die bei uns leider durch Regulierungen extrem eingeschränkt ist.
Dir ist aber schon klar, dass "Geld wird mehr wert" bedeutet, dass Waren und dienstleistungen in Relation weniger wert werden. Das heisst natürlich auch, dass die Arbeitskraft jedes Menschen weniger wert wird, die Einkommen sinken und/oder die Arbeitslosigkeit höher wird. Das heisst natürlich auch, dass der Einzelne sich schwer tut irgendwelche längerfristigen Verpflichtungen einzuhalten. In so einem Umfeld irgendwas zu investieren wäre verrückt.
Naja um nicht alles abzudampfen wird vermutlich nur 1:Hausnummer gedeckt. Daher nur (Hausnummer)Prozent werden wirklich von Gold gedeckt sein, der Rest ist wieder wie das jetzige Geld. Genau weil diese Deckung immer weiter zurückgefahren wurde, weil die Goldförderung nicht mit dem Wachstum der Wirtschaft nachkam wurde dieser abgeschafft. Eine Wiedereinführung macht daher keinen Sinn.
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