"Kein Menschenrecht auf einen Mallorca-Flug"

Peter Mayr
24. August 2012, 18:05
  • Mobilität habe auch eine "soziale Funktion", sagt Ministerin Doris Bures (SPÖ). Autofahren könne aber wieder zum Privileg werden, warnt Philosoph Konrad Paul Liessmann.
    foto: standard/corn

    Mobilität habe auch eine "soziale Funktion", sagt Ministerin Doris Bures (SPÖ). Autofahren könne aber wieder zum Privileg werden, warnt Philosoph Konrad Paul Liessmann.

  • DER STANDARD-Schwerpunktausgabe "Die Zukunft der Mobilität"
    foto: standard

    DER STANDARD-Schwerpunktausgabe "Die Zukunft der Mobilität"

Rüpelhafte Radfahrer und Fetisch Auto: Konrad Paul Liessmann und Doris Bures über Grenzen von Mobilität

Standard: Herr Liessmann, Sie fahren mehrere tausend Kilometer im Jahr mit dem Rennrad. Wie oft werden Sie da von Autofahrern gefährlich bedrängt?

Liessmann: Was ständig passiert, ist, dass man fast ignoriert und knappest überholt wird. Im Hirn mancher Autofahrer hat der Radfahrer offenbar immer Nachrang.

Standard: Wenn man die Diskussionen in Wien verfolgt, entsteht aber der Eindruck, die Radfahrer seien undisziplinierte Rüpel.

Liessmann: Verkehrsprobleme zu lösen, indem die objektiv schwächste Gruppe zum Gegenstand der Kritik gemacht wird, halte ich für problematisch. Natürlich wird es Rüpel geben, aber ein Radler verursacht an einem Auto höchstens einen Blechschaden, zuckt ein Autofahrer aus, ist der Fahrradfahrer tot.

Bures: Autofahrer gegen Radfahrer, Radfahrer gegen Fußgänger - das zeigt, dass vielerorts möglicherweise noch eine Mentalität vorherrscht, die heißt: Der Stärkere setzt sich durch, der Schwächere bleibt auf der Strecke. Das lehne ich ab. Erstaunlich ist dabei, dass sich die Einstellung jedes Einzelnen damit ändert, welches Verkehrsmittel er benützt. Wir haben 8,2 Millionen Einwohner und zirka sieben Millionen Fahrräder. Daraus kann ich ableiten, dass viele Autofahrer auch Radfahrer sind - und dennoch gibt es diese Konflikte.

Liessmann: Es gibt die philosophische These, die auf Günther Anders zurückgeht, dass unser Verhalten wesentlich von den Geräten bestimmt wird, die wir gebrauchen. Wir übernehmen die Logik der Geräte. Der Logik des Autos entspricht es nicht, Rücksicht zu nehmen, sondern Gas zu geben. Die Logik des Rades ist eine andere. Das erklärt, warum ein Radfahrer, der ein Auto fährt, nicht wie ein Radfahrer denkt, sondern wie ein Autofahrer.

Standard: Sind die Auseinandersetzungen in Österreich besonders schlimm?

Liessmann: Zum Teil ist es sicher eine Mentalitätssache. In Österreich ist das Auto lange privilegiert und dadurch auch fetischisiert worden. Es hat doch gegolten: Straßen sind nur für die Autos da! Alle anderen müssen sich um das, was übrigbleibt, prügeln. Schauen Sie sich die Ampelfrequenzen an. Wie lange sind Grünphasen für Autos, wie lange für Fußgänger? Manche Ampeln sind ja so geschaltet, dass selbst ein halbwegs sportlicher Typ im Laufschritt es nicht bei Grün schafft. Wir lernen erst langsam, dass es unterschiedliche, aber gleichberechtigte Benutzer der öffentlichen Verkehrsflächen gibt.

Bures: Der Wert des Autos in den 1970er-Jahren, das auch ein Wohlstandssymbol dargestellt hat, war in vielen anderen Ländern nicht in dem Ausmaß gegeben. Ich bin aber überzeugt, dass der Autofetischist, wie wir ihn in Österreich kennen, aussterben wird.

Standard: Was macht Sie da so sicher? Ohne Auto scheint es in Österreich nicht zu gehen: Laut einer Studie hätte selbst ein Benzinpreis von mehr als zwei Euro pro Liter bei jedem Zweiten keine Auswirkung auf das Fahrverhalten.

Bures: Da muss man sich die Ursachen ansehen. Es gibt viele Menschen, die heute noch auf das Auto angewiesen sind. Wenn es irgendwie leistbar ist, werden diese Autofahrer auch diese Benzinpreise zahlen. Nicht in den Ballungsräumen, dort ist der öffentliche Verkehr hervorragend. Beispiel Wien: Vor 20 Jahren hat jeder Mensch, kaum war er 18 Jahre alt, den Führerschein gemacht - vorher ist man Moped gefahren. Das ist heute anders. Jeder zweite Jugendliche in Wien unter 20 besitzt keinen Führerschein.

Standard: Ein neues Problem bringt der E10-Sprit. Man will an Rohstoffreserven sparen, opfert dafür Lebensmittel.

Liessmann: Zugespitzt gefragt: Was ist wichtiger? Dass Menschen essen oder dass Menschen Auto fahren? Wir tendieren offenbar zu Letzterem. Das wäre schon zynisch.

Bures: Beim E10 sind viele Fragen offen. Wir sollten auch nicht die Fehler anderer wiederholen. Denken Sie an die E10-Einführung in Deutschland. Dort hat sich beispielsweise nachher herausgestellt, dass es Autotypen gibt, deren Motoren den neuen Treibstoff nicht vertragen. Entsprechende Hinweise haben gefehlt. Möglicherweise ist es auch gar nicht nötig, Lebensmittel zu verspriten. Es gibt ja bereits Pilotprojekte, wo Treibstoff aus Abfällen gewonnen wird. Einfach zu sagen, E10 ist die Antwort auf die großen Klimaherausforderungen, halte ich wahrlich für zu kurz gegriffen.

Standard: Der Umweltminister glaubt das aber.

Bures: Ich halte es, wie gesagt, jedenfalls für zu kurz gegriffen.

Standard: Überholt sich der Autofetischismus auch, weil Autofahren vielleicht zu teuer wird?

Bures: Das ist sicher nicht mein Mobilitätskonzept. Mobilität hat für mich auch eine soziale Funktion. Mir geht es nicht darum, sie in gewissen Bereichen nur noch Reichen zu ermöglichen. Die Verpflichtung, die wir haben, ist, umweltfreundliche Verkehrsträger auszubauen. Stichwort: Modernisierung der Bahn.

Liessmann: Wenn der Individualverkehr zurückgedrängt werden soll, der Platz knapper und das Benzin teurer wird, könnte Autofahren wieder ein Privileg werden. Was den Ausbau des öffentlichen Verkehrs betrifft: Man hat ihn in der Vergangenheit lange zurückgebaut, weil ja ohnehin jeder Auto fährt. Wir hatten ja schon ein besseres Netz.

Bures: Weil es im ersten Moment billiger ist. Straßenbauen kostet einen Bruchteil von dem, was eine Eisenbahnstrecke kostet. Aber hier gibt es heute ja einen klaren Paradigmenwechsel: Erstmals werden Straßenbauvorhaben aus dem Bundesstraßengesetz gestrichen, und es fließen weit mehr Mittel in den Bau einer modernen Schieneninfrastruktur als in den Bau neuer Straßen.

Liessmann: Es ist zum Teil erschütternd: Ich habe einen Reiseführer aus dem Jahr 1910. Damals war man mit der Eisenbahn schneller in Venedig als heute. Das kann's ja nicht sein!

Bures: Heute fliegen Sie um ein paar Euro ...

Liessmann: Stimmt. Das ist aber kein Grund, den öffentlichen Verkehr so zu organisieren, dass er hinter seine eigenen technischen Möglichkeiten weit zurückfällt. Man hat manchmal den Eindruck - auch durch eine bestimmte Art der Bahnhofsneubauten - als würde der öffentliche Verkehr sich schämen, dass er Verkehr ist. Man baut Bahnhöfe als Shoppingcenter und nicht als Ort des Ankommens und Wegfahrens.

Bures: Die Bahnhöfe stehen auf zentralsten Flächen der Stadt, diese dann mit großen Dienstleistungsangeboten zu verbinden halte ich doch für ein gutes Konzept.

Liessmann: Im 19. Jahrhundert waren Bahnhöfe die Kathedralen der Moderne, Monumente der Mobilität; heute sind es Stätten des Konsums wie alles andere auch.

Standard: Mobilität erzeugt also auch Hässlichkeit?

Liessmann: Denken Sie an die Shoppingcenter an den Stadträndern, die gleichzeitig zur Verödung innerstädtischer Geschäftskultur führten. Oder an die alten Bahnhöfe, die abgerissen oder eher grauenhaft modernisiert wurden.

Bures: Halt! Widerspruch! Der neue Salzburger Hauptbahnhof wird einer der schönsten - Hightech verbunden mit alter Architektur. Aber Sie haben natürlich recht, was die Einkaufszentren in den Speckgürteln betrifft. Daran sieht man ja, dass man im Mobilitätsbereich bei den zentralen Herausforderungen gesamtheitlich denken und arbeiten muss. Derzeit lebt jeder Zweite in Österreich in einem Ballungszentrum, und bis zum Jahr 2050, sagt eine Studie der Statistik Austria, werden es 80 Prozent sein. Ich teile Ihre Meinung, dass es wirkliche Fehlentwicklungen gegeben hat. Es gibt natürlich auch unnötige Mobilität.

Standard: Wo zum Beispiel?

Bures: Im Bereich des Gütertransports können wir noch viel besser sein. Das klas sische Beispiel: Das bayrische Schwein wird nach Italien geführt, nur damit es Prosciutto wird. Aber selbst wenn Mobilität steigt, ist ja die entscheidende Frage, wie ich sie organisiere.

Liessmann: Mobilität kann nicht nur erweitert werden. Wir müssen ernsthaft darüber nachdenken, wo sie ihre Grenzen findet und zurückgenommen werden kann - oder muss.

Standard: Etwa im Flugverkehr? Vor nicht allzu langer Zeit war Fliegen ein Reichenprogramm. Das hat sich rapide geändert - ist das so weiter haltbar?

Bures: Wir sind noch mit dem Interrail-Ticket durch Europa gereist. Es war undenkbar, nach Paris oder Rom zu fliegen. Heute ist es so, dass man ungefähr bei 1000 Kilometer Entfernung das Flugzeug wählt. Es fahren zwar so viele Menschen Eisenbahn wie noch nie, aber wo sind Züge eingestellt worden? Strecken wie Wien-Paris fährt niemand, weil es ein attraktiveres Verkehrsmittel gibt. Aber es spricht sicher nichts dagegen, dass Menschen mit niedrigerem Einkommen auch die Möglichkeit haben, die Welt kennenzulernen. Es gibt ja den Spruch: Reisen bildet. Meine Mutter hätte sich mit ihren sechs Kindern nie im Leben einen Flug nach Mallorca leisten können.

Liessmann: Natürlich ist es richtig, niemanden auszuschließen. Wir stoßen aber an Kapazitätsgrenzen, wenn das Erdöl spürbar knapp wird. Alternativen wie ein E-Flugzeug sind nicht in Sicht. Es werden Großflugzeuge gebaut, die neue Infrastrukturprobleme erzeugen. Da ist irgendwann der Plafond erreicht.

Bures: Wer das ganze Jahr darauf spart, im Urlaub zum Meer zu fliegen, dem will ich das nicht nehmen. Es sollte jeder für sich entscheiden dürfen.

Standard: Mehr Flüge bedeuten größere Flughäfen, mehr Landepisten ...

Bures: Selbst wenn das Flugverkehrsaufkommen steigt, gibt es Maßnahmen, um die Auswirkungen abzufedern. Manche Strecken werden wohl auch unrentabel: Es wird keine Flüge mehr vom Wiener Flughafen nach Linz geben, wenn man ab 1. Jänner 2013 mit dem Zug in einer Stunde und 15 Minuten mitten im Linzer Stadtzentrum ist.

Liessmann: Es ist schön, wenn wir uns die billigen Urlaubsflüge leisten können. Das heißt aber, dass die folgenden Generationen es nicht mehr können werden. Es gibt wohl ein Menschenrecht auf Erholung, aber kein Menschenrecht auf einen Mallorca-Flug. Wir sind die ressourcenfressendste Zivilisation, die es je gegeben hat, und ich weiß nicht, ob das mit diesem Fetisch Mobilität immer gerechtfertigt werden kann. Dazu kommt noch ein Widerspruch: Die Mobilität des einen kann der Nachteil des anderen sein. Das Pro blem eines Anrainers einer Transitroute ist kaum zu lösen, man kann bauliche Maßnahmen setzen, die dann auch wieder ihren Preis haben. Irgendwann muss aber man fragen: Ist der noch gerechtfertigt? Man muss ja nicht so weit gehen wie der Philosoph Blaise Pascal, der gesagt hat: "Das ganze Unglück der Menschen kommt aus einer einzigen Ursache: nicht ruhig in einem Zimmer bleiben zu können."

Bures: Da würde aber unser Sozialverhalten verkümmern. Ich bin da eher bei Joseph Roth, der hat gesagt: "Ich könnte jahrelang zu Hause sitzen und zufrieden sein, wenn nur nicht die Bahnhöfe wären." (Peter Mayr, DER STANDARD; 25./26.8.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 1014
eine Frage: wer zahlt die Sonderausgabe?

Strecken wie Wien-Paris fährt niemand, weil es ein attraktiveres Verkehrsmittel gibt.

ich bin noch 2006 von paris nach wien mit dem zug gefahren, im schlafwagen, das war ein genuss, vor allem das frische frühstück.

leider gibts die strecke heute nicht mehr weil in frankreich nur noch TGVs die oststrecke befahren und man in strassburg umsteigen muss.

Fahrplan lesen

MAn muss nicht in Strassbourg umsteigen. der TGV fährt längst weiter nach Deutschland

Dann muss man halt in Frankfurt umsteigen. Und die ICE aus Wien und Linz sind fahrplanmäßig leider nicht wirklich gut an die ICE und TGV nach Paris angebunden.

Die Eisenbahnen, vor allem die französische, wollen einfach keine Langstreckenreisenden mehr haben.

fahre regelmäßig in die weitere Umgebung von Strassbourg, und das seit mehr als 25 Jahren, meistens mit der Bahn, früher auch manchmal mit dem PKW,

seit geraumer Zeit ist die Fahr über München nicht mehr attraktiv, weil man in München 2 Stunden auf den Anschluss nach Frankreich warten muss, es geht dann, dank TGV wieder fast genauso schnell, wie beim Durchfahren Früher( Wien-Strassbourg meistens 9 h), aber 1 muss man umsteigen und warten 2. ist TGV fahren sehr teuer 3. muss man reservieren.

Jetzt fahre ich über Zürich, Basel ein Umweg, aber bequemer und ohne lange Wartezeiten!

liessmann fährt tausende km/a. mich würd brennend die strecken interessieren, die er fährt oder sind's doch nur die heimfahrrad-km um den schwabbelbauch loszuwerden?

Wer sich an den Verkehr nicht anpassen kann soll mit dem Bus fahren

Ich fahre auch oft mit dem Rad auf der Straße. Aber wenn ich das mache dann nehme ich Rücksicht darauf dass sich hinter mir kein Stau bildet und fahre möglichst weit rechts.

Scheinbar sind die meisten Radfahrer nicht so rücksichtsvoll, fahren kreuz und quer wie es ihnen passt. Am Schluss sind es immer die Autofahrer die rücksichtslos sind und andere gefährden.

"...Wer sich an den Verkehr nicht anpassen kann..."

.
Sie meinen die Autofahrer?!

Ich fahre als Radfahrer übrigens nicht möglichst weit rechts, denn mir ist mein Leben wichtiger als eine mögliche Verzögerung für einen Autofahrer.

Wenn ich ganz rechts fahre, glauben ca. die Hälfte aller Autofahrer, sie müssten nicht ausweichen, um mich zu überholen.

So fahre ich stets dort, wo Autos die rechte Spur (Räder) haben.
Dadruch ist ein "Vorbeidrücken" nicht mehr so leicht möglich. Sollte trotzdem noch einer versuchen, sich knapp vorbeizudrücken (ohne Einhaltung es Mindestabstandes), habe ich in diesem Fall auch noch die Möglichkeit etwas nach rechts auszuweichen.

sie sind das beste Beispiel

Sein sie mal nicht so asozial. Sie sind nicht der einzige auf der Straße.

Warum glauben Radfahrer immer dass sie die Straße gemietet haben? Die ist für alle da.

Asozial?? Ich bin wohl genau das Gegenteil.

.
Allerdings eines bin ich nicht: lebensmüde!

"...Warum glauben Radfahrer immer dass sie die Straße gemietet haben..."

Das glauben wohl eher die meisten Autofahrer.

Jedenfalls ist das meine Erfahrung.

weiterfuehrend kann ich mich des sich zusehends verfestigenden eindrucks nicht erwehren,...

...dass liessmann diese auto- vs. radfahrer bzw. mallorcafliege vs. weltklima/-ressourcen nebelgranaten lediglich zur ablenkung und blendung vor einen die eigene bequemlichkeit nur spaerlich kaschierenden vorhang wirft.

ginge es ihm tatsaechlich um das weltenwohl, das weltklima, die ressourcenvergeudung haette er wohl anderes als diskussionsplattform bemueht als den "die radfahrer sind ach so lieb und gut" herrtgottswinkel.

nein, meine autofahrerei demoliert NICHT ursaechlich das weltklima: wie sieht's da mit den rollenden lagerhaeusern aus? mit stinkenden schloten?

behandelt liessmann bei einem unfallopfer zuerst die schuerfwunden? bei einem ertrinkenden die kniereflexe?

die autofahrer stoeren IHN beim radfahren. that's all.

hab ich auch gemacht, bis einmal einer die autotür aufgemacht hat:

mein schwager hat sich bei so einem türunfall das bein gebrochen....

Möglichst weit rechts?

Sie leben wohl in Hintertutzing, 9 Einwohner, ein Traktor? Oder 1920 das letzte mal Rad gefahren?
Sonst hätten Sie mit Ihrer "Rechterandfahraktik" nicht überlebt, weil man als Radfahrer genau auf die von Ihnen angeblich praktizierte Art ständig gefährliche Knappüberholmanöver über sich ergehen lassen muss, und von den meisten Autofahrern einfach ignoriert wird.

Noch 'besser' finde ich das Argument, dass Radfahrer genauso aufzupassen haben wie Autofahrer. Klingt zwar logisch, ist es aber nicht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gef%... ngshaftung
Weil dann muessten ja Fussgaenger "genauso aufpassen", wenn sie em Gehsteig entlang spazieren.
Obwohl in machen Laender meinen die Autofahrer selbst Vorrang zu haben, wenn sie aus der Hauseinfahrt kommen und ueber den Gehsteig fahren.

Vielleicht wirds Zeit, dass Fussgaenger und Radfahrer auch einen Fuehrerschein machen. Ist den Autofahrern wahrscheinlich das liebste.

aufpassen

Meinst Du dass nicht jeder Aufpassen sollte?
Selbstverstaendlich muss ich als Autofahrer permanent aufpassen. Hier habe ich den Vorteil, dass wenigstens die gleichartigen Verkehrsteilnehmer relativ berechenbar sind.
Als Radfahrer passe ich vor allem darauf auf, nicht "erwischt" zu werden. Wenn es damit nicht kollidiert, achte ich auch drauf, niemanden zu behindern und die meisten Regeln einzuhalten (Rot ist fuer mich Rot).
Auch als Fussgaenger muss ich natuerlich aufpassen, zum Beispiel bin ich als meist schnellerer IMO dafuer verantwortlich, dass ich die von mir ueberholten nicht behindere oder gefaehrde. Frueher war halt der Vorteil des Fussgaengers, dass er nur auf Fussgaenger aufpassen musste, wenn er auf dem Gehsteig unterwegs war.

Und: Manche tankstellen leiden schon sehr -

unter den paar radfahrern, die zb. in der nacht luft in ihre reifen nachpumpen müssen u. denen neuerdings zb. im 15. , felberstrasse, bedienungstankstelle, das aufpumpen strikt untersagt wird!

Sie wollten wohl fuer das Service nichts zahlen.

Radfahrmentalitaet halt.... und dann wundern, wenn mans nicht bekommt. Grad an einer Tankstelle!

- welcher service?

Radfahrerfeindlichkeit ist vielleicht kundenfeindlichkeit, sicher aber kein service!

Service

Natuerlich ist es "Service" so ein Luftfuellgeraet zur Verfuegung zu stellen.
Nein, das verursacht doch Kosten, diese Luft ist nicht kostenlos.

ps.: was soll eigentlich avanti dort heissen?

avanti: schau, dass d' weiterkommst!...

Autofahren muss Privileg sein!

Autofahren muss Privileg sein! - sage ich, weil das Auto als Massenverkehrsmittel missverstanden eine Perversion ist. Das Auto ist ein Luxusgegenstand und sollte nicht mit einem Grundrecht auf Mobilität verwechselt werden.

Und mit dem Realitätsfremden Blödsinn wollens jetzt genau WAS erreichen?

wahrscheinlich kann er sich net amal einen dacia leisten?...

.. schon wieder: der Experte für Alles ...
Wieviel fasst ein Nilpferdmagen?
Dürfen Männer Strapse tragen?
Soll man sich in Aktien wagen?
Was passiert beim Schäume schlagen?
Haben T-shirts einen Kragen?
Wenn dich solche Fragen plagen:
Antwort naht schon, nicht verzagen,
du brauchst nur den Liessmann fragen ….

Posting 1 bis 25 von 1014

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.