Mobile Werte und Welten der Zukunft

24. August 2012, 18:28

In der Grazer Fachhochschule Joanneum werden die Fahrzeuge und Verkehrsmittel von morgen und übermorgen entwickelt

Gefinkelte Bastler diverser Science-fiktionaler Actionfilme könnten es nicht futuristischer hinbekommen. In den Projektskizzen der Industriedesign-Studenten an der Grazer Fachhochschule Joanneum türmen sich silberne Metallteile, aerodynamisch und schnittig. Mobilität verlangt es, ganzheitlich betrachten zu werden. "Formal ästhetische Überlegungen greifen zu kurz", ist Studiengangsleiter Gerhard Heufler überzeugt. Daher werden hier die zwei großen Bereiche Produkt- und Transportationsdesign kombiniert. Letzteres dreht sich um formalästhetische Überlegungen, während das Produktdesign sich mit technisch-fuktionaler Problemlösung beschäftigt. Ganzheitlich, das bedeutet auch, dass eine soziologische Komponente in das Design Einzug nimmt. Explizit auf dem Lehrplan steht auch Philosophie, um die "Wertewelten der Gesellschaft" miteinzubinden.

Eines der Augenmerke lässt sich unter dem Schlagwort "Universelles Design" zusammenfassen. Hierbei geht es darum, Dinge so zu gestalten, dass sie für möglichst alle Menschen benutzbar sind beziehungsweise auf Bedürfnisse von bestimmten Gruppen eingehen. Beispiel aus dem Portfolio der Grazer Studierenden ist der Roboter "GIO", der die Aufgabe eines Blindenhundes übernimmt. Mobilität wird hier also im weitesten Sinne verstanden. Dennoch drehen sich die meisten Projekte darum, neue Konstruktionen, Mittel und Wege zu finden um von A nach B zu gelangen. Neben den sozialen Überlegungen ist auch "Nachhaltigkeit ein Muss geworden", sagt Heufler.

Kein "bitterer Verzicht"

Abgesehen vom Bau von gänzlichen neuen Fahrzeugen, wie einem Zeppelin-Auto oder einem windbetriebenen Wohnmobil, liegt der Fokus daher darauf, das Potenzial der schon bestehenden Transportmittel auszuschöpfen. Man überlegt etwa, wie man den Zug gegenüber dem Flugzeug attraktiver machen kann, indem man das Mehr an Platz im Schienenfahrzeug nutzt. So zeigt der Entwurf Diveria, wie es möglich ist, in einem bienenwabenartig designten Zug Zonen zu schaffen, in denen man arbeiten, entspannen, oder sich treffen kann. Nachhaltigkeit soll nicht als "bitterer Verzicht" aufgefasst werden, sagt Heufler. In den Überlegungen der Industriedesigner geht es nicht darum, öffentlichen und Individualverkehr gegeneinander auszuspielen. Vielmehr ist die Idee, "für jede Bewegung das optimale Verkehrsmittel auszusuchen".

Der Studiengang arbeitet stark mit Unternehmen zusammen, vorwiegend mit der Autoindus trie. In solchen Kooperationen herrsche oft eine "enge Sicht auf die Dinge", erzählt Heufler.

Wenn es etwa darum geht, in schwierigem Gelände voranzukommen, interessiert die Autohersteller natürlich, was man im Kofferraum haben muss, um das Vorankommen zu ermöglich, anstatt Alternativen zum Auto zu suchen. Nur wenige Diplomprojekte können direkt im Anschluss an die Planungsphase am Computer umgesetzt werden.

Sie seien zwar realistisch, aber doch sehr visionär, erklärt Heufler. "Die Industrie kooperiert mit uns, um Impulse zu bekommen. Wir sind Trendsetter, die aus der Betriebsblindheit helfen." (Julia Grillmayr/DER STANDARD, 25./26. 8. 2012)

Keine Ausreden mehr bzgl. zukünftiger Elektrofahrzeuge!

.
Wegen (angeblich) schlechter Ökobilanz, denn die neue Akkutechnologie wird dies jetzt grundsätzlich ändern,...

http://www.scienceticker.info/2012/03/1... ffflocken/

Laser Scribing of High-Performance and Flexible Graphene-Based Electrochemical Capacitors

Bilder - Übersicht: http://www.sciencemag.org/content/3... gures-only

Text: http://www.sciencemag.org/content/3... /6074/1326

Irgendwer scheint diese Entwicklung verzögern zu wollen, da wir jedoch alle Global vernetzt sind wäre es klüger die besten Forschungsergebnisse in allen Bereichen möglichst rasch in die Praxis umzusetzen,... Solarflächen über die gesamte Karosserie als weitere Idee natürlich inbegriffen, u.ä.m,... (z.B. auch Wärmeenergie?)

fhwurschtln seids ihr, sonst gar nix

das geld von der öffentlichen hand nehmen und sich speichelleckerisch der lieben wirtschaft andienen.

warum zahlt die liebe wirtschaft den ach so tollen fhs nicht mehr als schäbige ~5% ihres unterhalts.
weils vielleicht doch nicht so ach so toll sind, die fhs?

zahlen tut alles brav die öffentliche hand. 20 fasthauptschulen, verteilt auf fast 40(!) schandorten.

für die unis ist dann immer zuwenig geld da. nona!

ein wurschtl sucht seines gleichen

Diesem und ihren anderen, bisherigen Postings ist zu entnehmen dass sie sich in allen Belangen die mit Wurschtln bzw. Würschtln zu tun haben ausgezeichnet auskennen.

Ich freue mich jedesmal über so konstruktive und auch anspruchsvolle Beiträge, die mir schon beim Frühstück die Tränen in die Augen treiben - Sie wissen eh: ein vor Lachen weinendes, ein vor Trauer weinendes Auge - wie bei vielen Wurschtln halt.

Vielleicht kommen sie mal an einem dieser von ihnen verachteten Institutionen auf ein bissl Senf und eine Semmel vorbei - Die Gefahr, Gefallen am Erwerb zusätzlicher Bildung zu finden, ist allerdings bei vielen Besuchern als relativ hoch ein zu stufen.

Schaden kann's auf alle Fälle nichts.

Don't feed the troll !!!

nicht mal drauf antworten!

der comedian ist ein verbitterter vwl versager, im von mama finanzierten 30 semester,...

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.